Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XIII (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 146 (sequence 155)
- Language
- German
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2. Ajn M adora, etwa drei bis vier Kilometer nordöstlich der Siedlung besteht aus einer Anzahl von Quellen, welche einen ausgebreiteten Morast verursachen. Er wurde vollständig ausgetrocknet. 3. Ajn Scheich, dreiviertel bis eineinhalb Kilometer von der Siedlung, ein ausgedehntes Morastgebiet, wurde durch Abzugsröhren vollständig entwässert. 4. Bei den Ajn Beda-Quellen, die drei bis eineinhalb Kilometer südöstlich der Siedlung an deren Grenzen liegen, stieß man auf den Widerstand eines Teiles der nicht jüdischen Anrainer. Infolgedessen wurde mit der Entsumpfung vorerst auf der jüdischen Seite begonnen, während das nichtjüdische Land noch drainiert werden muß. Die Ergebnisse der Drainagearbeit in Nahalal haben sich so als sehr befriedigend erwiesen. Es verbleibt aber noch ein Wadi (Mikweh), welches entsumpft werden muß, um auch die letzten Brutstätten der Moskitoszu vernichten. Nur is umfaßte besonders große Sümpfe, von denen eine Fläche von 16 000 Dunam trockengelegt wurde: 1. Ajn Charod. Das Wasser, welches hier in der gleichen Fülle, wie zu Gideons Zeiten, hervorströmt, hat eine große Sumpffläche verursacht, die von der Mündung der Quellen ihren Anfang nimmt. Eine Anzahl provisorischer Kanäle, die mit Kies ausgebettet wurden, wirken als Abzugsgräben, und nach Abschluß dieser Arbeiten wird diese Sumpffläche vollständig verschwunden sein. 2. Das Wadi Zarain. Der Teil des Wadi, der zu Jüdisch-Nurisgehört, wurde zu einem Drainagekanal umgestaltet. Der Erfolg ist die vollständige Beseitigung der Sumpf fläche auf dein Gebiet der jüdischen Siedlung Ajn Charod. 3. Die Quelle Tab un. Die Gefahr stammt hier von den Ajn Tabun- Quellen, die an der Grenze unseres Besitzes liegen. Ein offener betonierter Graben wurde auf unserem Boden hergestellt und hat zur völligen Austrocknung dieses Teiles des Wadi geführt. Eür den Abschluß der Drainage ist noch die Genehmigung der Regierung erforderlich. 4. Tel Josef. Hier wurden die Sümpfe rings um die Quelle und den Wadi, nächst der Siedlung, ausgetrocknet. 5. Etwa 70 Quellen bei Bechania, etwa ein Kilometer westlich Tel Josef, bildeten einen ausgedehnten Sumpf. Der größere Teil der Quellen wurde in tönernen Abzugsröhren gesammelt und es verblieb nunmehr eine kleine Sumpffläche, deren Austrocknung für die nächsten Monate zu erwarten steht. 6. Die Sümpfe nächst Beth Alpha, im östlichsten Teil des Nuris- Komplexes, wurden von den höher gelegenen Betonkanälen von Tel Josef bis zum Bach Charod automatisch beseitigt. Es sind daher noch zu drainieren das Wadi und die Bewässerungsgräben rund um die Quelle' Sachne, die wegen ihrer Lage jenseits der jüdischen Grenze bisher nicht saniert werden konnte. d) Grenz mar kierung. Da es im Interesse des K. K. L. und der Siedlungen auf seinem Boden lag, daß dessen Grenzen deutlich kenntlich gemacht sind, wurde die Pflanzung von Bäumen längs der Grenze vorgenommen. In Nuris wurden Eukalypten, längs einer Strecke von 8,500 m, in der Zahl von 75,000 Bäumen, gepflanzt:. 146