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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 321

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 321 (sequence 321)
Language
German
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erreicht. So trugen wir anfangs die Verantwortung für sämtliche Mittelschulen iund übernahmen die Einziehung des Schulgeldes von den Schülern. Jetzt dagegen beteiligen wir uns an ihren Budgets mit bestimmten Summen, wodurch unser Beitrag für ihre Erhaltung erheblich vermindert wurde, obwohl die Ausgaben der Schulen gewachsen sind. Dieses System hat jedoch seine Grenzen. Wir haben in diesem Jahre die Kindergärten in Haifa auf diese Grundlage gestellt und jetzt droht diesen infolge der schweren Krise die ScMießiung. Das Gymnasium in Tel-Awiw hat in den beiden letzten Jahren mit einem beträchtlichen Defizit abgeschlossen. Es muß seine Arbeit einschränken und einige Parallelklassen schließen., obwohl sie überfüllt sind. Es organisiert jetzt eine Anteilsgenossenschaft zur Erhaltung der Schule. Auch die Realschule in Haifa klagt über ihre schwere Lage und1 das drohende Defizit. Der Jischuw beteiligt sich also nicht nur direkt, sondern auch indirekt mit bedeutenden Summen an den von uns subventionierten Schulen und an den Anstalten, die keine Subvention von uns erhalten, wie die Handelsschulen in Tel-Awiw und Jerusalem. In diesem Jahre trägt der Jischuw zur Erhaltung der Anstalten des Waad-Hachinnuch die beträchtliche Summe von LE 64.434 bei einem Gesamtbudget von LE 158.384 bei (Tabelle IV). Der Unterschied gegen 5679 ist also recht beträchtlich. Damals beteiligte sich der Jischuw an der Erhaltung der Schulen mit LE 7035 oder 9,5°/0 des jüdischen Erziehungsbudgets. Jetzt dagegen sind es 40,6°/0. 3. Die PJCA. Die Kolonieschulen der PJCA sind 5681 an uns übergegangen. Wir sind bemüht, sie ohne finanzielle Unterstützung unsererseits zu leiten, und1 tatsächlich geben wir nichts oder fast nichts für sie aus. Auch die PJCA verringert regelmäßig ihre Beteiligung an ihren Schulen. Im Jahre 5681 beteiligte sie sich mit LE 10.201.915 und in den beiden letzten Jahren mit LE 6210 jährlich. Die übrigen Ausgaben, erhalten wir durch die Heranziehung der Kolonisten. In diesem Jahre werden wir für die Erhaltung der PJCA-Schulen LE 400 ausgeben. 4. Die Regierung. Bis zu diesem Jahre war es trotz aller noch so häufigen Forderungen nicht gelungen, von der Regierung mehr als LE 2500 jährlich für die Erhaltung unserer Schulen zu erhalten. Sie berücksichtigte unsere Forderungen nicht und erkannte nicht die Verpflichtung an, den Juden den ihnen für Erziehungszwecke zustehenden Anteil aus den Summen zu überweisen, die der jüdische Jischuw der Regierung in Form von Steuern entrichtet. Wir sind mit unseren Forderungen bis an dm Völkerbund gegangen Schließlich hat die Regierung nachgegeben und in diesem Jahre zum ersten Mal eine größere Summe für unsere Schulen überwiesen: LE 9740. Dies ist im Vergleich zu früher ein großer Fortschritt, aber diese Subvention genügt nicht. Durch sie werden 6°/0 des Budgets der uns unterstehenden Erziehungsinstitutionen oder 8°/0 des vom Departement direkt bezahlten Budgets gedeckt. Wir - 321 - 21

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