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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 124

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 124 (sequence 133)
Language
German
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IRI
…/9038125-9047323--0748-9046962
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Herr Professor Eosenthai veranschlagte die auf diesem Wege erzieltbaren Ersparnisse mit £ 30 000 jährlich. 2. Das Schwergewicht muß allmählich auf die prophylaktischen Maßnahmen zur Gesundung des Landes und auf die Verhütung ansteckender Krankheiten, insbesondere der Malaria gelegt werden. In diesem Zusammenhange verurteilt Herr Prof. Eosenthai die tatsächliche Zerstörung der Antimalaria-Organisation der Hadassah durch das Joint Distribution Committee, das diese Tätigkeit in die Hände des Gesundheits- Departements der Eegierung übergeben hat. 3. Eine Reihe von Verbesserungen in der Krankenbehandlung sowie in der Organisation der medizinischen Hilfe in den Kolonien ist erwünscht (Steigerung des wissenschaftlichen Niveaus, Ausgestaltung des Böntgen- Laboratoriums, Übernahme -der sanitären Prophylaxe durch den Koloniearzt usw.). 4. Zwecks Ausschaltung der hohen Mietskosten soll eine Anleihe für den Bau von Krankenhäusern aufgenommen werden. 5. Ausgestaltung der sanitären Fürsorge für Immigranten. 6. Entlastung der Hadassah und Dezentrahsation der sanitären Arbeit : a) durch Beteiligung der kommunalen und gesellschaftlichen Organisationen an ihrer Tätigkeit zwecks allmählicher Übergabe der betreffenden Anstalten an diese; b) durch Heranziehung jüdischer Organisationen der verschiedenen Länder, damit diese bestimmte Zweige der Arbeit in Palästina auf ihre Verantwortung übernehmen. 7. Herstellung eines engeren organisatorischen Zusammenhanges der Hadassah und der zionistischen Palästina-Exekutive, die ihrerseits eine Abteilung zur Leitung der medizinisch-sanitären Tätigkeit im Lande schaffen soll. Es ist uns nicht bekannt, in welchem Maße die Hadassah den Anregungen dieses Gutachtens gefolgt ist; jedenfalls wurde aber im letzten Jahre der Etat der Hadassah um die von Herrn Prof. Rosenthal vorgeschlagenen £ 30 000, also um etwa 25%, gekürzt. Trotzdem wurde der Bestand der Hadassah infolge der Einstellung der J. D. C.-Subvention von $ 150 000 jährlich in Frage gestellt, worauf nach langwierigen Verhandlungen zwischen der Zionistischen Organisation, dem Keren Hajessod, dem Joint Distribution Committee und der Frauenorganisation,,Hadassah" ein neues Übereinkommen für anderthalb Jahre zustandegekommen ist. Danach übernehmen die Z. O., das J. D. C. und die Frauenorganisation „Hadassah" die gemeinsame Verantwortung für das Budget der Krankenhäuser. Ein Governing Board zur Verwaltung der Krankenhäuser wird eingesetzt, bestehend aus zwei Vertretern des J. D. C, zwei Vertretern der Z. O. Amerikas und der „Hadassah" und weiteren zwei Mitgliedern, die von diesen vier in Palästina kooptiert werden. Das J. D. C. und die Zionistische Organisation tragen je $ 72 000 (etwa £ 16 000) jährlich, die Frauen organisation „Hadassah" $ 100 000 zum Etat der Krankenhäuser bei (Der Beitrag der Z. O. wurde durch die Einnahmen des Keren Hajessod in Amerika garantiert). Trotz mancher Bedenken haben wir diesem Vertrage zugestimmt, der die alleinige Verantwortung für das Hadassah-Budget der Zionistischen Organisation abnimmt. Die Deckung des restlichen Hadassah-Budgets (Krankenfürsorge in den Kolonien, in Schulen und für Immigranten) 124

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