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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 188

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 188 (sequence 197)
Language
German
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IRI
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2. Stand der Siedlungen. Das Hauptgebiet unseres Siedlungswerkes bleibt .nach wie vor die Ebene von Jesreel — das Emek. Die Kwuzah „Achwah-Jadjur" steht etwas vereinzelt am Westeingang zum Emek, aber von Kfar- Nahalal an erstrecken sich die von uns finanzierten Siedlungen in nahezu ununterbrochener Kette — über Gingar, Markenhof, Moschaw Hatransylvanim, Tel-Adas, Balfouriah, Kfar Jeheskiel, Givah, En- Charod, Tel-Joseph, Chafzibah und Beth-Alpha — bis an die Grenze von Beth-Shean (Beisan). Nur die Kwuzah Merchaviah, der Pionier des Emek, ist vor dem Kriege begründet. Alle anderen Siedlungen sind das Werk der Zionistischen Organisation und dés Keren Hajessod in den letzten 4 Jahren. Sie stehen sämtlich auf dem Boden des JNF., nur Balfouriah wurde von der Zion Commonwealth erworben, die auch den Siedlungskredit für Wohn- und Wirtschaftsgebäude beschafft, während das Inventar- und Betriebskapital aus den Mitteln des KH. beigestellt wurde. Tabelle 3 gibt den Stand unserer Siedlungen nach der Zählung des Departements im April/Mai d. J. an. Von unseren neuen Siedlungen sind in ihrer Entwicklung am meisten vorgeschritten die 2 großen Moschawim Kfar-Nahalal und Kfar-Jeheskiel, die in ihrem 3. Wirtschaftsjahre sind und in denen, das Jahr 5685 mitgerechnet, rund £ 700 pro Familie investiert wurden, sowie die Kwuzoth Givah, Gingar, Daganiah B und Kiriath- Anawim (bei Jerusalem) : die erste aus alten erprobten Landarbeitern, die anderen aus Chaluzim, der sogenannten 3. Alijah (Î9Î9 bis 1920). Diese Siedlungen bedürfen noch relativ geringer Investitionen, die Kwuzoth vor allem für Gebäude, und könnten schon im nächsten .fahre in ihrer Anlage vollendet sein. Die gleichfalls im Jahre 1923 begründeten genossenschaftlichen Großbetriebe, En-Charod und Tel-Joseph auf Nuris, haben im Verhältnis zu ihrer Fläche und Ansiedlerzahl wesentlich Aveniger Kapital verbraucht (siehe Tabelle IV) und sind erst in den letzten zwei Jahren, nach der Teilung im Sommer 1923, aus dem Okkupationsstadium heraus und zu einem halbwegs geregelten Wirtschaftsbetrieb gekommen. Alle anderen Siedlungen sind in ihrem zweiten Betriebsjahre. Davon haben die Moschawim Merchaviah, Ataroth und Kfar- Malal (En-Hai) und die Ansiedler in Gederah einen Teil ihrer Stallungen erhalten (im Merchaviah wurden 9, in Kfar Malal 29, in Ataroth 9, in Gederah 17 Ställe errichtet), in den Moschawim Chittin, Tel-Adas und Transylvania wird in diesem Sommer mit der Erbauung von Stallungen zum Teil begonnen. Die Ansiedler hausen vorläufig in Baracken, in Tel-Adas in den Häusern der früheren arabischen Haraten. Ebenso provisorisch, ja noch primitiver, sind die neuen Kwuzoth untergebracht, die zum großen Teil bisher noch nicht in der Lage waren, mit dem Ausbau ihrer Wirtschaften zu beginnen, und aus dem Kibusch-Stadium herauszukommen. Bei den Kwuzoth Achwah-Jadjur, Ac h w a h - Gingar, Markenhof und Z er if in, ist noch nicht die ganze für sie in Aussicht genommene Bodenfläche vorhanden. In geordneteren Zuständen sind die Genossenschaften Chefz i b a h und Beth-Alpha (Haschomer-Hazair) die Ost-Nuris in 5683 gemeinsam in Besitz genommen haben und seit 5684 als gesonderte Betriebe bestehen. Im Zusammenhang mit dem Zukauf von Kumi 188

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