Das jüdische Blatt
- Journal
- Das jüdische Blatt
- Volume
- IV (1913)
- Issue
- 51 (19.12.1913)
- Date
- 1913-12-19
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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10 Das jüdische Klatt Nr. 51. Verlobte: Madeleine Krön, Paris, u. Sylvain Blum, Rosheim-Paris. — Germaine Levy, Paris, u. Lucien Blum, Rosheim-Paris. — Brünette Levy, Boulay (Lothr), u. Sigmund Gidion, Bulach. — Alice Guggenheim u. Fritz Nordmann, Zürich. — Armand Ziller u. Adrienne Levy, Straßburg (aufg.). — Rosa Heinemann, Schopfloch, u. Hermann Kohn, Altona. — Selma Mann, Regensburg, u. Ludwig Silberstein. Schweinfurt. — Hilda Levystein, Straßburg, u. Max Gompen, Amsterdam. — Sophie Bechhöfer, Bechhofen; u. Abraham Popowsky, Bremen. Vermählte: Justin Steinberger, Calmberg, u. Sophie Weinstein, Zürndorf. — Siegfried Weinstein, Zürndorf, u. Lina Steinberger, Calmberg. — Daniel Bendel u. Berthe Bloch, Zürich. — Charles Weil!, Bischweiler. u. Jeanne Bloch, Herlisheim (U-E). In Paris: Lucien Hemmerdinger, bonlevard de Grenelle 12^, u. Jeanne Stoesfler, avenue Mac-ÄI:>bon 13. — Charles Jliovici, rue Jouffro}' 37, u Eugenie Grinoch, rue de Bivoli 4 — Leon Roblensky, nie Moufietard 92, u. Marie Caploun, rue des Deux- Ponis 31. — Albert Weil, rue Bleue 17, u. Germaine Levy, averuie des Tcrnes 5. Gestorbene: C^sar Picard, 77 I., Strahburg. — Fr. Heinr. Abraham, 72 I., Straßburg. — Fr. Wive. Baruch Zivi, 77 I., Biesheim. — Bouif. Mayer. Gerichtsvollzieher a. D., 55 I., Bwgzabern. — Stadtrat Louis Marx, 66 I., Bruchsal. — Jacob Rosenthal, 77 I., Gailingen. — Meyer Weill, 56 I., Wals. — Hermann Altmann, Karlsruhe. — Lazard Maier, Großblittersdorf. In Paris: Levy David,73J.,rue8etioiuer 23. — Fr. Baum Adolphe, geb. Levy Leontine, 75 I, avemie Niel 17. — Fr. Dennery Emile, geb. Strauß Rosalie, 69 I., nie Henri Monnier 30. — Schwartz Henri, 31 I., rue .lean i^Iaee 5. — Aron Alfred, 60 I., rue de Bocrov 21. — Aron Edmond, 55 I., nie Coysevox 3 bis. — Vormus Ernest, 76 I., rue Monsieur 15. — Eppinger Maurice, 79 I. — Fr. Horn David, geb. Krziwkowsky Sarah, 45 I. — Kegeles Leiba, 27 I. — Fr. Goloborodsky, geb. Liba, 74 I., rue de Provence 9. — Picard Joseph, 79 I. — Fr. Philippe Charles, geb. Bloch Anna, 58 I., rue Saint-Didier 27. — Iacketz Haim, 32 I. — Koralstein Bernard, 70 I. Yätsel-ßcke. m Sendungen für diese Rubrik nur an - Dr. Bloch-Barr erbeten. - B D E L 1. Fignrenrätsel. Von Jesajah Wohlgemuth, Berlin. 1. Buchstabe. 2. Stamm. 3. Gelehrter Mann. 4. Aus der jüd. Geschichte bekannte Stadt. 5. Deutsche Stadt. 6. Europäische Hauptstadt. 7. Buchstabe. A B B I L N 0 R L Mittlere Senkrechte — mittlere Wagerechte. 2. Disttenbnrtenrälsel. Bon Sekundaner Robert Weill, Altkirch. M. Heimann Woher ist dieser Herr! 3 Zohlenratsel. Von Selma Neuburger, Heidenheim. 12345663 Jüdisches Fest. — 2 3 7 8 Nagetier. — 3 9 8 10 Biblischer Name. — 4 11 10 Fluß in Ägypten. — 5 4 12 8 Altes Gewicht. — 6 13 5 14 Gefäß. — 6 3 15 8 10 „Schiff der Wüste". - 3 1 2 3 9 König in Israel. — Obere Reihe -- Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter. 4. Scherzfrage. Wer war der erste Leutnant? naqiug; auiaj sjo atjaui lpij ajjunq qim poy; uajurtg uauia ßiuj ja —! (jdajog IJiitrdlärmuuit ans Pr. 49. 1. n,a“D; piisn; bum; bjnT; nbzzi- 2. Damac<knS, Ammon, Moses, 4lmu, Saul, Staffel, Uhu, Samuel. 3. HUT, ANMUT, MOTTE, SANG, EDEL, SAGE, (Ramses). Richtige RiitseUösirngen: (7’tit Rätsel: Edgar Levy, Realsekundaner, Oberschäffolsheim. — Selma Neuburger, Heidenheim. — Pvette Kaufmann, Kantorstochter, Oberehnheim. — Armand Roos, Tertianer, Romansweiler. — Karl Klein, Elise Weill, Adrian Kahn, Susanna Weill, Alfred Klein, Schüler der Religionsschule zu Surburg. — Cäcilie und Leopold Lehmann, Dauendorf. Zwei Rätsel: Leon Kahn, Gymnasiast, Basel, Austraße 83. — Jesajah Wohlgemuth, Berlin (habe es mir gemerkt, wie Du siehst). — Blanche u. Ciarisse Welsch, Insmingen. Drei Rätsel: Maria u. Fernand Siesel, Diemeringen, — Berthold Adler, Realschüler, Bad-Mergentheim (auch in Eurer Zeitung stand es richtig, wie Du nächste Woche s. G. w. sehen wirst). — Jeanne u. Julien Ullmann, Niederhagenthal (manchmal handelt es sich noch um Lösungen aus früheren Nummern; den Druckfehler müßt Ihr entschuldigen, aber es ist begreiflich, daß „Jeanne" Euch besser gefällt'. — Robert u. Georgette Weill, Altkirch 'nein, es war kein Druckfehler; Geduld bis nächste Woche!). Herbert Marx-Weil, Saarlouis-Roden. — Edgar Dreyfus, Diemeringen. — Luise u. Frida Plaut, Nürnberg. — Martin Ott, Realprimaner; Gaston Reoel, Nealtertianer, Buchsweiler. — Alice u. Pvonne Harburger; Marguerite Ott, Buchsweiler. Briefkasten der Rätselecke. — E. L Oberschäffolsheim und viele andere: Ihr müßt ein wenig Geduld haben, besonders wenn es sich um Zahlenrätsel handelt, da von solchen noch Vorrat vorhanden ist. — F in P.: Die Einsendungen müssen doch wohl alle notiert werden. Aber wir werden dafür sorgen, daß bei der Preiszuteilung dadurch keine Benachteiligung anderer Löser herauskommt. --— Sprechsaak. (Für die in dieser Rubrik erscheinenden Artikel übernimmt die Redaktion keine Verantwortung.) B i s ch h e i m, 4. Dezember 1913. Jüdische Solidarität. Wie in den meisten übrigen Teilen Deutschlands breitet sich die Bewegung, deren Vertreter der Zentralverein Deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens ist, auch in Elsaß-Lothringen au?, und hat auch vor kurzem zu diesem Zwecke eine Propagandaversammlung in Straßburg stattgesunden. Gewiß wird jedermann den Männern seine volle Anerkennung aussprechen, die, seien es Männer mit reichen vieljährigen Erfahrungen oder frischbegeisterten Jünglingen, ihr Judentum nicht nur lieben, sondern auch Kraft und Zeit gerne opfern, um ihren Glaubensgenossen zu dienen. Einige Bemerkungen möchte ich jedoch zur Beherzigung aller dieser Männer an ihre Bestrebungen zu knüpfen mir gestatten. Sicher sind die Vorwürfe berechtigt, die immer wieder dem Staate und seinen Vertretern gemacht werden müssen, weil sie den Juden wegen ihrer religiösen Ueberzeugung das Fortkommen erschweren, die Beförderung verhindern usw. Aber tun nicht die sogenannten liberalen Juden dasselbe gegenüber ihren Stammesbrüdern, wenn deren religiöse Überzeugung anders ist als ihre eigene!? Was tun sie für ihn, wenn er — nicht etwa aus Ehrgeiz/wie die Bewerber um Ehrenstellen im Heer, Justiz u. dgl.' — sondern nur um sein täglich Brot zu verdienen, eine Stelle sucht, die sie ihm, ohne großen Schaden dabei zu machen, geben können? Wieviel dieser jungen Leute niöchten gerne sich mit einer ihrer durch eine