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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 315

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 315 (sequence 315)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1664-9038735
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Aufnahmebedingung machen und neue Schüler und Schülerinnen nur nach längerer Vorbereitung, als wir es jetzt tun, aufnehmen sollen. Das Lehrer-Seminar im Jerusalem und das Seminar für Lehrerinnen und Kindergärtnerinnen in Tel-Awiw haben in der Ausbildung von Lehrkräften für unsere Volksschulen und Kindergärten große Fortschritte gemacht. Die eigene Arbeit der Schüler nimmt in den Seminaren einen bedeutenden Raum ein. Die Schüler und Schülerinnen werden in Kartonarbeiten ausgebildet; wir bereiten auch eine Ausbildung für Holzarbeiten vor. Die jungen Lehrer und Lehrerinnen der letzten Jahrgänge übertreffen in vielen die früheren Jahrgänge. Die besondere Ausbildung, die die Absolventen und Absolventinnen erhalten, hat uns die Möglichkeit gegeben, den Unterricht in den Anfangsklassen auf neue Grundlagen zu stellen : Arbeitsunterricht und) Konzentration der Fächer. Die Selbständigkeit der Zöglinge der Seminare drückt sich in allen Unterrichtsfächern aus; auch der Umfang der, den Schülern der Seminare beigebrachten allgemeinen Kenntnisse ist jetzt bedeutend größer als früher. Im Singen hat besonders das Lehrerinnen-Seminar Fortschritte gemacht, dagegen ist man noch zu keiner wesentlichen Verbesserung im Zeichnen gekommen. Wir haben zwar einzelne Zeichenlehrer, die auf ihrem Gebiete Hervorragendes leisten, aber die Unterrichtsmethode befindet sich in diesem Fache noch im Stadium des Experim.emtierens und; Wegesuchens. Ein wesentlicher Fortschritt der Arbeit wurde durch die Einrichtung der Musterschule am Lehrerinnen-Seminar und des Muster-Kindergartens bei der Abteilung für Kindergärtnerinnen erzielt. Von der Musterschuile wurden bisher 4 Klassen eröffnet. Die Lehrer dieser Schule unterstehen dem Leiter des Seminars. Die Schülerinnen besuchen regelmäßig die Klassen, geben Probestunden und beteiligen sich mit den Lehrern und dem genannten Leiter der Schule an der Kritik der Stunden. Leider kannten wir bisher aus Mangel an Mitteln noch keine Musterklassen an den übrigen Seminaren eröffnen, deren Schüler von einer Schule zur anderen wandern müssen, so daß keine dauernde und feste Verbindlu*w zwischen dem Seminar und den betreffenden Klassen der Volksschule bsteheni kann. Die jungen Lehrer und Lehrerinnen stehen auch nach dem Abschluß ihres Studiums mit dem Seminar in Verbindung und finden, bei ihren, früheren Lehrern Rat und! Anweisung. Seit Bestehen des allgemeinen Lehrer-Seminars in Jerusalem, d h. von 5674—5687, halben 180 Absolventen ein Lehrer-Diplom erhalten.. Von diesen stehen z. Zt. 79 in Palästina und 34 im Ausland im Schuldienst; wissenschaftlich oder literarisch tätig sind 6; Ingenieur: 1; Arzt: 1; Rechtsanwälte: 3; in der Fortbildung stehen: 26 (21 im Ausland, 5 in Palästina);•Regierungsbeamte: 5; Private Angestellte: 12; Kaufmann: 1; Landwirte: 2; Arbeiter: 1. Das Seminar für Lehrerinnen »und Kindergärtnerinnen in Tel-Awiw haben bis zu diesem Jahre 203 Zöglinge absolviert; von diesen sind - 315 —

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