Das Abendland
- Journal
- Das Abendland
- Volume
- III (1866)
- Issue
- 18 (20.9.1866)
- Date
- 1866-09-20
- Page
- Seite 142 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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142 D*3iii8i hx 13S 02? *Sj?oi nnn *"3.i ioo p82? noa *iSn o*3i2?8i o'poioa S"i *poj? ip*j? ,*107 p xb *38i .*p2?i 1-0 1EO sm 8mo8 8i2?a Sia*3 c*3ni83 'eia *oiac *a*n^ ijri ,o"2?ai »3; in *iSi S312? in' 012? 2?8"n o-aon spi c'poioai d"2>3 Sj? oi'ioo Sj? iSj?i2? ne Sa '3 ,piain ij?i,i D'SaSao 0*31118.1 wxv 101;i3*2?nc 1*301 S"i i"ö *oo 183 0*3133 onaii am mS*an iS 18-8 13*2*110 n'aa 81.12? *ei .o*3iii8i ij?io 811 ina ma 'ia ,0103? 'pcj? pH 3"j? ,01*1000 rp Saa 1170 Nachlath Schiw. N. 50. Schließlich räch er ihm, daß er alle derartigen Werke veräußern, u. sich statt derer lieber die 4 Turim u. den Bet Josef anschaffen möge, 01*100 1130S'Sj?eS 2?* a"j? .tnoS .1312*13 bi '“an ana naai .'"an oj? d*iib *i mapSi 118-113 132?* *8na vaoS '"an noo p8i poio2? p'i Sa *3 : 13*12? (ibid. N. 50). Er war ein Freund der Wahrheit u. besaß einen Freimnth, den man selten bei Männern seines Standes anzutreffcn pflegt. Offen rügte er die Mängel u. Jrrthümer seiner Zcilgenosscn und verhehlte selbst die seiner Verwandten nicht; u. entstünden ihm auch darüber die größten Unannehmlichkeiten, nahm er keine Notiz davon, da wo es galt die Wahrheit zu verfechten '*ej?oS2? 'Sj?e '373 J?i* bx *2?033 '31.18 83 31.18 108.1 ,'S 31.18 'Sj?02? P|8 '3 ,'Sj?ö DJ? 'nj?1 .10*33,1 8S inva ’S (ibid. N. 43). Wiederum (ibid. N. 51) zieht er sogar gegen seinen Verwandten Sabbatai Kohen los 'Sj?02? iee„ naai ,i"i3 *31110 S"3i ’lSa ’3.iS ina'n'S *p'2? naio ,T8i 8'an -8p*BD pOO *3*3 J?3 ’S'ia 3"' ’S 2?* Doch aber bei allen seinen Vorzügen und Verdiensten scheint er eine Charakterschwäche zu beurkunden, die er durch ein Faktum, welches er gegen seinen Freund Samuel beging, sich zu Schulden kommen läßt, daß, wenn er es gethan hat, erneu Schatten ans sein strahlendes Lichtbild werfen würde. Es hatte sich nämlich in Samuels Synagogcnsprengel das Gerücht verbreitet, daß Koid. sich geäußert haben sollte, daß ihr Rabbi ein schwacher Decisor und seinem Amte noch nicht gewachsen wäre; er müsse bei Entscheidung einer jedweden vorfallenden, religiösen Frage erst seine Begutachtung einholen, und wenn er wollte, so müßte ihr Rabb. die Autorisation zur Entscheidung religiöser Fragen von ihm aus erwirken. Das dem gekränkten Bamberger Rabb. zu Ohren kommend, taucht er seine Feder in die Galle und ergießt sich gegen Koid. in bittern Vorwürfen folgender Weise: rvain non-paSa 718 n8 8:2m 8S r nun .T08 '3 jri„ *in Sj? 1S71 r,8 nSj?8i p08iiS Sai8 nS pSea ii2j?S a"j? lai fll3J? Slp ’Sj? 0*112? ,101 113“E,1 '11.180 '318 1J'E2*2? .10 ,.1132'3 -! 2'11p rto iSk C'131 182 2? p088 8S ,D*B1T3 Slp D-pCBl 1811,1 p*CoS “|*12 n"30 082* 101 102*0 0*1018 *1702?! -083 r,ine *3aS paioo mS n*a ni2'i.i 37*3083 ni3*io S2? *3*j*3 *32**831 S 1211 n"30 lS83 .1813 1*1 ,108 131.1 D81 .37*3 ,|2*pö 0103 p181 DJ? 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N. 31) *11121 ij?S 0*118 o*Sii3i bx 'S naSrri 1300 Ein tteues Spiegelbild von der Verfahrungsweye mancher Rabbinen unserer Zeit! die ans Kosten ihrer minder talentirten Amtsbrüdcr sich gern überschätzen, und während sie glauben mit solchen Ueberhebungcn bei der Welt zu prunken, verdunkeln sie sich nur!— Wie sich unser Koid. gegen diese Anschwärzung benommen hatte, wird nichts erwähnt. Allenfalls scheint es, daß es, das verächtliche Stillschweigen dieser Beschuldigung gegenüber einerseits, anderseits die Fortdauer des freundschaftlichen Verhältnisses zwischen ihnen (da in den folgenden Nummern noch verschiedene Anfragen v. Samuel an erstern gerichtet sind) nur eine aus der Luft gegriffene Verleumdung gewesen sein mußte. Zur Motivirung unserer Behauptung dürfte folgende Stelle dienen, in welcher unser Koid. nach dem Vorfälle ihrer Fehde den Samuel anspornt, daß er mit strengen Maßregeln gegen manche in seiner Gemeinde eingeschlichenen Mißbräuche anftreten müsse. Spo Sia 12*"1 0**1 0*pS8 *131 J?*.C2?S 31001 J8002? J80 Iplp Sj? *J11 o*j?na D'aiaeS oipo nS 8S2? *p (ibid. N. 41). Aufruf. Ein Tag des Schreckens und des Unglücks war der 4. September d. I für Me hiesige Gemeinde. Um die zwölfte Mittagsstunde dieses Tages ward ein furchtbarer Feuerlärm hörbar und in weniger als einer halben Stunde standen 38 Wohngebände und 16 angefüllte Scheuern in Flammen. Ein grausamer Anblick, ein herzzerreißender Jammer! So groß nun das Unglück im allgemeinen auch sein mag, ist es speziell für die dabei mitbetroffcncn israelitischen Einwohner und der ganzen Gemeinde von den unbeschreiblichsten Folgen begleitet. Eilf Familien unserer Glaubensbrnder, die mit dem angestrengtesten Fleiße sich einiges Vermögen erworben, sind nun dem elendesten Elende Preis gegeben. Durch die unbeschreibliche Gemalt der mit Blitzesschnelle hercinbrechenden Flammen daran verhindert, war cs rein unmöglich auch nur die geringste Habe zu retten, alles, alles gieng in Flammen auf, und so stehen diese armen Unglücklichen da, elend und arm, einer grauenbaflen Zukunft entgcgcnschend. Daß dieses nackte Bild der reinsten Wahrheit doch hinreichte, die Herzen unserer isracl. Glaubcnsbrüdcr in Nah und Fern zu erweichen, den angestammten jüdischen Sinn für Wohlthun und Mildthätigkeit auch diesmal zu bewähren, denn die hiesige Gemeinde selbst ist außer Stande den erlittenen Schaden an Gcmeindcgut wieder zu ersetzen. Mit unsäglichen Opfern hat sie vor wenigen Tagen den Umbau ihrer Schule zu Ende geführt, und bevor sie noch dem Unterricht übergeben werden konnte, ward sie ein Raub der Flammen. Auch die Rabbinerwohnung und Spital sind nicdergebrannt, und nur ein Wunder Gottes beschützte uns das Gotteshaus vor der Vernichtung. Daher wir uns veranlaßt sehen, unsere theuern isracl. Brüdern, so wie die verehrten Vorstände und ehrwürdigen Rabbinate derselben zu bitten, daß sie milde Sammlungen an Geld, Kleidern und Wäsche veranstalten und anher an den Vor st and der israel. Kultusgemeinde zu HoraZdowic als an das Hilfskomite senoen mögen. HoraZdowic am 7. September 1866. Der israel. Cultusvorstand Corresponden). New-Aork. Der Entwurf einer Constitution für den Staat Nord-Carolina enthält einen Artikel, welcher so sehr mit den