Das jüdische Blatt
- Journal
- Das jüdische Blatt
- Volume
- V (1914)
- Issue
- 26 (26.6.1914)
- Date
- 1914-06-26
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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10 Da» jüdische Matt Nr. 26 Verlobte: Clara Gutmann, Strahburg, u. Viktor Weißberger, London. — Clara Krämer, Zürich, u. N. Braun, Bern. — Annette Gouguenheim, Metz, u. Dr. Roger Etlin, Rice. - Vermählte: Albert Klein. Metz, u. Martha Gutmann. Straßburg. In Paris: Pierre Levy, Nancy, u. Suzanne Nettre, Boulevard Magenta 150. — Marc Nerson, Sedan (Ardennes), u. Germaine Lehmann, Soissons (Aisne). — Roger Blum, Rue du Trevise 39, u. Marthe Edinger, Avenue Niel 82. — Jules Moyfe, Rue Rieu 16 (Billuncourt), u. Hermunce Levy, Boulevard National 37, Clichy. — ßucten Boes, Rue de Flandre 62, u. Renee Ziwes, Rue des Appennins 33. Gestorbene: Nathan Klotz, 76 I., Hagenau. — Wwe. Babette Weill, 74 I., Jttersweiler. — Wwe. Salomon Levy, 80 I.. Bischheim. — Wwe. Fanny Benusch, 62 I.. Bischheim. — Jacob Weinstock, 23 I., Basel. — Jos. Guggenheim, Lengnau. — Fr. Benni Jacoby, geb. Abraham, 51 I., Sayn. In Paris: Meyer Paul, 45 I., Avenue Parmenlier 110. — Fr. Rebstock Benjamin, geb. Weil Sophie, 70 I., Avenue d'Allemagne 115. — Elias Alter, 78 I. — Sor Moise, 42 I. — Brauer Henri, 48,2., Rue Popincourt 32. — Schornstein Alfred, 72 I., Rue de la Rienfaisance 47 (Bincennes). — Obster Paul, 37 I. — Fr. Kare Joseph, geb. Liebschütz Miriem, 38 I. — Daniel Edmond, 52 I., Rue Allard 26, (St. Mande). — Fr. Dumortier Georges, geb. Mayer Leonie, 49 I., aus Neuilly-sur-Marne. — Kahn Jsaac, 59 I., Rue des Filles-du-Lalvaire 5. — Blum Samuel, 70 I., Rue du Chemin-de- Fer 9 (St. Denis). — Fr. Nefsim Jakob, geb. Mizrahi S., 70 I., Rue Montaigne 32. — Gottlieb Jgnace, 53 I., Rue du Reeder 43. — Bernheim Eugene, 60 I., aus Maison-Laffitte. — Fr. Lefmann Joseph, geb. Rambach Delphine, 76 I., Rue Cail 16. — Levy Leon, 48 I., aus St. Mande. MätsekKcke. Sendungen für diese Rubrik nur an Dr. Bloch-Barr erbeten. 1. Kammrätsel. Bon Sekundaner Robert Weill, Altkirch. Oberste Wagerechte: Führer aus dem Exil. 1. Senkrechte: Letzter Richter. 2. „ Abkürzung eines jlld. Gelehrtennamens. 3. „ Stadt in Palästina. 4. „ Deutsche Hafenstadt. 5. „ Stadt i > Italien. 2. Zahlenrätsel. Bon Marcelle Bär, Höhere Töchterschule, Barr. 1 2 3 4 2 1 Deutsche Stadt. — 2 3 3 5 6 Nebenfluß der Donau — 3 7 8 7 9 Verwandter Jakobs. — 4 2 4 6 7 Kanaanit. Feldherr — 2 4 0 9 11 0 Fluß in Österreich. — 1 12 2 6 11 7 Stadt in Palästina. — Erste Reihe — Anfangsbuchstaben der Wörter. Rätsellosungen an» Ur. 2L. 1. RABE, ABEL, BEIL, ELLE. 2. Machpela: Aal, Citrone, Hammer, Paula, Esel, Lanze Abraham. __ Richtige Riitsellösrrngen: Ein Rätsel: Georgette Wolff, Saargemünd. Zwei Rätsel: H: Sulzbacher, z. Zt. Fürth i. B. (daseingesandte Rechnungsrätsel enthält nichts Jüdisches, ist also auch für uns nicht geeignet). — Cl. Wallenreich, Fürth i. B. — Fr. Markus Fisch, Rosheim, z. Zt. Biesheim. — Georg uud Juliette Wahl, Dörnach. — Leopold Lehmann, College scientilique, Lausanne. — Cäcilie und Leopold Lehmann, Dauendorf' — Renee und Lucie Simon, Reichshofen. — Alfred Kaufmann, Realquartaner, Colmar. Vier Rätsel: Julius, Fanny u. Dora Mach, Merzweiler. Für die hungrigen Kinder in Jerusalem. Anonym aus P.: 3 Jt; Benjamin Mandel, Dauendorf: 5 JL Briefkasten. Anonym INerzweiler. Betrag für die Armen des heiligen Landes dankend erhalten. I. B. Geschäftliche Mitteilungen. Der Viehmarkt in Hagenau ist wieder zustande gekommen. Beide Märkte waren sehr belebt und alles zugetriebene Vieh wurde verkauft zur Befriedigung aller Interessenten. Die Stadtverwaltung bietet alles auf, um den Händlern entgegenzukommen und da gewisse Vorteile für diese Händler bestehen, wenn sie hier auf den Markt kommen, glaubt man, daß allmählich der frühere Stand wieder hergestellt wird. Sprechsaak. (Für die in dieser Rubrik erscheinenden Artikel übernimmt die Reduktion keine Verantwortung.) Zwei Briefe. 1. Bischheim, 15. Juni 1914. Geehrter Herr Wertheimer! Ihren Bericht über die Synagogeneinweihung in Paris habe ich gelesen und wäre es mir nicht möglich, in unserer Zeit auch nur ein Wort über ein solches Ereignis zu ver- Iiereit. Was ist eine Synagoge, wenn die sonstigen und wichtigeren jüdischen Vorschriften und Institutionen vernachlässigt werden? Ich weiß ganz gut, daß Sie, geehrter Herr, mit einigen Freunden das Erscheinen des Herrn Rabbiners Herzog als Rettung für das Pariser Judentum ansahen. Ich will an den guten Absichten des Herrn Rabbiners Herzog den persönlich zu kennen ich nicht die Ehre habe, nicht zweifeln, aber ich glaube, daß die Verhältnisse sich in diesen zwei Jahren nicht geändert haben. Leicht ist es, zu erklären, man kann von einer Schechitoh nicht essen. Wie oft hat man in Paris eine solche boykottiert und einer anderen Vertrauen geschenkt, um am Ende wieder auf die erste zurückzukommen. Es wundert mich sehr von Ihnen, daß Sie nach dieser Einweihung nicht die Schechitoh von Rabbiner Herzog vj gepasselt haben, da doch 'eine Stimmgabel am 713^ beim Gottesdienst benutzt wurde! Wäre dieses in der Rue Cadet, unter Leitung des Herrn Rabbiner Weiskopf vj passiert, so hätte mancher Ihrer Freunde ostentativ die Synagoge verlassen, alle Zeitungen gefüllt und, wie es schon aus geringeren Gründen geschehen ist, alles gepasselt, was in der Gemeinde vorhanden ist usw. Hoalnmwoli wchasinoh mekalkeles cs haschouroh. Mit freundlichem Gruß Jules Klein. 2. Erwiderung. An Herrn Jules Klein, Mitglied des Israel. Konsistoriums von Unter-Elsaß Bischheim. Ein Brief von Herrn Jules Klein! Wahrlich, ich konnte mich im ersten Moment eines gewissen Lächelns nicht er-