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Das jüdische Blatt · 1913-10-02 · 40 (2.10.1913) · p. Seite 12

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Journal
Das jüdische Blatt
Volume
IV (1913)
Issue
40 (2.10.1913)
Date
1913-10-02
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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12 Das jüdische Klatt Nr. 40. In Paris: Paul Gerson u. Henriette Coblentz. Michel Barbasch u. Lea Cahn. Maurice Weil, Boulogne-sur-Mer u. Elemente Netter, Regisheim (Elf ) — Bernard Mellick, u. Rachel Weiß. — Isidore Freiß u. Hinda Bormann. Gestoevene: Wwe. Falk, 80 I, Düppigheim. — S. Nathan, Insmingen. — Fr. Wwe. Marie Strauß, geb. Kahn, 78 I., Straßburg. — Adolf Weill, 39 I, Freiburg i. B. — Fr. Balbina Weil-Levy in Wattweiler bei Sennheim, 67 I. — Fr. Sophie Harburger geb. Bloch, 47 I. - Fr. Marie Bollag-Dreyfus, 92 I., Olten. — Josef Hochberg, 16 V* I., St. Gallen. In Paris: Fr. Cerf Mathieu, geb. Dreyfus Myria, 78 I.— Frl. Sab an Rachel, 18 I. — Herman Struhl, 18 I. — Simantov Samuel, 25 I. — Chalom Juda, 45 I. — Rosenheck Henry, 18 I. — Fr. Titus William, geb. Cahn Babette, 78 I. — Fr. Michel Louis, geb. Bloch Ana>s, 80 I. — Fr. Lang Auguste, geb. Joseph Babet, 76 I. — Frl. Meyer Caroline, 82 I. — Fr. Haymann, geb. Michel Eve, 90 I. — Frl. Rothembourg Eugenik, 55 I. - Markowitch Isaak, 50 I. — Fr. Leib, geb. Proß Sima, 86 I. — Alexandre Arthur, 80 I. — Sidoun Joseph, 60 I. — Frl. Berr Pauline, 80 I. — Mayer Lucien 53 I., Vichy. 8 Wätsek-Kcke. Sendungen für diese Rubrik nur an || - Dr. Bloch-Barr erbeten. - 1. Uisllenkartenriitsel. Bon Madeleine, Marcel u. Lucien Weil, Rosheim. Welche Ehrenämter bekleiden diese beiden Herren? 2. Zahlenrätsel. Von Suzanne Geismar, Romansweiler. 123456789 Vorabend eines heiligen Tages. — 2 0 11 8 4 6 8 Seebadeort. — 3 12 13 12 4 Verwandter Jakobs. -453 Ägyptischer Fluß. 5 14 8 3 Stacheltier. — 6 12 15 5 6 Biblischer König und Sänger. — 7 12 13 13 5 4 8 7 Geistiger Führer der Gemeinde. — 8 0 11 16 8 7 Bibl. Königin. — 9 15 2 4 4 8 Mädchenname. — Obere Reihe — Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter. RätseUosimgen ans Uv. 38. 1. Amora, Rüben, Noemi, Joram, Kerit, Stamm, Babel, Laban, Elisa, Hanna, Greis, Horeb (Qberrabiner). 2. Colmar, ^mri, Laban, Mara, Arnon, Rama. Richtige RatseUosimgen: Cin Rätsel: Norbert Lehmann, Dauendorf. — Bubi Debre, Westhofe». — Robert u. Suzanne Geismar, Romansweiler (Natan war kein König). — Helcne Lamuel, Neubreisach. — Rene Salomon, Scherweiler. — Alice Blum, Weiler. Zwei Rätsel: Max Ehrlich, Straßburg. — Albert Zeliqzon Metz. — Susanne Simon, Reichshofen. ' Den Preis für richtige Lösungen im Monat Leptembcr. erhielten Robert und Suzanne Ge>smar, Romansweiler (Den Preis erhält derjenige Löser, der sich im Laufe eines Monats am erfolgreichsken beteiligt hat. Unter mehreren Gleichberechtigten entscheidet das Los.) Mücheröesprechung. Le Juif Errant (Fau jourd’lmi. Etüde sur l'emir gration des Jsraelites de l’Europe Orientale aux Etats- Unis de l’Amerique du Nord, par L. Herscli, docteur en sociologie, privat-docent ä FUniversito de Gencve. Avec 40 tableaux statistiques et 9 diagrammes, Paris, J\I. Giard et E. Briere, 1913. 1 vol. in 8° de la Bibliotheque internationale d'Economie politüpie. Prix, broche: 6 francs; relie teile, 7 francs. (Ouvrage couronne par V Universite de Geneve.) L’emigration jnive, la plus forte en Europe apres celle des Italiens, est, Otudiee dans cet ouvrage sous tous los aspects sur lesquels on peut avoir des donnees detaillees et suffisamment exactes. L’auteur soumet a une analyse systematique non seulement les dimensions de ce grand mouvement migratoire contemporain (nombre des emigrants et taux d’emigration), mais aussi les caracteres de la Masse qui emigre: il Fenvisage au point de vue du sexe des Omigrants, de leur age, de leur etat de fand Ile, de leur degrö d’instruction et des professions qu’ils exercent. Les causes des dimensions exceptionnelles de Femigration juive ainsi que l’explication des caracteres extraordinaires des emigrants sont etablies par Fauteur apres une analyse approfondie de la Situation economique et sociale de la population israOlite de FEurope Orientale et tout specialement par Fexamen de sa structure professionnelle. L’auteur montre encore les principaux effets de Femigration juive au point de vue ethnographique, economique et sociale, et conclut par une allusion ä une theorie generale sur les migrations contemporaines. La methode suivie par Fauteur etant essentiellement la methode comparee (24 tableaux sur 40 sont des tableaux comparatifs internationaux), Fouvrage conti ent une foule de documents se raportant a Femigration de tous les peuples europoens, documents qui, pour la premiero fois, ont ete reunis et systematises. -^- Hedakjah. Bilder aus der jüdischen Vergangenheit von Caroline Deutsch. (Fortsetzung.) Der Fürst war vor dem Laubgang stehen geblieben, Iochanan erwartend, der allein zurückkommen mußte. . . . Da trat ihm Gedaljah zuerst in den Weg. Sein Entschluß war im Nu gefaßt: Erst dieser, dann der andere, so würde er mit beiden Feinden auf einmal fertig. Was ferner geschah, wissen wir, nur die ernsten Folgen dieser nächtlichen Wanderungen noch nicht. Bevor Jsmael den ganzen Sachverhalt dem Könige, Rache heischend, mitteilte, hatte er noch eine Unterredung mit der Fürstin. Er glaubte sie in Händen zu haben und versuchte nochmals sein Glück. Er wollte schweigen, wenn sie seine Bewerbungen annehmen würde. Zippora wies wie immer den Antrag mit Abscheu zurück, und um Jsmael zuvorzukommen, erzählte sie noch in derselben Nacht alles dem Könige, sich als die alleinige Schuldige darstellend. Zidikajah war im Herzen über die Tat der Tochter gar nicht böse, im Gegenteil, er freute sich im stillen darüber; denn nichts noch war ihm so schwer geworden, als die Gefangennahme Jirmejahs zu bestätigen; und da er auch nicht den Mut hatte, selbst im Geheimen seinen Großen gegenüberzutreten und Jirmejah die Gefangenschaft wenigstens zu mildern und zu erleichtern so freute er sich um so mehr, daß es eine Andere tat, und zwar eine solche, deren Bestrafung nicht einmal der kühnste Mund verlangen durfte. Hier zum erstenmal sah er daher der Tochter eigenmächtige Tat nach. Nur um auch Jsmael zu genügen, und ihn, den Gefürchteten, nicht zu reizen, gab er ihm die

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