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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1913-01-01 · XI (1913) · p. Seite 171

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XI (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 171 (sequence 200)
Language
German
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IRI
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— 171 — bindung treten, sie über die Aufgaben und Erfolge des Nationalfonds auf dem Laufenden halten und sie veranlassen, die Propaganda für den Nationalfonds von Haus zu Haus in ihr Tätigkeitsprogramm aufzunehmen. Goldenes Buch. Der erste Band mit 5000 Eintragungen, die weit über eine Million Mark ergaben, ist jetzt zum Abschluß gelangt. Diese erfreuliche Tatsache illustriert die unverminderte Popularität dieser Chronik des jüdischen Volkes. Die Zahl der Eintragungen betrug im Jahre 1911 477, im Jahre 1912 482 und erreichte Ende Juni 1913 mit 289 Eintragungen die Höhe von 4950. Wir sahen uns veranlaßt, einen zweiten Band folgen zu lassen, dessen künstlerisch ausgestatteter Deckel vom Bezalel hergestellt wird. Gleichzeitig ließen wir ein farbenprächtiges Kunstblatt anfertigen, das die Reproduktion eines berühmten Bildes von Lesser Ury (David in einer palästinensischen Landschaft, die Harfe spielend) darstellt, und das wir an Stelle des bisherigen Diploms versenden werden. Nationalfondsmarken. Bei diesem Sammelmittel, auf das man große Hoffnungen gesetzt hat, ist leider ein Stillstand, wenn nicht gar ein Rückgang eingetreten. Dies ist um so bedauerlicher, als die Marke zugleich ein vorzügliches Propagandamittel darstellt, indem sie in allen Kreisen Interesse für unsere Bestrebungen zu erwecken vermag. Würden unsere Oesinnungsgenossen es sich zum Prinzip machen, unsere Marken bei ihrer Korrespondenz regelmäßig zu verwenden, so brauchten wir nicht länger mit Neid auf andere Nationalitäten zu sehen,, die, vielfach erst von unserem Beispiel angeregt, Nationalmarken eingeführt haben und virtuos als Propaganda- und Sammelmittel zu benutzen verstehen. Wir haben in der letzten Zeit verschiedenes unternommen, wie z. B. Herausgabe neuer künstlerisch ausgestatteter Marken, um einen frischen Zug in die Tätigkeit für diesen Spendenzweig zu bringen. Die Voraussetzung für einen Erfolg in dieser Richtung hängt von einer besseren Organisierung der Verkaufsstellen und überhaupt von einer besseren Würdigung dieses vorzüglichen Sammelmittels ab. Telegrammablösungsformulare. Ebenso schlimm wie mit den Nationalfondsmarken steht es mit den Telegrammformularen, ein Sammelmittel, das dem Spender eigentlich kein pekuniäres Opfer auferlegt. Auch hier kann nur eine bessere Organisation der Verkaufsstellen eine Besserung hervorrufen, sowie die Publikation von Gratulationen auf den Wegen, die wir neuerdings angebahnt haben. Sammelbogen. Da sich bei den vor einigen Jahren eingeführten Sammelbüchlein manche Schwierigkeiten ergeben hatten, sind wir wieder zu dem alten Sammelbogen zurückgekehrt, an dem' wir manche Verbesserung vorgenommen haben. Dieses Sammelmittel hat sich bis vor kurzem hauptsächlich in Oesterreich-Ungarn bewährt. Allmählich aber beginnt es auch in den anderen Ländern Anklang zu

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