Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XI (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 227 (sequence 262)
- Language
- German
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— 227 — rechtzeitig durch das Flugblatt des Hauptbureaus von der bevorstehenden Leerung benachrichtigt. Die Büchsenleerungs- und Verteilungsscheine sowie auch die Verschlußmarken sind im Gebrauch. Die Kommissäre werden darauf hingewiesen, daß bei der Leerung die Büchseninhaber über die Ziele und Leistungen des Nationalfonds aufgeklärt werden. Die Selbstbesteuerung, die früher in Deutschland, dank der Rührigkeit einzelner Kommissäre, erhebliche Beträge ergab, ist in den letzten Jahren zurückgegangen, da mit der vermehrten Büchsenaufstellunjg Bäume Büchs. Selbstb. S. Bg W. Fds. Landsp. u. Telegr. 8 097 67 7 040 83 553 50 112 49 1 324 67 321 65 673 19 19 752 18 21 252 99 306 — 192 04 5 422 30 1617 45 1627 65 4105 80 3 596 07 28 — 31 95 102 75 80 — 31 40 1152 — 961 44 27 50 1 — 7 — 40 — 343 90 2 586 — 3 547 84 160 50 233 90 39 50 80 — 8 70 38 495 65 36 399 17 1075 50 571 38 6 897 22 2 139 10 2 684 84 ein größerer Teil der Selbstbesteuerungssumme nunmehr in die Büchsen fließt. Sammelb o gen und Sammelbücher sind in Deutschland mit ganz wenigen Ausnahmen nicht eingeführt. Goldenes Buch. Die Eintragungen halten sich auf der Höhe der früheren Jahre, und es steht zu erwarten, daß nach Ausgabe des! neuen Diploms wieder eine größere Anzahl weiterer Konti zur Eröffnung gelangen wird. Der Absatz von Marken und Telegrammformularen blieb auch während der jetzigen Berichtszeit ein mangelhafter. Beide Sammelmittel haben sich in Deutschland noch immer nicht recht einbürgern können. Es sind zwar überall Verkaufsstellen eingerichtet, die jedoch nur von wenigen in Anspruch genommen werden. Wir sind gegenwärtig im Begriffe, die Verkaufsstellen mit schön ausgestatteten Plakaten auszurüsten und versprechen uns hiervon eine Belebung des Absatzes. Arbeiterheimstätten (Jemenitenhäuser). Die deutsche Sammelstelle hat es sich ganz besonders angelegen sein lassen, den Häuserbau für die nach Palästina einwandernden jemenitischen Juden kräftig zu fördern, und die Erfolge waren überaus zufriedenstellend. Deutschland hat für dieses Sammelmittel bis zum 31. Mai d. J. rund 33 000 M. beigesteuert. Auf Anregung und unter Aegide der deutschen Sammelstelle hat sich in Berlin ein „Hilfskomitee für die jemenitischen Juden" gebildet, dessen Arbeit ausschließlich von uns geleistet wird. Das Hilfskomitee hat eine Broschüre, die über die Lage der jemenitischen Juden und ihre Einwanderung in Palästina ausführlich berichtet, herausgegeben und damit der Jemeniten-Sache viele Freunde erworben. Die Ergebnisse der Agitation durch das Hilfskomitee sind noch nicht abgeschlossen, doch können wir bereits jetzt für dieses Jahr mit einer Einnahme von 10 000 M. 15*