Mannheim
Compact Memory

Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 179

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 179 (sequence 188)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
93% known words query
IRI
…/9038125-9047323--0803-9047017
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Bestreben erweckt, an jedem Platze gewisse Strecken zu bewalden. Wenn auch die zionistische Kasse jetzt nicht gestattet, auf unsere Rechnung große Flächen aufzuforsten, ist es doch klar, daß wir die Träger der Initiative der Aufforstung sein müssen und das wir jenen helfen müssen, die jetzt an die Aufforstung gehen. Unsere Aufforstungsarbeit in diesen zwei Jahren ging in dieser Richtung. Wir gewährten unsererseits die nötige Hilfe denjenigen, welche Pflänzlinge in Baumschulen vorbereiten und wir halfen mit Pflänzlingen denjenigen, welche an die Aufforstungsarbeit herangingen. 12. Museum für Landwirtschaft und Naturkunde. Im Museum für Landwirtschaft und Naturkunde' der Zionistischen Organisation in Jerusalem, gegründet im Sommer 1920, gibt es jetzt folgende Abteilungen: a) Abteilung der Früchte (Pomologie), welche in Formalin konservierte Muster von 60 Arten von Landesfrüchten enthält. b) Abteilung für Aufforstung, enthält Muster von etwa 100 Arten von Waldbäumen und Zierbäumen, die im Lande wachsen (Durchschnitte durch Stämme, Tafeln, Samen). c) Herbarium, enthält etwa 1000 Pflanzenarten, die im Lande wachsen und durch das Museum oder mit dessen Hilfe gesammelt und präpariert wurden. d) Sammlung von Photographien aus den Farmen und Kleinsiedlungen auf Nationalfondsboden und von der dort geleisteten Arbeit. e) Sammlung von Bildern von Blumen, Früchten und Bäumen, bestimmt für einen pomologischen Atlas, der in Kürze herausgegeben werden soll. f) Diagramme über Regenmengen, (Orographie und Geologie) Entwicklung des Jischuw, Arbeiten und Pflanzungen in den Siedlungen und Betrieben. g) Tiersammlung, die 250 Arten von Vögeln aus Erez Israel enthält, eine Anzahl von Säugetieren, 50 Arten von Schlangen und Kriechtieren und eine Zahl'von Fischen aus dem Mittelländischen Meer, dem Kinerethsee und den Flüssen des Landes. h) Mineralogische und geologische Sammlung, die viele Hunderte von Steinen und Versteinerungen des Landes enthält. i) Sammlungen von Getreidearten, lokalen und ausländischen, besonders aus der Versuchsstation der Zionistischen Organisation. j) Sammlung von Modellen aus Kreidestein (etwa 50) Geräte, Maschinen, landwirtschaftliche Gebäude des alten und neuen Typus, von welchen die jüdischen Kolonisten und die arabischen Fellachen Gebrauch machen. Trotz der kurzen Zeit seines Bestandes ist das Museum beim Jerusalemer und palästinensischen Publikum sehr beliebt geworden. Die Zahl der Besucher beträgt bis heute über 13000. Größtenteils sind die Besucher Juden, es gab aber unter ihnen auch viele Araber, Engländer und Angehörige anderer Nationen. Das Museum haben ferner die meisten Schulen Jerusalems und Palästinas wie auch eine Anzahl von arabischen und italienischen Schulen besucht, um die Pflanzen, Versteinerungen und andere Sammlungen zu studieren. 12* 179

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.