Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XV (1927)
- Date
- 1927-08-30
- Page
- Seite 94 (sequence 622)
- Language
- German
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wörtlichen Stellen keine zwei Meinungen ueber die absolute Notwendigkeit der Bodenstaendigkeif und der Stabilitaet im Bestände der Kwuzah. Die 30% Neulinge unter 2 Jahren sind ein Zeichen, class die in den letzten Jahren unverkennbar fortschreitende Gesundung auf diesem Gebiete noch keine vollstaendige ist. Aber man darf auch nicht ausser Acht lassen, dass die schweren Daseinsbedigungen der meisten Kwuzoth, die Hinausschiebung des Ausbaus, die Anpassungsschwierigkeiten eine gewisse Auswahl und das Ausscheiden der nicht Anpassungsfähigen unvermeidlich machen. Auch in den Moschawim gibt es Fluktuationen und Austritte; laut Tabelle 6b betragen sie 5—25%. Man soll wegen der 30% juengerer Mitglieder die 70% Genossen nicht uebersehen, die ueber 2 bis 7 und mehr Jahre in ihren Kwuzoth sesshaft und verwurzelt sind. Eine oft wiederkehrende Beschwerde besagt, dass unsere Grossbetnebe permanent unbefriedigende Ergebnisse haben und zu keiner Rente kommen. Auch Herr Prof. O. spricht von der „Geringfuegigkeit der Rohernten"; Wir wollen auf diese Festeilung im Zusammenhang mit anderen technisch-landwirtschaftlichen Fragen eingehen. TECHNISCHE FRAGEN. Auf die grundsaeizüehen Fragen unserer landwirtschaftlichen Technik geht unser Mitarbeiter Agr. Zemach, Chef unseres Instruktionsdienstes, in seinen in der palaestinensischen Presse erschienenen "Bemerkungen" zum Gutachten des Herrn Dyk ein. Wir empfehlen diese sachlichen und tiefschuerfenden Betrachtungen dem Studium aller, die erfahren wollen, mit welchen Problemen der Landwirtschaft wir hier zu ringen haben, und mit welchen Mitteln wir dem Ziel zustreben, ihre Ertragsfaehigkeit und Rentabüitaet mit den Beduerfnissen juedlscher Ansiedlung in Einklang zu bringen. Sie werden dabei sehen, dass such der beste. Techniker, der in den Traditionen mitteleuropaeischer Landwirtschaft aufgewachsen ist, noch vieles dazu lernen muss, um die• "Europaeisierung" der orientalischen Landwirtschaft Paläesiiüäs mit Erfolg zu betreiben. Wir sind von unserem Ziel noch weit entfernt. Aber nichts berechtigt unsere Kritiker so zu reden, als waeren wir keinen Schritt vorwaerts gekommen. Die Tabellen der Beilage 3 zeigen die Ernten der wichtigsten Getreidearten in den letzten 3 Jahren. Im Jahre 5685 (1924/25) hat in Fogel