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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 92

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 92 (sequence 620)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1969-9039040
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Dyk zu treffen, denn wir betrachten diese Verluste der Vorbereitungsperiode als unvermeidliche Ameliorations- Investitionen. Es bleibt uns noch auf die Tatsachen einzugehen, die Prof. O. als Illustration fuer den Mangel einer sachkundigen Leitung in den grossen Kwuzoth und "Symptome einer hinter sich gehenden Wirtschaft" erwaehnt. Da Prof. O. vom Augenschein spricht, so kann er nur diejenige Kwuzah meinen, die er m. W. besuchte—En-Harod. Er spricht von verwahrlosten Gebaeuden, von "mannshohen Loechern" in den Waenden, verunkrauteten Feldern, Maschinenfriedhoefen. Es ist schade, dass Prof. O. nicht an Ort und Stelle Aufklaerung verlangte, um von vorneherein Missdeutungen zu entgehen. Die meisten Wirtschaftsbauten in En-Harod sind die Ueberreste frueherer arabischer Huschen, die adaptiert und, so weit angaengig, repariert wurden. Der jetzige Siedlungsort ist bekanntlich ein Provisorium. Soviel wir wissen, mussten fuer den Kuhstall Tuerloecher in den Mauern aufgerissen werden. Das duerften die von Prof. O. gesehenen "klaffenden Granatrisse" gewesen sein. Wir waren zusammen mit Prof. O. in einem Maschinenschuppen, in dem die Traktoren vor der Arbeitssaison zwecks Reparatur demontiert wurden. Oder meint er den seinerzeit vom Militaer gekauften Haufen alter Maschinen, (Traktoren, Wagen etc.), die langsam fuer Ersatzteile auseinander genommen werden. Sonst wuessten wir von keinem Maschinenfriedhof in En-Harod. Man kann gerade in den aeltesten Kwuzoth Werkzeuge sehen, die aus der Vorkriegszeit stammen und natuerlich nicht mehr brauchbar sind. Richtig ist, dass wir bei unserer Rundfahrt entlang des Flusses Harod Unkraut sahen, das auch auf ein Feld bedenklich hinuebergriff. Die Leitung der Wirtschaft erklaert dazu, dass es sich um einen Schlag von 70 Dunam auf nicht ensteintem Boden handelt, der nicht gehoerig gepfluegf werden konnte. Vor 2 Jahren waren es noch 400 Dunam. Insgesamt wurden in En-Harod in Lauf der Zeit 1500 Dun. Boden ensteint. D r Kuhstail von En-Harod, von der Abortus-Seuche bei seinen Nachbarn Geva und Tel-Josef bedroht und heil davongekommen, wird von unserem Tuerzuechter recht scharf beobachtet. Wir haben weder Lieber diesen noch ueber irgend einen anderen Betrieb eine Klage gehoert, dass die Anweisungen der Instruktionsabteilung ueber die Futterration nicht befolgt werden. Es ist unmoeglich, dass irgendwo eine doppelte

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