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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 93

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 93 (sequence 621)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1970-9039041
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_93_ Ration gegeben wuerde, ohne dass ein derartiges Vergehn zu unserer Kenntnis gelangte. Die Information ueber den niedrigen Milchertrag in En-Harod beruht darauf, dass die einheimischen und Rassenkuehe zusammengerechnet wurden. Tabelle 2 zeigt den Milchertrag in den Jahren 5684 bis 5636 in einer Anzahl Betrieben mit rein oder gemischtrassigen Kuehen. (Es ist dabei zu beachten, dass das Jahr 5685 ein Jahr voelligen Misswachses im Jordantal und einer schlechten Ernte in Futterarten im allgemeinen war. So war zu B. die Regenmenge in Nuris ca. 380 m/m und in Jenin 337 m/m gegenueber der Norm von 450 - 550 m/m im Jahre). Man sieht, dass die jaehrlichen Milchertraege in unseren Kwuzoth sich zwischen 2000 - 3000 Litern bewegen. Das ist nicht "sehr schmerzlich hinter demjenigen (Milchertrag) zurueck, der in europaeischen Stallungen als das Minimum gilt". Denn Prof. O. selbst bezeichnet den Kuhstall in Baerenklau mit seinem Durchschnitsertrag von 2600 pro Kuh als "musterhaft." Nun einige Worte zum Kapitel „Fluktuation der Arbeiterschaft" in den Kwuzoth. (S. 29, in der Publikation des L. K.—Departements ueber die Zaehlung in den Siedlungen der Z.O.) Wir verweisen zur Aufklaerung auf Tabelle 10 ueber die Gliederung der Kwuzoth-Mitgliedschaft nach der Zeit ihres Aufenthaltes im Betriebe. Sie zeigt, dass von 1281 Mitgliedern (in 17 Kwuzoth) 130, oder ca. 10% gezaehlt wurden, die bis zu einem Jahre im Betriebe waren; davon bildeten die Haelfte Frauen und Maedchen. Zwischen 1-2 Jahren waren 280 Maenner und Frauen, gleichfalls in gleicher Zahl. Sodass zusammen 410 Arbeiter, oder 32°/o der Mitgliedschaft bis 2 Jahre und weniger den Kwuzoth angehoert, 68°/o oder ueber 2/3 der Genossen sind 2-7 Jahre und laenger in der Kwuzah. Es ist dabei zu bedenken, dass nicht alle als im Betriebe taetig Gezaehlten, Ansiedier sind. Es sind darunter Handwerker und Arbeiter, die bei den Bauten beschaeftigt oder landwirtschaftlich angelernt werden. Sie vergroessern natuerlich die Zahl derjenigen, die relativ kurze Zeit im Betriebe sind. Ferner soll auch nicht vergessen werden, dass die meisten genossenschaftlichen Wirtschaffen an sich nicht aeiter als 5 Jahre sind. Jede Schoenfaerberei liegt uns er Hi Die Unbestaendigkeit in der Zusammensetzung der Kwuzoth ist ein Uebel, das vom Kolonisations-Departement und vor allem von der Arbeiterschaft selbst gegeisselt, verurteilt und verfolgt wird. Es besieht heutzutage in der genossenschaftlichen Bewegung selbst und an allen verant-

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