Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XIII (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 147 (sequence 156)
- Language
- German
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IL Ameliorationen auf anderen K. K. L.-Böden. a) Straßenbau,. In „Nordia", dem vorstädtischen Viertel von Tel Awiw, beteiligte sich der K. K. L. an den Kosten der Anlage sowohl der Hauptstraße, als auch der Wasserleitung, beide auf K. K. L.-Boden gelegen, durch die Gewährung eines Darlehens. b) Wasserversorgung. In Kirjath Anawim (Judäa) hatte sich der K. K. L. früher an den Kosten solcher Ameliorationsarbeiten, wie dem Bau der Straße, welche die Siedlung mit der Chaussee Jerusalem- Jaffa verbindet, und der Wiederherstellung der alten Terrassen beteiligt. In der Berichtszeit installierte der K. K. L. eine Wasserleitung von einer innerhalb des Siedlungsgebietes liegenden Quelle. Da die Siedlung selbst auf einem Hügel liegt, wird das Wasser durch Köhren in ein Beservoir hinaufgepumpt. Von hier aus fließt es zur Siedlung und beschafft das Wasser für die Arbeiter, ihr Vieh und die Bewässerung des Gemüses. In C hui da (Judäa) stellt die Wasserversorgung eine alte Verpflichtung dar. Noch vor dem Krieg war ein Brunnen gegraben worden, doch mußte die Arbeit unterbrochen werden. Nunmehr wurde eine Pumpe aufgestellt und das Wasser wird durch Köhren zur Farm geleitet. DaganiaB, im Jordantal, wurde aus diesem Fluß durch Röhren mit Wasser versorgt. Diese vom K. K. L. installierte Wasserleitung kam den hier aus den Mitteln des Keren Hajessod in Bau begriffenen Betonhäusern zugute. In Kf ar Mlal (Ajn Chaj) beteiligte sich der K. K. L. an den Kosten der Brunnengrabung. In Nachlath Jehuda wurde die Wasserleitung für eine Anzahl weiterer Familien durch Legung neuer Röhren vergrößert. Im vorstädtischen Viertel „Nordia" von Tel Awiw hat der K. K. L. an den Kosten der dort installierten Wasserleitung, wie schon erwähnt, durch ein Darlehen Anteil. Auch im Borochow-Viertel beteiligte sich der K. K. L. an den Kosten der Wasserleitung durch ein Darlehen. c) Entsumpfung. In Chulda wurde ein lange Zeit vernachlässigter Sumpf trocken gelegt. C. Aufforstung. In der Periode 5681/82 setzte der K. K. L. die Verbesserung sowohl seiner Fruchtals auch seiner Waldbaumpflanzungen fort. a) Fruchtbäume. Die Fruchtbäume des K. K. L., welche Öl-, Mandel- und Orangenbäume in einer Anzahl von annähernd 33 600 Bäumen auf einer Fläche von rund 1 500 Dunam in Benschemen, Chulda, Gan Schmuël, Merchawia und Kinereth umfassen, haben sich, dank der ihnen seit Beendigung des Krieges zugewendeten Pflege, gut entwickelt. Das Budget für die Erhaltung dieser Pflanzungen wird allmählich herabgesetzt. Der K. K. L. ist jetzt in Verhandlungen mit den Siedlern der obigen Plätze eingetreten, um die Pflege der Pflanzungen den Siedlern auf deren Rechnung zu übertragen. .b) Waldbäume. Die Wälder, welche der K. K. L. in den Jahren 5680—82 in Benschemen, Chulda, Merchavia, Kinereth, Dagania, Nachlath Jehuda, Beer Towia und Kirjath Anawim gepflanzt hat und die auf einer Fläche von 1 800 Dunam rund 658 000 Bäume umfassen, machen 147