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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 171

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 171 (sequence 180)
Language
German
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IRI
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mit Arbeit zu versorgen und ihnen die Möglichkeit zu geben, mit Hilfe eines Darlehens einen Kleinbetrieb zu schaffen und das erste Inventar zu erwerben (Maultiere, Kühe, Geflügel, Arbeitsgeräte). Durch die Tätigkeit in den Kolonien lernen sie die Arbeit. Das Inventar dient ihnen später als Grundlage für das nötige Inventar am Platze ihrer definitiven Ansiedlung. Das erleichtert dann ihre Ansiedlung in endgültiger Form. So arbeiteten die Gruppen Markenhof und Leitmeritz in Ain-Ganim mit so gutem Erfolg, daß sie jetzt für die definitive Ansiedlung vorbereitet sind. Ebenso ging die Vorbereitung der tschechoslowakischen Gruppe „Chefzi-Bah" vor sich, die bis zum letzten Jahre bei der Agudath- Netaim in Ghefzi-Bah neben Chederah arbeitete und im letzten Jahre zur Ansiedlung auf dem östlichen Teil von Nuris überging. Die zweite Art der Überführung von Chaluzim zur Landwirtschaft ist die Ausführung von Ameliorationsarbeiten auf den Böden, die für die Ansiedlung vorbereitet werden, wie Austrocknung von Sümpfen, Anlage von Wegen, Wasserversorgung. Diese Gruppen leben in der ersten Zeit von den Einnahmen aus der Ameliorationsarbeit. Mit Hilfe eines besonderen Darlehens erwerben sie sich das lebende und tote Inventar, beginnen zu pflügen und zu säen, zu pflanzen und zu bauen, und bereiten sich für die Ansiedlung an Ort und Stelle vor. In dieser Weise hat der Gedud Haawodah in Ain-Charod und Tel- Joseph gearbeitet. Chaluzim-Gruppen, die sich für landwirtschaftliche Kolonisation besonders durch Arbeit in den Kolonien vorbereitet haben, sind: 1. Die Gruppe Markenhof. Sie hat ihren Namen von der Lehrfarm Markenhof in Deutschland und hat sich provisorisch in Ain-Ganim niedergelassen und ihre Mitglieder arbeiten in Petach-Tikwah und Ain- Ganim als Tagelöhner. Außerdem bearbeiten sie eine Fläche von 50 bis 60 Dunam Boden, die sie in der Kolonie gepachtet haben. Die Gruppe erhielt von uns ein Darlehen, mit dessen Hilfe sie 6 Milchkühe, ein Paar Arbeitstiere und Geflügel angeschafft hat. Sie hat im Laufe des Jahres Gemüse gepflanzt und sie. in der Kolonie verkauft und schickt täglich Milch nach Tel-Awiw. Sie hat vom Ausland verschiedene Arbeitsgeräte gebracht (Inkubator usw.) und schickt sich jetzt an, zur Ansiedlung auf den Boden überzugehen, den ihr der Nationalfonds in Erbpacht übergeben wird. Die Gruppe wird bei ihrer Ansiedlung bis auf 25 Mann, sämtlich aus Deutschland, anwachsen. 2. Die Gruppe Leitmeritz nennt "sich nach der landwirtschaftlichen Schule in Leitmeritz in der Tschechoslowakei. Sie befindet sich ungefähr in derselben Lage wie die Gruppe Markenhof. Die Zahl ihrer Mitglieder ist 10. Die Gruppe erhielt ein Darlehen, mit dessen Hilfe sie ein Paar Arbeitstiere, zwei Kühe und Geflügel gekauft hat. Auch diese Gruppe ist für Kolonisation geeignet. — In Ain-Ganim arbeiteten ferner drei Chaluzim aus Deutschland, welche ebenfalls ein Darlehen für die Erwerbung von Kühen und Geflügel erhielten. 3. Die Gruppe „Tel-Zor" zählt 40 Mitglieder, hauptsächlich aus Deutschland. Sie arbeitet auf dem Boden der I. C. A. in Tel-Zor, in der Nähe von Sichron Jacob, und hat mit Hilfe eines Darlehens eine Hauswirtschaft eingerichtet. 4. Die Gruppe „Tabakpflanzer" besteht aus 5 Arbeitern aus Bessarabien, die im Tabakbau erfahren sind. Sie erhielt ein Darlehen 171

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