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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1913-01-01 · XI (1913) · p. Seite 116

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XI (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 116 (sequence 133)
Language
German
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IRI
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— 116 dem ihre ersten elenden Unterkunftsräume durch die vom Jüdischen Nationalfonds erbauten Wohnungen ersetzt worden waren, ziemlich rasch erholt. Ebenso haben sie sich zum allergrößten Teil an die landwirtschaftliche Arbeit gut gewöhnt. Infolge ihrer Anspruchslosigkeit ist es ihnen möglich, von ihren geringen Löhnen noch zu sparen. Natürlich kann unsere Arbeit für die Jemeniten noch nicht als abgeschlossen gelten. Noch warten 30 000 Juden im Jemen darauf, aus ihrer jetzigen bedrückten Lage heraus in bessere Verhältnisse zu kommen. Auch die soziale Fürsorge für die bereits eingewanderten Jemeniten, insbesondere die medizinische Hilfe und die Erziehung der Kinder erfordert noch unsere Aufmerksamkeit. Wir werden auch in der Zukunft noch erhebliche Mittel aufwenden müssen, wenn wir dieser für unsere Kolonisation sehr wichtigen Bevölkerung allmählich zur Uebersiedlung aus dem Jemen nach Palästina verhelfen und sie in Palästina kulturell und hygienisch auf ein höheres Niveau bringen wollen. Neben dieser Tätigkeit, die auf die Vermehrung der Zahl der jüdischen Arbeiter abzielt, ist auch vieles dafür geschehen, um die Lage der bereits in Palästina befindlichen Landarbeiter zu verbessern. So hat der Jüdische Nationalfonds in den Kolonien Pethach Tikwah und Chederah große Arbeiterheime für ledige Arbeiter errichtet, in welchen die Arbeiter gegen einen mäßigen Mietzins wohnen und zum Selbstkostenpreis ihre Mahlzeiten erhalten können. Für den Bau von Einzelhäusern für Arbeiterfamilien hat der Verein Esra in Berlin durch Erbauung von 10 Häusern in Chederah und 12 Häusern in Kafar Saba gesorgt, ferner sind aus dem David und Fanny Wolffsohnfonds 5 Häuser in Pethach Tikwah, 5 in Rischon le Zion, 4 in Rechoboth und 1 in Wadi el Chanin gebaut worden. Aus dem von Herrn Salomon Halperin zu Ehren des Kommerzienrates Herrn M. B. Halperin in Kiew gestifteten Halperinfonds, der dem Jüdischen Nationalfonds angegliedert ist, sind 2 Doppelhäuser in Merchawia, 2 Einfamilienhäuser in Pethach Tikwah und 6 Häuser für Jemeniten in Pethach Tikwah gebaut worden. Alle diese Häuser wurden solchen Landarbeitern, die sich während einer Reihe von Jahren bereits in Palästina aufgehalten und als tüchtig bewährt haben, zur Abzahlung in 20 Jahresraten überlassen. In allen Fällen wurde dem Arbeiter außer dem Haus auch noch ein Stück Boden unter den gleichen Bedingungen übergeben, damit er in der Lage ist, dort eine eigene kleine Wirtschaft einzurichten. Besonders hervorzuheben ist, daß die Arbeiteransiedlung in Ain G a n i m, die vom Odessaer Komitee im Jahre 1908 mit Hilfe des Jüdischen Nationalfonds ins Leben gerufen wurde, sich sehr günstig entwickelt hat, so daß das Odessaer Komitee, nachdem es im selben Jahre

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