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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 89

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 89 (sequence 617)
Language
German
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$9 ■»* Gesamtmass von Kenntnissen und Erfahrungen, weiches der Landwirt in seinem Betriebe anwenden kann. Es muss deshalb immer schwieriger werden, sich alle diese Kenntnisse und Erfahrungen anzueignen, vollkommen ist das schon auf einer etwas hoehereu Stufe seibstdem Begabtesten nicht mehr moeglich..." Und weiter. "Man darf von objektiv zweckmaessigen Organisationsformen der Landwirtschaft immer nur unter der Voraussetzung gleicher Eigenschaften ihrer Betriebsleiter und der am Betriebe sonst beteiligten Menschen sprechen. Da gleiche Eigenschaften der Menschen aber im Leben nirgends anzutreffen sind, so gibt es auch keine Organisationsformen, welche fuer bestimmte Objekte als die allgemein besten bezeichnet werden duerfen." Bei uns kommt noch der Umstand hinzu, dass unsere Fachmaenner, die ihre Ausbildung in Laendern mit einem anderen Klima und einer andersgearteten Landwirtschaft genossen, es noch viel schwieriger haben und einer Zeit der Anlernung und Anpassung an Palaestina nicht weniger beduerfen als unsere Ansiedier. Es ist kein Zufall, dass Prof. Mead, bei einem Siedlungsversuch in Durham sich mit einem Verwaltungsbeamten (superintendent) begnuegte, und bei allen fachlichen Fragen die Spezialisten der landwirtschaftlichen Hochschule und Versuchsstation zu Rate zog. Hat man einen derartigen wissenschaftlich organisierten und fachlich ausgebildeten Apparat zur Verfuegung, dann ist nicht so sehr die Betriebsleitung ausschlaggebend wie die laufende Betriebsfuehrung. "Die schoensten Organisationsformen nuetzen nicht viel, wenn dieselben nicht durch eine zweckmaessige Betriebsfuehrung ausgenutzt werden", um wieder Prof. Aereboe zu zitieren. Das heisst, dass sobald einmal der Anlageplan einer neuen Siedlung entworfen und der jaehrliche Wirtschaftsplan festgestellt ist, es vor allem auf die Hilfskraefte des Betriebsleiters ankommt, auf die Vorarbeiter der einzelnen Betriebszweige, kurz auf die laufende Betriebsfuehrung. Diese ist in den Kwuzoth vorhanden, in den grossen nicht weniger als in den kleinen. Es fragt sich nun, ob es immer und ueberall segensreich sein wird, zwischen dem Leitungsapparat des Departements und der Betriebsfuehrung der Kwuzah einen Administrator als Betriebsleiter einzuschalten. Die Frage ist, ob durch dieses Zwischenglied die Ausnutzung der Arbeitskraefte im.Betriebe nicht leiden wird. Was man an administrativer

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