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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 180

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 180 (sequence 189)
Language
German
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IRI
…/9038125-9047323--0804-9047018
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Auch Touristen aus der ganzen Welt besuchten das Museum in großer Zähl, unter ihnen jüdische und nichtjüdische Gäste aus den Ländern Europas und Amerikas, aus Afrika, Indien, Australien. Neben dem Museum besteht auch ein kleiner Garten für Akklimatisierung, ein Magazin von Samen, welches jetzt etwa 1000 Arten von Samen enthält (Gemüsearten, Wald- und Fruchtbäume, Blumensamen usw.), sowie endlich ein Magazin von Arbeitsgeräten. Im letzten Jahre wurde in Verbindung mit dem Museum eine Baumschule von einigen Hundert Pflanzensorten (besonders Bäumen) aus Europa, angelegt. Von den Sammlungen wuchs in den letzten zwei Jahren besonders die Abteilung der Früchte und die geo-mineralogische Abteilung. Die übrigen Abteilungen sind aus Mangel an Mitteln nicht gewachsen. Das Museum in seiner gegenwärtigen Form ist der Beginn des palästinensischen Nationalmuseums für Landwirtschaft und Naturkunde: 13. Die Frage der Verbilligung der Kolonisation. Zu den erfreulichsten Ergebnissen unserer Arbeit in den letzten zwei Jahren gehört die Verbilligung der Kolonisation. Diese Verbillgiung ist nicht nur dadurch zu erklären, daß die Preise gesunken sind. Auch dieser Faktor hat gewiß Bedeutung für die Verbilligung der Kolonisation, aber wir sehen doch, daß jeder Siedler bei der J. C. A. auch jetzt noch nicht weniger als £E 1000 bis 1200 kostet, außer Boden und Ameliorationen. Der wichtigste Faktor bei der Verbilligung ist vielmehr das System unserer Arbeit, das System der Beteiligung des Siedlers an seiner Kolonisation. Niemals in .der Geschichte der palästinensischen Kolonisation ist die Beteiligung des Siedlers an der Kolonisation zu einem solch hohen Grade gelangt wie in den letzten Jahren. Die Moschwei-Owdim, welche jetzt errichtet werden, können als Maßstab für den Grad dieser Beteiligung dienen, und nur das Prinzip der Eigenarbeit hat die Beteiligung in diesem Grade ermöglicht. Im ersten Jahre ihrer Ansiedlung vereinigten sich die Siedler zu Gruppen und führten aus eigener Kraft die meisten Arbeiten: Bau der Ställe und Baracken, Umzäunung der Parzellen, Bearbeitung der Pflanzungen, auch einen Teil der Ameliorationsarbeiten durch. So ergab es sich, daß die Siedler aus der Arbeit bei den Gebäuden und aus den Ameliorationsarbeiten eine Nebeneinnahme in die Wirtschaft brachten. Die Stallbauten kosteten jetzt ein Drittel weniger als an anderen Plätzen. Auch dadurch, das unsere Siedler in den ersten Jahren in Baracken' wohnen, haben sich die erforderlichen Summen bedeutend verringert. Während man ferner im Lande früher auf die Baracken wie auf eine Erscheinung einer Ansiedlung von Bettlern blickte, hat sich diese Auffassung jetzt gänzlich geändert. In allen unseren Siedlungen wohnen die Siedler heute in Holzwohnungen und sogar in der Umgebung der Städte sehen wir schon ganze Viertel aus Holz. Endlich muß auch auf die Verminderung der Kosten des Arbeiters* für die Ernährung seiner Familie und seiner Tiere hingewiesen werden. Das eingeführte System, daß der Siedler vor allem seinen Garten beJ 180 "-■

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