Mannheim
Compact Memory

Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 259

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 259 (sequence 268)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
95% known words query
IRI
…/9038125-9047323--0883-9047097
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Die Vereinigung arbeitet für den K. K. L., den K. H. und die Sehekelaktion. Die hebräische Schule, die auch eine hebräische Bibliothek besitzt, besuchen 30 Kinder. Dank der Tätigkeit der Vereinigung verpflichteten sich alle allgemeinen jüdischen Institutionen des Landes, die Zionistische Organisation finanziell zu unterstützen. Für den K. H. wurden gezeichnet ... 70 000 „ „ É. K. L. „ „ .... 15000 Schekel wurden verkauft....... 1 000 Auch für die Universität in Jerusalem wurde einiges geleistet. Der Leitung der Vereinigung gehören an: J. Darbenkin, Vorsitzender; N. Trumper, stellv. Vors.; Sch. Gordon, Schatzmeister; L. Segall, Sekretär; ferner M. Bultinski, Sch. Jenkliewicz, L. Miblitzki, Sch. Arteltower, Z. Satan, J. Markowiez, P. Dworski, B. Kahan, B. Lewi, J. Sobelman. Deutschland. Die Tätigkeit der Zionistischen Vereinigung für Deutschland konzentrierte sich zunächst nach dem XII. Kongreß auf den Ausbau des von ihr geschaffenen Keren-Hajessod-Apparates und die Gründung der neutralen Keren-Hajessod-Organisation (Jüdisches Palästinawerk E. V.). Fast die gesamte Vortragspropaganda wurde in den Dienst der Keren- Hajessocl-Propaganda gestellt mit dem Erfolge, daß der Keren-Hajessod- Gedanke in immer weitere Kreisen des deutschen Judentums Eingang fand. Erst im Jahre 5683 begann die Z. V. f. D. die rein zionistische Ideenpropaganda wieder in den Vordergrund ihrer Arbeit zu stellen und durch die Veranstaltung von öffentlichen Propaganda-Versammlungen und geschlossenen Zirkelversammlungen neue Anhänger zu werben. Die Erfahrungen des letzten Winters haben bewiesen, daß die lange Zeit hindurch konstatierte Versammlungsmüdigkeit überwunden zu sein scheint und daß es durchaus möglich ist, die Gefolgschaft der Z. V. f. D. zu vergrößern. Dies gilt insbesondere für die Werbearbeit in den ostjüdischen Kreisen, der in der Berichtszeit besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. In den letzten Wochen ist in der Z. V. f. D. ein ostjüdisehes Sekretariat errichtet worden, dessen Tätigkeit für die Zukunft gute Erfolge verspricht. Als besonders wirkungsvoll hat sich eine von der Z. V. f. D. geschaffene Neueinrichtung, nämlich die Errichtung „Fliegender Sekretariate" erwiesen. Während bisher eine Anzahl von Provinzsekretariaten die organisatorische und propagandistische Arbeit nach den Intentionen der Zentrale in den einzelnen Landesteilen leiteten, ist man in der letzten Zeit dazu übergegangen, an größeren Plätzen für einige Wochen ein Sekretariat mit Berliner Kräften zu installieren. Es hat sich gezeigt, daß durch die von diesem Sekretariat ausgehende konzentrierte Kraftanstrengung eine starke Wirkung hervorgerufen und insbesondere die Heranziehung und Schulung von Mitarbeitern als zukünftige Träger der Arbeit erzielt wird. Die Z. V. f. D. beabsichtigt, in der kommenden Arbeitsperiode in allen Landesteilen derartige „Fliegende Sekretariate" zu stationieren. Es stehen ihr für die Errichtung auch bereits Gesinnungsgenossen zur Verfügung, die sich für diese Arbeit für einige Wochen aus ihrem Berufe zurückziehen. Eine ■% 17* 259

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.