Das jüdische Blatt
- Journal
- Das jüdische Blatt
- Volume
- V (1914)
- Issue
- 5 (30.1.1914)
- Date
- 1914-01-30
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 5. Das jüdische Statt 11 Sar-Mzmoh: Andre, S. v. Ephraim Kahn, Kolbsheim. Verlobte: Alice Rhein, Basel, u. Edmond Raphael, Nancy. — Sophie Seidmann, Zürich, u. Max Spiro, Leipzig. — Mina Stern, Wangen (Allgäu), u. Ervin Jung, Konstanz. — Babette Hamburger, Ansbach, u. Adolf Strauß, München. — Nora Isaak, Waltersheim (Rheinhessen), u. Jakob Andorn, Niederrodenbach b. Hanau. Vermählte: Simon Persitz, Bern, u. Flora Besser, Zürich. Gestorbene: Wwe. L. Kahn, 74 J.,°.Kolbsheim. — Asser Rosenmeyer, 77 I, Straßburg. — Josef^Lang,' 68 I., Markirch. — Wme. Dina Dreyfus, 83 I., Rosheim. — Simon Meyer, 90 J.Z Basel. — Fr. Bamberger, 69 I, Burgdorf (Schweiz).Z Htätsel.ßcke. Sendungen für diese Rubrik nur an —- Dr. Bloch-Barr erbeten. - 1. Fignrenrätsel. Bon Leon Kahn, Gymnasiast, Basel. A I. Buchstabe. A A A 2. König von Juda. A A A C D 3. Arabische Stadt in Edorst. E H H II I I 4. Sohn Jakobs. L L N R R 5. Tochter Labans. R S S 6. Stadt in Palästina. T 7. Buchstabe. 2. Charade. Bon Norbert Lehmann, Dauendorf. Die Tochter zu der Mutter spricht; „Hör, das weißt Du noch nicht; Wird mein Name umgedreht Ein Hohepriester draus entsteht!" 3 Zahlenrätsel. Bon Realschüler Paul Geismar, Colmar. 1 2 3 4 5 6 In letzter Zeit vielgenannte elfässische Garnisonsstadt- — 2 7 5 2 7 Vater des größten Propheten. — 3 8 9 4 2 7 Heidnischer Seher. — 4 0 2 Erste Frau. — 5 2 7 2 Geburtsort eines Propheten. — 6 10 2 Biblischer Männername. — Erste Reihe — Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter. Rätsellösnngen ans $1*. 3. 1. (*, Ei, Eli, «eil, Elisa, Israel, Belisar, Bierglas. 2. Jericho, Erich. 3. Madagaskar; Adam, Damascus, Absalom, Gideon, Aron, «alomo, Eolmar, Agram, Raba. Richtige Rätsellösnngen: Ein Rätsel: Sylvain Kahn, Achilles u. Gaston Meyer, Epfig. — Robert, Andre u. Simone Weill, Hagenau. — Norbert, Cäcilie u. Leopold Lehmann, Dauendorf. — Edgar Leoy, Oberschäffolsheim (das zweite ist fehlerhaft). Zwei Rätsel: Martin Ott, Realprimaner, u. Marguerite Olt, Buchsweiler. — Sarah Guthmann, Wittersheim. — Georg Braun u. Sara Michel, Bitfch, z. Zt. Wittersheim. — Albert n. Sigmund Jefelfohn, Neckarbi chofsheim. — Renee Mannberger, Straßburg, u. Marcel Meyer, Fegersheim (das zweite stimmt nicht!). — Kantor Levy, Rene Dreyfuß, Jeanne Weill, Westhausen. — Joseph Dreyfuh, S. v. Jules; Laure Dreyfuß; Joseph Dreyfuß, S. v. Jonas; Camille Bauer, Baibronn. — Ernest Dreyfuß: Jeanne Wertheimer; Jacques Levy, 'Westhausen (Straßburg). — Aron Weil 11. Frau Präsident Gustave Singer; Jeanne Finger, Uttenheim. Drei Rätsel: Robert Weill, Sekundaner, Altkirch. — Jeanne u. Julien Ullmann, Niederhagenthal. — Albrrt u. Silui d Mörchingen. — Helene Samuel, Neubreisach (das vierte stimmt nicht!». Fünf Rätsel: M. A. Grumbach, Nancy (das Pyramidenrätsel ist nicht ganz richtig gelöst!). Geschäftliche Mitteilungen. Die „Weiße Woche" im Kaufhaus Louvre. Straßburg i. E., Hoher Steg, bringt alljährlich viel des Schönen und bildet eine Sehenswürdigkeit für sich. Darüber besteht kein Zweifel. Daß der Direktion dieses Hauses, dessen wohl bewußt, es stets gelingt, den an sie gestellten Anforderungen in jeder Weise gerecht zu werden, beweist uns in hohem Maße die diesjährige „Weihe Woche". Einen bezaubernden Eindruck machen die nach einigen Tausenden zählenden elektrischen Lämpchen, die mit ihren blendenden Strahlen das Innere überfluten, auf den Besucher beim Eintritt in das Haus, und deren Glanz, besonders hervortretend durch die durchweg weißen Jnnen-Dekorationen, verleihen dem Ganzen ein feierliches Gepräge. — Besondere Geschicklichkeit und nicht minder guten Geschmack verraten die, zu hübschen Arrangements vereinten, an die 10 060 Stück zählenden Taschentücher, wie überhaupt die ganzen Dekorationen, in jeder Etage, ja in jeder Abteilung etwas Neues bietend, ein Zeugnis geben von deren künstlerischer Vollendung. — Das Ziel verfolgend, sowohl auf deu praktischen Sinn Wert zu legen als auch die künstlerische Idee durchzuführen, ließ man, unter Hinzuziehung eines Architekten, eines ersten Fachmannes, und unter Leitung der zwei Chefdekorateure, die Dekorationen venezianischem Stile anpassen, was besonders schön in dem festlich geschmückten Erfrischungsraume, wo in venezianischer Tracht bedient wird, zur Geltung kommt, und so den Erfrischungsraum, unterstützt durch die bekannte Hauskapelle, zu einem trauten und, durch die apparte Ausstattung, zu einen: interessanten Aufenthaltsorte macht. Neu für Straßburg und besonders für Schulen sehr lehrreich ist das Geschenk in Gestalt einer natürlichen Baumwollkapsel, welche dem Käufer von Weißwaren Im Kaufhaus Louvre überreicht wird. Eigens zu diesem Zwecke hat sich das Haus diese Kapseln in Amerika besorgt, um jedermann Gelegenheit zu geben, durch Einpflanzung des, der Kapsel innewohnenden Kernes sich in seinem eigenen Heime eine Baumwollpflanze, das Produkt von bedeutendem wirtschaftlichen Werte, das in fernen Landen seine Heimat hat, ziehen und dessen Wachstum und Gedeihen genau verfolgen zu können. Eine Krönung dieser gelungenen Idee stellt eine Preisverteilung im Gesamtbeträge von 40-11 dar, und zwar werden fünf verschiedene Preise an diejenigen Personen verabfolgt, welche die am besten gezogene Baumwollpflanze der Firma vorzeigen können. Das Streben, das der „Weißen Woche" zugrunde liegt, beschränkt sich jedoch nicht allein auf das Aeußere, die Umhüllung, sondern erst in der Art des bei dieser Gelegenheit Gebotenen kommt der eigentliche Zweck zu seiner Entfaltung. — Stets bestrebt, nur wirklich Gutes zu den annehmbar günstigsten Preisen seiner werten Kunschaft zu bieten, ist auch der diesmalige Sonderverkauf des Kaufhauses Louvre wieder hervorragend zu nennen, denn was hier gebracht wird, ist nur der Beweis monatelanger, intensiver Arbeit und gründlicher Ausnützung der jeweiligen günstigen Marktlagen. — Spezieller Erwähnung verdienen Damen-, Kinder- und Bettwäsche, die das Haus fast sämtlich selbst fabrizieren läßt, eine gute Gewähr für deren, als Straßburger Wäsche ohnehin weit und breit bekannten Güte. Doch, nicht allein in Wäsche jeglicher Art, Handarbeiten, Wollwaren usw. bedeutet