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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 219

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 219 (sequence 228)
Language
German
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IRI
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bestimmt sind, die wirklich zum Aufbau des Landes beitragen, die Unterstützung und Stärkung der Wirtschaftsorganisationen der Arbeiter, die Unterstützung für die Erschließung und Entwicklung neuer Berufszweige — all dies stärkt die Kraft eines großen Heeres von Arbeitern und trägt mit zur Existenz und zur Entwicklung von produktiven wirtschaftlichen Werken bei, die von der Alijah und ihren Bedürfnissen abhängig sind. Die Wechselfälle, die das Gesamtbudget betroffen haben, haben auch den Wirkungsbereich des Arbeitsbudgets erheblich eingeschränkt. Noch ungünstiger als die Beschränkung der Mittel wirkte die Zufälligkeit und Unsicherheit der Einkünfte selbst im Kähmen des eingeschränkten Budgets. Dieser Mangel bewirkte auch Zufälligkeiten in unserer Tätigkeit und nahm uns die Möglichkeit zu einer systematischen Verwirklichung unseres Programms. Sicherstellung des Budgets würde die Verschwendung von Energien verringern und eine rationelle systematische x\rbeit ermöglichen. Sie würde die Möglichkeit geben, zu Beginn des Etatsjahres die notwendigen Vorbereitungen für Einrichtungen produktiver Arbeit zu treffen und Notstandsarbeiten für Einwanderer überflüssig machen. D. Bildungswesen. 1. Maßnahmen zur Förderung des Unterrichtswesens. Im Jahre 5682 beschäftigten sich der Waad Hachinuch und die pädagogischen Kommissionen mit diversen prinzipiellen Fragen. Eine der wichtigsten war die Frage der Angliederung der höheren Schulen an die Volksschule. Einerseits forderte man, daß die höhere Schule auf einer durch die Volksschule gegebenen Grundlage von achtjährigem Elementarunterricht aufgebaut werde und daß sie nur die vier oberen Klassen enthalte. Andrerseits verlangte man, daß die höhere Schule auch alle Unterklassen unabhängig von der Volksschule besitze. Nach verschiedenen Beratungen wurde beschlossen: a) die Volksschule ist für 8 Schuljahre bestimmt; b) das letzte Jahr (das achte) der Volksschule ist ein Jahr für Ergänzungen und Abschluß, und sein Lehrplan muß den Anforderungen des praktischen Lebens angepaßt sein; c) die höhere Schule baut sich auf einer Grundlage der 7 ersten Unterrichtsjahre auf und enthält 5 Klassen. Frage der Ferien. In der Frage der Ferientage in den Schulen Erez Israels konnten wir uns nicht mit der in anderen Ländern üblichen Lösung begnügen. Die Schulen können im Monat Tischri nicht offen sein infolge der vielen Festtage, die in diesen Monat fallen, und es ist andrerseits schwer infolge der großen Hitze, den Unterricht in den Monaten Tamus und Ab fortzusetzen. Es war infolgedessen in Erez Israel üblich, daß die Sommerferien 2% Monate dauerten (Mitte Ab bis Ende Tischri); eine solche lange Pause aber entfernt die Kinder für zu lange Zeit von der hebräischen Umgebung, in welcher sie in der Schule leben. Dazu kommt, daß der Unterricht im Monat Tamus — der Arbeitssaison — die Kinder der Kolonien daran hindert, an der landwirtschaftlichen Arbeit sich zu beteiligen. Um die Frage der Ferien klarzulegen, wandten wir uns an Lehrer und Eltern und sammelten 219

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