Das jüdische Blatt
- Journal
- Das jüdische Blatt
- Volume
- IV (1913)
- Issue
- 8 (21.2.1913)
- Date
- 1913-02-21
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 8. Das jüdische Matt 11 Goldblatt u. Rachel Riomann. — Wolfs Levitan u. Berthe Bleustein. — Marcel Francs u. Laurence Weilisch. — Charles Glaß u. Anna Fink. — Albert Solinski u. Fanny Matulski. — Bernard 6 i ubert u. Berthe Carpe. — Samuel Stern u. Ieanne Bachrig. — Albert Bloch u. Henriette Pfeiffer. Gestorbene: Fra» Oberrabbiner Ury geb. 2llice Auscher, 62 I., Straßburg.— Moise Weil, Lauterburg, 79 I. — Hermann Weißll, Landau, 74 I. — Abraham Rosenineyer, 87 I., Straßburg. — Wwe. Salonion Jehl geb. Marie Heymann, 70 I., Straßburg (Dambach). — Simon Lippmann, 52 I., Basel. — Fr. Bertha Brandenburger, geb. Hamburger, 52 I., Zürich. — Fr. Lena Hecker, geb. Bikert, Biel. — Fr. Rebekka Dreyfuß-Bollag, Endingen. — Samuel Schiff, 42 I., Metz. — Cerf Israel, Nancy (Strahlung). In Paris: Aron Maurice, 32 I. — David Hemi, 7ü I. — Alexandre Samuel, 70 I. — Fr. Level Leon, geb. Bauer Julie, 90 I. — Nerson Alexandre, 84 I. — Fr. Grunebaum Louis, geb. Trier Saula, 59 I. — Salomon Ernest, 6«! I. — Loewenberg Lippmann, 85 I. — Atlas Elie, 34 I. — Fr. Aron Gabriel, geb. Marx Sophie, 85 I. — Titensky Nachume, 35 I. — Fr. Marionpolski Bernard, geb. Bloch Sarah, 82 I. — Fr. Nathan Alphonfe. geb. Lipmann Emilie, 49 I. Wochenkalender. 1913 5673 Sabbat 22. Febr. 15. Adar 1 pp cms: ina* .n&ti Sonntag 23. „ 16. „ Montag 24. „ 17. „ Dienstag 25. „ 18. „ Mittwoch 26. „ 19. „ Donnerst. 27. „ 20. „ Freitag 28. „ 21. „ Gebelszeilen. . (Freitagabend) (Sabbatausgang) Nnsbach . . 5 U. 15 6 U. 25 Bafel ...-. 6 U. 13 Fürth. . 5 U. 15 6 U. 25 Metz. . 5 U 15 6 U. 15 Mülhausen. . 5 U. 30 6 U. io München: Synagoge Herzog-Maxstr. . . 5 U. 30 6 U. 23 „ Herzog-Rudolfstr. . 5 U. 3i> 6 U. 2o „ Müllerstraße. . . 5 U. 30 6 11. 26 Nürnberg: Synagoge Essenweinstraße . . 5 U. 30 6 U. 26 Strahburg: Synagoge Kleberstaden . . . 5 U. 15 6 U. 10 „ Kageneckerstraße . 5 U. 15 6 U. io Stuttgart. . 5 U. >5 6 U. 34 sAmtswoche: Stadtrabb. Dr. Kroncr, Kirchenrat.) -^ Wriefkasten. Dr. C. in B. Nachdem Sie es für nötig halten, sei hierdurch konstatiert, daß ich nicht der Berfusser der Briese eines alten Landlehrers bin und daß sie ohne mein Wissen erschienen sind. Ich hätte diese Konstatierung für unnötig gehalten. R. X. m Mtstt-Hcke. m Sendungen für diese Rubrik nur an [ LJLJ Dr. Bloch-Barr erbeten. - —^— 1. Rätselsprache. Boir Norbert Lehmann. Dauendorf. 21 m Hauptbahiihof zu Straßburg trafen sich die zmei Freundinnen F,STELLE HESSAUER und ALICE SCHÄTZ Sie fragten einander nach ihrem Reiseziel. Da sagte Erstere: „Schau Freundin, wen» Du unsere Namen und die Buchstaben 6 ck ä ct t g h j s s t t ü richtig zusammensetzest, so kannst Du mein Reiseziel daraus bilden! Wie heißt es? 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2. Aeithmogryph. Bon Dvonne u. Andre Benedict, Wingersheim. 2 :! 4 5 0 7 8 9 3 0 11 8 6 7 o 1 8 11 12 7 13 8 1i 9 13 5 2 18 9 2 15 15 7118 6 12 6 8 8 5 15 8 3 Zurzeit vielgenanntes enrofpäisches Land Kleidungsstück für den Winter Mädchenname. Richter in Israel. Mädchenname. Stamm. Gott der alten Griechen. Deutsches Drama. Italienische Stadt. Obere — vordere Reihe. UiilseUösrmgen ans <». 1. Syuagogendiencr. 2. «Helgoland, Edom, Lamartine, Göttingen, Otrjinp, Liverpool. Richtige RätHUölungerr: Marguerite Levy, Hirsingen. - Leopold u. Cäcilia Lehmann, Dauendorf. Elsa Lehmann aus Dauendorf, in Lausanne. — Joseph ». Renee Dreyfuß, Westhausen. — Lucien u. Marcelle Baer, Barr. — Alfred Levy, Realschüler. Gebwciler (O.-E.). — Marcel u. Blanche Israel; Simone u. 2lndre Schweisch, Niederbronn. — Georg Wahl, Realschüler, Dörnach. — Charles «chwartz, Mutzig-Barr. — Armand Roos, Gynmasiast, Romansweiler. — Sylvain u. Jules Reblaub, Realschüler. Mühlhausen (ll.-Eis.). — Alfred Landauer, Winzenheim (ll.-Els ). — Renee u. Georges Weill, Kürzel (Lothr.). Briefkasten der Rätsel-Ecke. A. L. Gebweiler: Wir danken für freundliche Anregung und werden gelegentlich davon Gebrauch machen. Kaß und Lieöe. Eine Erzählung aus der Zeit der ungarischen Freiheitsbewegung. Von Caroline Deutsch. (Fortsetzung.) „Lazarus, was Haft Du vor?" schrie Lea entsetzt auf. „Gar nichts, was Dich beunruhigen könnte; darum ruhig Mutter und Ihr alle. Ich habe einen Plan, der uns mit Gottes Hilfe aus dieser gefährlichen Lage befreien wird. Laßt mich nur eine Viertelstunde allein, damit ich ihn ordne und dann zur Tat schreite. Sie, Frau Stern, bleiben bei meiner Frau und Tochter bis ich zurückkomme." Lazarus ging nach dem Hof hinaus und suchte Samuel; doch dieser war nirgends zu finden. Der Kutscher berichtete, er habe sich vor zehn Minuten etwa ein Pferd aus dem Stalle gezogen und sei fortgeritten. Wohin? das wußte niemand. „Wer weiß, was der tolle Bursche vorhat? Ich hätte ihn so nötig. Das fehlte noch in dieser unglückseligen Nacht." Er hatte keine Zeit zum warten und begab sich allein auf den Weg. Zuerst ging er zum Richter und trommelte ihn aus