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Das jüdische Blatt · 1914-01-09 · 2 (9.1.1914) · p. Seite 3

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Journal
Das jüdische Blatt
Volume
V (1914)
Issue
2 (9.1.1914)
Date
1914-01-09
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 2. Das jüdische Klatt 3 2. durch Kurse, denen Compendien zugrunde gelegt werden — für weniger Fortgeschrittene; 3. durch Kurse in pniP mit ,D^il oder einem deutsch geschriebenen Kommentar — für Anfänger III. In zweiter Linie ist uns die Aufgabe gestellt, eine rechte jüdische Weltanschauung zu übermitteln Das wird errsicht: 1. durch Kurse in nSDH, 2. durch Kurse in “p, 3. durch Kurse in Religionsphilosophie CHfQ, (19 Briese, je nach Bedürfnis und Verständnis der Hörer), 4. durch Kurse in Geschichte (und zwar Quellenstudien und Geschichtslehrgänge). IV- Als wichtiges Hilfsmittel für die gedeihliche Entwickelung aller Kurse — aber für die A. I. I. Gruppen auch als Hilfsmittel für einen besseren Gedankenaustausch zwischen Ost und West — sind Kurse für hebräische Sprache einzurichten. V. Der Vorbereitung für das praktische wirtschaftliche Leben dienen Kurse, die die Verhältnisse des Erwerbslebens berücksichtigen. VI. Es ist darauf zu sehen, daß die Lehrenden, wo es irgend geht, und wo es der Stoff zuläßt, aus den Kreisen der Jugendvereine genommen werden. VII- In allen Kursen ist auf Selbstarbeit der Teilnehmer hinzuwirken. VIII. Für die Mädchengruppen ist die Aufgabe dahin einzuschränken, daß die von ihnen einzurichtenden Lehrkurse von den genannten nur den Kursus in in geeigneter Form einrichten. Es empfiehlt sich, an jedem tue Sidra durchzusprechen, auch einen besonderen Kursus für Dinim an Hand des Choreb ober n'PlJin ’HlDy einzurichten. > An den Vortrag schließt sich eine freie Aussprache. Alle Leitsätze werden dann mit einigen Zusätzen als Unterlage für den Lehrbetrieb in allen Jugendgruppen einstimmig genehmigt. Es entwickelte sich auch eine Diskussion über die Stellung, die dem hebräischen Sprachunterricht in dem Lehrplane der Jugendgruppen angewiesen werden soll, die mit dem Beschlüsse endete: der Frage der Herausgabe eines Lehrbuchs für hebräische Sprache näher zu treten. Ebenso sollen einer billigen Iugendausgabe der gesammelten Schriften von Samsen Raphael Hirsch die Wege geebnet werden. Auf Anregung des Herrn Eis-Zürich übernehmen die talmudkundigen Mitglieder das Lernen einzelner nirODft, so daß in Zukunft an jedem Jugendtage Sy □’pD gefeiert werden kann. Als letzter Punkt der Tagesordnung kommt die Finanzfrage zur Beratung. Es wird nach kurzer Aussprache beschlossen, von den Jugendgruppen eine Mark per Mitglied für die Jugendorganisation zu erheben. Damit erreichte die zweite Delegierten-Konferenz und somit die eigentliche Arbeit im Plenum des Jugendtages gegen Mitternacht ihr Ende. Die Arbeit in den Kommissionen mußte jedoch am Sonntag schon recht früh wieder einsetzen. Ein aus Mitgliedern der beiden vereinigten Verbände bestehender Ausschuß wurde gebildet zur Regelung der gemeinsamen Arbeit. Dem Ausschuß gehören an die Herren Dr. Biberfeld, Berlin, Direktor Dr. Lange, Dr. Moses, Berlin und L. Perlmutter. In bezug auf das Kartell-Verhältnis mit dem B. j. A., den Moria-Jugendgruppen und anderen gesetzestreuen Verbänden wurde folgender Antrag angenommen: Der Zweck des Kartells ist: 1. Dahin zu wirken, daß Reibungen unter den gesetzestreuen Verbündeten vermieden werden, zu verhindern, daß von den an einem Ort bestehenden Einzelvereinen konkurrenzweise gewisse Veranstaltungen eingerichtet werden und zu veranlassen, daß Veranstaltungen, bei denen dies möglich ist, gemeinsam eingerichtet werden. 2. Eine starke Vertretung der gesamten gesetzestreuen Jugend nach außen zu schaffen. 3. Vereine, die einen bestimmten Zweck vertreten, insbesondere Limud-Hatauro, Palästina-Arbeit und die im Sinne eines dem Kartell angehörenden Vereine wirken, zu fördern und ev. deren Neugründung zu unterstützen. In der Kommission zur Gründung von Mädchengruppen wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: Um die weibliche jüdische Jugend vor den destruktiven Auswüchsen moderner Kultur zu schützen, ist die Pflege der altüberlieferten jüdischen Ideale, im Kreise jüdischer junger Mädchen, eine gebieterische Notwendigkeit. Diese Tatsache erheischt den organisatorischen Zusammenschluß der weiblichen gesetzestreuen jüdischen Jugend innerhalb der A. J.-Jugendorganisation. Die Form des Zusammenschlusses der Mädchen richte sich nach den lokalen Verhältnissen. Die A.-J.-Mädchengruppen erwarten von der A.-J.-Jugendorganisation die kräftigste Förderung ihrer Bestrebungen. Die A.-J.-Mädchengruppe rechnet auf die Mitarbeit der Mädchen aller Kreise. Als Aufgaben betrachtet die A.-J.-Mädchengruppe: 1. Die Erziehung der Mitglieder im Geiste der Thauro durch Kurse in Tnach, Dinim, jüdischer Geschichte, hebräischer Sprache, sowie durch Vorträge über aktuelle den Klal bewegenden Fragen. 2. Orientierung der Mitglieder über Stand und Ausgabe der großen sowie der A.-J.-Jugendorganisation. 3. Pflege der Palästinafürsorge im thaurotreuen Sinne. 4. Gesellige Veranstaltungen zur Förderung des engeren Anschlusses der Mitglieder untereinander. 5. Kurse im Wirtschaftsleben. 6. Propaganda: a) Heranziehung der weiblichen Jugend gleich nach ihrer Entlassung aus der Schule; b) Gewinnung der jungen Mädchen der aus dem Osten eingewanderten Familien; c) die A.-J.-Mädchengruppen der Großstädte erachten es als ihre vornehmste Pflicht, mit den jüdischen Mädchen der umliegenden kleineren Gemeinden in Fühlung zu treten. Da bei den jüdischen Mädchen der kleineren Gemein- , den die Beschäftigung mit jüdischen Dingen schon in frühesten Jugent»"^ aufhört, verlieren sie oft das Verständnis für den Geist und die Aufgaben des jüdischen Lebens. Durch Wanderlehrer, Wanderbibliotheken und möglichst durch persönliche Zusammenkünfte mit Mädchengruppen der Großstädte soll in den kleineren Gemeinden der Geist des wahren Judentums neu belebt und gekräftigt werden. 7. Soziale Arbeit soll gemeinsam mit den an den Orten bestehenden jüdischen Frauenvereinen geleistet werden. Sonntag, 11 Uhr vormittags, fand dann bei starker Beteiligung auch seitens der Gemeinde die öffentliche Schlußsitz u ng statt, die in ihrer ganzen Aufmachung einen nachhaltigen Eindruck hinterließ und eine durchaus würdige Krönung der arbeitsreichen Tage darstellte. ()u'e8l-ce que la Vie humaine ici-bas et la question de l’au-delä. II. Examinons maintenant la these spiritualiste ou dualiste, c’est-a-dire celle qui pröconise qu’en dehors du corps il existe Tarne formant dualite avec le corps. Suivant cette these, la vie terrestre n’est qu'une phase de l’existence de Tarne, emmaillee dans une Sorte de chaine sans fin qui traverse Sans se rompre le phenomene mort, pendant laquelle le corps humain, matiere atomique, transforraable, dissolvable, forme dualitö avec le Moi, essence spirituelle, äme ou conscience et pr6existante au corps. Si nous acceptons cette these, nous considörons le

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