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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 96

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 96 (sequence 624)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1973-9039044
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06hollaendische Kuehe in unseren Betrieben. Nur in Kiryath-Anavim und Ataroth mit ihrem kontinentalen Klima des judaeischen Gebirges und hohen Jerusalemer Milchpreisen halten wir europaeische Rassen. Von 1428 Kuehen (und Faersen) nicht ortigen, sog. arabischen Schlages in unseren Siedlungen waren nur 96 hollaendische (Zaehlung v. Sept. 1926), also ca. 7%. Die ueberwiegende Mehrheit bilden Beyruther, Damaszener und gemischtrassige Kuehe. Wir sind auch in dieser Frage lange nicht auf ausgetretenem Wege. Der syrische Markt ist so klein, dass unsere Nachfrage die Kuhpreise auf eine unoekonomische Hoehe zu treiben droht, und ausserdem haben in den letzten Jahren Drusenaufstand und Rinderpest Viehkauefe in Beyruth und Damaskus so gut wie unmoeglich gemacht. So stehen wir unter Umstaenden vor einer Revision der Frage unserer Kreuzungsbasis. Dass die Milchertraege in unseren Betrieben sich denjenigen in Europa naehern, haben wir bereits festgestellt (s. Tabelle 2). Wir uebersehen dabei keineswegs die Moeglichkeit und Notwendigkeit der Verbesserung unserer landrassigen Kuh. Unsere neuen Siedler bekommen fast durchwegs diese sogen, arabischen Kuehe, die wir mit Rassestieren kreuzen und so eine gute Aufzucht vorbereiten. Es ist jedoch nicht moeglich, eine rentable A4ilchwirtschaft in unseren Siedlungen auf dieser verkuemmerten einheimischen Kuhrasse aufzubauen. Und was soll aus unseren Bemuehungen werden, die Ackerbauertraege durch rationelle Fruchtfolge und Stallduenger zu erhoehen, wenn wir mit der besseren Kuh auch den Futterbau zu einem grossen Teile aufgeben muessten. Der naturnotwendig langsame Fortschritt in diesen zwei Hauptzweigen unserer Landwirtschaft ist noch nicht ausreichend, um die Rentabilitaet der Wirtschaften zu gewaehrleisten. Erst die Entwicklung der Pflanzungen und des Gemuesebaus wird alle Vorteile der gemischten Wirtschaft an den Tag bringen. Aber schon jetzt ist es eine Fabel, die aus der Welt geschafft werden sollte, von der staendigen Defizitwirtschaft unsere Grossbetriebe zu reden. Tabelle 4 zeigt die Gewinne und Verluste von 12 Kwuzoth, die mehr oder weniger als geordnete Wirtschaftsbetriebe angesprochen werden koennen, in den letzen'3 Jahren. Waehrend im Jahre 1923 - 24 alle Geossenschaften Verluste aufweisen, sehen wir in &?h Jahren 1924-25 und 1925 - 26 eine groessere Anzahl von Betrieben, die ohne Verlust und mit Gewinn abschliessen. Bei den aelteren Kwuzoth (wie Deganiah, Kine-

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