Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XIII (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 172 (sequence 181)
- Language
- German
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und hat mit Erfolg in Nachlath- Jehuda auf einer Fläche von 20 Düna m Tabak gepflanzt. In diesem Jahre pflanzt die Gruppe auf eigene Kechnung gemeinsam mit den Kolonisten von Eischon le Zion Tabak. 5. Die Gruppe Slavuta besteht aus 15 Arbeitern. Sie hat im Jahre 5682 die Gärten der Kolonisten von Kfar-Saba bearbeitet und erhielt ein Darlehen für den Ankauf von Arbeitstieren. Ein Teil dieser Gruppe ist in den Moschaw Owdim Kfar-Malal (Ain-Chai) eingetreten. 6. Die Gruppe Zwi besteht aus 8 Arbeitern aus Deutschland. Sie hat im Jahre 5682 in Petach-Tikwa gearbeitet. In diesem Jahre arbeitete sie in Nuris-Ost, zusammen mit der Vereinigung des „Schomer- Hazair" und der Gruppe „Chefzi-Bah". 7. Die Gruppe Chef zi-Bah ist aus 35 Arbeitern aus der Tschechoslowakei zusammengesetzt. Sie hat im Jahre 5682 die Orangengärten der „Agudath-Netaim" in Chefzi-Bah neben Chederah bearbeitet. Im Jahre 5683 wurde die Gruppe auf dem Boden Nuris-Ost angesiedelt. 8. Die Gruppe Ruschmija, auf dem Carmel. Im Jahre 5682 beschäftigten sich 15 Arbeiter auf dem Boden von Ruschmija mit der Okkupation des Ortes. Ein Teil der Gruppe hat sich in diesem Jahr in Jadjur niedergelassen, ein Teil befindet sich noch in Buschmija. 9. Chaluzim in Mikweh-Israel. Im Jahre 5682 wurden mit unserer Hilfe in Mikweh Israel 60 Chaluzim in verschiedenen Zweigen der Landwirtschaft ausgebildet. Ein großer Teil dieser Chaluzim wurde im Jahre 5683 in unsern Betrieben angesiedelt. Der vom XII. Kongreß angenommene Beschluß, eine große Gruppe auf einem Teil der Böden von Nuris anzusiedeln, ermöglichte es nicht nur, die neuen Böden, die vom Nationalfonds im Jahre 5681 erworben worden waren, zu erschließen, sondern auch einen Teil der Chaluzim in die Landwirtschaft zu überführen. Das Mittel hierzu waren die Ameliorierungsarbeiten, die der Nationalfonds in Nuris begann. Zur Übernahme der Arbeit eignete sich besonders der Gedud Haawodah dank der Zahl seiner Mitglieder und seiner .guten Organisation. Von den Geldern, welche dem Gedud Haawodah in Ain-Charod und Tel- Joseph zur Verfügung gestellt wurden, wurde der größte Teil für den Erwerb von Inventar verwendet. Der Gedud führte die Ameliorationsarbeiten, Graben von Drainagekanälen, Entsteinung, Umzäunung eines Teiles der Grenzen durch. Pflanzung von Eukalyptusbäumen und Anlage eines Kwisch von dem Platze der Siedlung zur Station Ain-Charod aus. Andererseits bearbeitete er im ersten Jahre 3500 Dunam Ackerland, Gemüse und Pflanzungen. In der ersten Hälfte des Jahres 5683 bearbeitete der Gedud über 4500 Dunam Ackerland und Pflanzung. Das lebende Inventar besteht aus: 140 Stück Milchkühen und 50 Stück Arbeitstieren. Vom Ausland wurden Traktoren und verschiedene Maschinen eingeführt. Die Organisationsform desjenigen Teiles des Gedud Haawodah, welcher nach landwirtschaftlicher Kolonisation strebt, ist noch nicht klar. Auf die Siedlungsform wird wohl von Einfluß sein, ob das hügelige Terrain, das an den Boden von Nuris grenzt, erworben wird. Dieses Terrain würde die Erbauung der definitiven Siedlung an einer gesünderen Stelle als derjenigen, an welcher sich die provisorischen Bauten neben den Quellen in Ain-Charod und Tel-Joseph befinden, ermöglichen. 172