Mannheim
Compact Memory

Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 323

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 323 (sequence 323)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
98% known words query
IRI
…/9038125-9038422--1672-9038743
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

drei Jahren erbaut wurde, sind in den letzten beiden Jahren stattliche Gebäude für die folgenden Schulen errichtet worden : die Tachkemoni-Schule, die- Schule in Tel-Nordau und die Mädchenschule „Talpiot". Ferner wunden schöne und bequeme Gebäude für den Musterkindergarten und den Kindergarten in Tel-Nordau errichtet. Diese Gebäude wurden durch die Stadtverwaltung von Tei- Awiw unter Beteiligung der Zionistischen Exekutive errichtet und kosteten LE 32.000. In H a j f a wird zur Zeit ein Gebäude für die Volksschule mit Unterstützung von amerikanischen Spendern errichtet Infolge des Mangels an Mitteln soll zunächst nur ein Geschoß des Gebäudes errichtet werden, das acht Klassen fassen kann. Ferner - wurde ein Gebäude für den Kindergarten in „Hadar-Htakarmel" errichtet. In Jerusalem ist man an den Bau des Gymnasiums mit Hilfe des Fonds, der von dem verstorbenen Zipper (?) gesammelt worden war, und unter Beteiligung der Zionistischen Exekutive gegangen. Ferner wird demnächst der Bau des allgemeinen Lehrerseminars auf dem großen, dafür bestimmten Platz in Bet-Hakerem dank der großen Spende von Herrn Rosenwald und anderen Spendern aus Amerika beginnen. Ebenso wird der Bau des misrachistischen Lehrerseminars vorbereitet. Der große Mangel an Räumen für Volksschulen macht sich besonders in Jerusalem bemerkbar, wo trotz der von Jahr zu Jahr steigenden Mieten fast keine geeigneten Gebäude zu finden sind, die den hygienischen und sanitären Anforderungen einer Schule genügen. Außer den Gebäuden der I. Mädchenschule und der Knabenschule, die seinerzeit vom Hilfsverein erworben wurden, besitzen wir keine eigenen, Gebäude für unsere Volksschulen, von denen jede hunderte von Schülern und! Schülerinnen erzieht. Für unsere zehn Kindergärten in Jerusalem haben wir kein einziges eigenes Gebäude, vielmehr befinden sie sich sämtlich in Wohnungen, von denen noch dazu der größere Teil ungeeignet ist. Nur in den neuen Vierteln — Bet-Hakerem und Rechawja •— gibt es Gebäude, die durch die Viertel selbst von vornherein für Kindergärten errichtet worden sind. Nicht viel besser ist der Zustand in Haifa. In der Stadt ist es schwer, Wohnungen zu finden, die für Schulen oder Kindergärten geeignet sind. Die Anstalten „Nezach-Israel" leiden von jeher unter dieser Schwierigkeit und ständig droht ihnen Schließung durch das Gesundheitsamt. In Tiberias und Safe d befinden sich unsere Anstalten in gemieteten Räumen, die für unsere Zwecke völlig ungeeignet sind. In dem Viertel „Achusat Bajit" bei Tiberias wurde ein großer Platz für die Schule bestimmt, aber wegen Mangels an Mitteln konnte der Bau bisher nicht begonnen werden, Die Raumfrage muß alsbald gelöst werden, denn von ihr hängt das Gelingen der Arbeit und ihre innere Ausgestaltung ab (Werkstätten, Schulhof, Schulgarten, Küche und Waschräumme), und - 323 - 21*

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.