Das jüdische Blatt
- Journal
- Das jüdische Blatt
- Volume
- IV (1913)
- Issue
- 41 (10.10.1913)
- Date
- 1913-10-10
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/9052070-9096771-9052747--0690-9052757- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
10 Das jüdische Klatt Nr. 41. Uerlovte: Palmyre Bloch. Großblittersdorf, u. Alexandre Becker, Schweighausen. — Paula Wurzinger, München, u. Leopold Kahn, Heilbronn. Uermühlte: Elia Bolschko u. Rifka Schterenbu'ch, Basel In Paris: Fernand Meyer u. Adrienne Cohen. — Rodolphe Löon u. Eva Van Kote. — Salomon Rivelin u. Souro Korenfeld. Gestorbene: Fr. Wwe. Koschel Bloch, geb. Fanny Maus, 70 I., Epfig. — $)■ Ginsburger, Uffheim (0 -E.). — Fr. Bernheim, Uffoeim (Ö.-E.). — E. Roth, 74 3., Hattstatt. — Babette Klotz, geb. Benedict, Hagenau. — N. Kahn, 37 3.. Bliesbrücken. In Paris: Doübine Marc, 25 I. — Fr. Lichnevsky Elie, geb. Witebsky Rose, 42 I. — Leon ^elix, 63 I., ti.ua cke Irr Mepublique 30, ('.harenton. — Kaufler Lipmann, 74 I. — Fr. Kupferstein, geb. Scolnik Fanny, 77 I., Faubourg Saint Antoine 57. — Fr. Meyer Jules, geb. Meyer Lucie, 72 I., Rouen. — Fr. Barache David, geb. Reyvitz Berthe, 57 I. — Fr. Obermayer Alfred, geb. Lieben Marie, 82 I., aus Mailand. — Abrainovitz Schmil, 38 3.. ttue Dailboiit 55. — Piccioto Hillel, 39 I., Ivry. — Hirschfeld Alexandre, 63 I. — Frl. Moyse Celine, 76 I. — Fr. Bouton Abraham, geb. Zilbermann S"roh, 60 I. — Prögre Jules, 51 I, Franconville. — Fr. Katz, geb. Simon Rose, 46 I. — Salomon-Cahen Adrien, 39 I, liue (loubOncouit 50. — Lando Salomon, 19 3. — Hirschberg Anchel, 21 I. ü Wochenkalender. 1913 5674 Sabbat 11. Okt. 10 Tischri Sonntag 12. „ 11. „ Montag 13. „ 12. „ Dienstag 14. „ 13. „ Mittwoch 15. „ 14. „ passen nny .ddid znp Donnerst. 16. „ 15. „ DIDCT 'N Freitag 17. „ 16. „ fVDlD“! 'D Gebeiszeiten. (Freitag- (Sabbat- (Festanfang) abend) ausgang» mDiD HiuUiadi.5 11, 45 6 U. is 5 U. oo Bafel. 6 U. oo 6 U. M 5 U. oo Fürth.5 U. 4r> 6 U. is 5 U. 30 Metz.-U. —U.- —U.— München: Synagoge Herzog-Maxstr. 5 U. is 6 U. 15 5 U. 30 „ Herzog-Rudolfstr.5 U. 4r> 6 U is 5 U. 30 „ Müllerstraße 5 U. i» 6 U is 5 U. 30 Nürnverg: Synagoge Essenweinstraße 5 U. is 6 U. is 5 U. 'S Strahbnrg: Synagoge Kleberstaden . . 6 U. oo 6 U. so 5 U. 30 „ Kageneckerstrahe 6 U. oö 6 U. so 5 U. 30 Stuttgart.5 U. 15 6 U. 21 5 U. is (Amtswoche: Stadtrabb. Dr. Kroner, Kirchenrat.) Luftige Ecke. Scherzfrage: Wer war die erste Zeitungsträgerin? '»v,E mz sog inj] =)U}9 asq chvu mch sfchvag Ist tsvo^g sqnvT si(T 4 a o cu } u Kätstt-Kcke. Sendungen für diese Rubrik nur an - Dr. Bloch-Barr erbeten. - 1. Uisttenkavlenelilsel. Bon Eli Bloch, Barr. P. Kuß Urmija Welcher Tag des Jahrs scheint diesem Herrn der schönste? 2. ZJrtljlcitviitrd. Bon Suzanne Geismar, Romansweiler. 123456678 Heiliges Fest. — 2 9 0 11 Mädchenname. — 3 11 9 11 8 5 11 Krankheit in sumpfigen Gegenden. 4 11 5 12 Brudermörder. - 5 9 9 Fluß im Elsaß. — 6 13 8 14 5 13 12 Land in Asien. — 6 11 8 5 14 Europäische Hauptstadt. — 7 12 15 5 12 13 Oper. — 8 11 16 13 Vogel. — Erste Reihe — Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter. RiitseUösnrrgen ans Uv. 31). 1. Neger, Erde, ttfer, Zagdhof, Abel, Hirnschale, Nabe, Salbe, faul, eisern, Stab, Trug (Ncnjahreifeftl. 2. Asa. Richtige Rätsellösnngen: Ein Nätfel: Nelly Cahn, Hatten. — Simon Bamberger, Realschüler der 5. Klasse, Bad Kissingen (die Lösung des anderen Rätsels ist zu unvollständig; gerade nach den einzelnen Wörtern war gefragt). — Bubi Debre, Westhofen. Rene Hemmerdinger u. Joseph Kahn, Realschüler, Hagenau. — Frau Berthe Götschel, Luzern. - Alice u. Mimy Wolfs; Gedeon u. Myria Weil, Ingweiler. — Herbert Marx, Saarlouis-Roden (Miteinsendung der Postquittung ist bei Rät ellösungen nicht erforderlich). Zwei Nätfel: Alme u. Suzette Schwab, Mommenheim — Norbert Lehmann, Dauendorf (Hüttenwald 142). — Helene Samuel, Neubreisach. — Georg Franck u. Suzanne Wahl, Mülhausen Oranstaden Nr. 1. — Max u. Willi Ehrlich, Straßburg i E. — Marcel Kahn, Düttlenheim (die beiden anderen Lösungen sind unvollständig, einen König „Aha" gibt es nicht; die Zahl 9 bedeutete „y", es war also kein Druchehler; von den beiden eingesandten Rätseln enthält das erste nichts Jüdisches, ist also für uns nicht zu verwerten). — Susanne Simon, Reichshofen (das Gedicht kommt, wenn der Raum es uns gestattet). Hedal'jal). Bilder aus der jüdischen Vergangenheit von Caroline Deutsch. (Fortsetzung.) Noch in derselben Nacht herrschte seltsames geheimnisvolles Leben in der Davidsburg. Gegen zehn Uhr ritten von verschiedenen Richtungen kleine Abteilungen bewaffneter Krieger in den mittleren Vorhos am Libanonhause, und füllten ihn fast ganz; dann wurden Pferde gesattelt, Maultiere beladen, Diener eilten geschäftig her und hin, Gold und Gerätschaftell tragend, eine Hand schien die andere zu ergänzen, aber alles geschah so leise, so heimlich und so hastig . . . Und während dem befand sich der König im Thronsaale; er trug die Kleider eines gemeinen Kriegers und war vollständig gewappnet. Seine ganze Familie, die Räte, Vertrauten und die Leibwache waren um ihn. Die Umgebung des Königs hatte eiltgesehen, daß sich die Stadt nicht mehr lange halten werde, vielleicht hatten geheime, verwegene Kundschafter Nachricht über die Stärke und die Macht des Feindes