Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XV (1927)
- Date
- 1927-08-30
- Page
- Seite 95 (sequence 623)
- Language
- German
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…/9038125-9038422--1972-9039043- Visual Library
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95 - Regenmangels dass Futtergetreide sehr gelitten, im letzten Jahre (5686) wurde der Weizen vom Kornschwund betroffen. Trozdem zeigt die Aufstellung, dass wir im Jahre 1925 Weizenertraege von min. 10 dz/ha (Tel- Josef, Moschaw Merhavia) bis zu 13 dz/ha (Nahalal), 14 dz/ha (En-Harod) und 15 dz/ha (Geva) erreichten (Tabelle 7 a.) Im Jahre 1Q26 schwanken die Ernten zwischen 6 - 8 dz (in Tel-Josef und Geva) und 12 dz/ha (Nahalal), 13 dz/h a (Kinereth) und 14,5 dz/ha (En-Harod.) Der Durchschnitt der Weizenertraege in allen Siedlungen war, wie gesagt, niedrig, etwas ueber 8 dz/ha. Die Gerste brachte i. Jahr 5685 eine Durchschnittsernte von ca. 10 dz/ha (s. Tabelle 7 c.) Im letzten Jahre 5686 erzielten wir pro Hektar im Durchschnitt aller Siedlungen ueber 12 dz. Irl den Moschawim Merhaviah und Tel-Adaschim sanken die Ertraege auf rund 8 dz/ha, dagegen erreichten sie 17 dz/ha (Tel-Josef), 19 dz/ha (Beth-Alpha, Nahalal) und 21 dz/ha bezw. 22,7 dz/ha (Zrifin und Ginegar). Ebensolche Ertraege zeigt der Hafer. (Minimum 9 dz/ha in Kfar Jecheskel u. Max. 28 dz/ha in Geva; s. Tabelle 7 b.) Der Durchschnitt in 10 Kwuzoth, die in halbwegs geregelten Verhaeltnissen sind, ergibt (Tabelle 7 c) 17 dz/ha Gerste und ca. 12 dz/ha Hafer im Jahr 5886. Alles in allem kann gesagt werden, dass unguenstige Witterung Rueckfaelle in arabische Ernten (7-9 dz/ha.) bringen kann, aber sonst ist eine Steigerung um rund 50% unverkennbar und wir naehern uns, wenn nicht deutschen Ernten, so etwa dem franzoesischen Durchschnitt. Er kann noch nicht fixiert werden, denn die meisten Siedlungen sind jung, und grosse Flaechen sind noch ausserhalb der Fruchtfolge und der Duengung. Worauf es ankommt, ist die Tendenz, und diese ist eine des Aufstiegs. Ein Vergleich der Roheinnahmen einer Anzahl Kwuzoth in den Jahren 5684, 5685 und 5686 zeigt eine Zunahme i. J. 1925 von etwa 20 % gegen ueber dem Vorjahre, die Zunahme im Jahre 1926 zeigt weiteren Fortschritt von ca. 30 °/ö gegen ueber 1925 an. Nachdem Ackerbau die Milchwirtschaft. Es ist ein grundloses Vorurteil, dass wir den Import von europaeischen Zuchtkuehen forcieren. Wir haben nach eingehender Beratung mit den besten Viehzuechtern im Lande, die unter dem Vorsitz des ersten Fachmannes der Regierung, Major Smith, im Feb. 1925 stattgefunden hat, als Basis frier unsere Viehhaltung die Beyruther. Kuh gewaehlt, die wir durch Kreuzung mit lioilaendischen und osttriesischen Bullen zu verbessern suchen. Vereinzelt finden sich