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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 288

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 288 (sequence 288)
Language
German
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dann kommt die jüdtische Fabrik von Lubliner, die einzige Fabrik, die ausschließlich den Tabak aus den jüdischen Wirtschaften benutzt; sie produziert 2 bis 3 Millionen Zigaretten monatlich. Die Gründe der geringen' Beteiligung von Juden an diesem Industriezweige Hegen in idem Fehlen genügend großer Betriebsmittel, die dazu notwendig sind'. Wenn die nötigen Kapitalien sich für diese Industrie finden würden, so wäre es möglich, diesen Industriezweig sehr zu fördern. Unter den neuen Industriezweigen ist vor allem' die Fabrik zur Herstellung k ü n s 11 i c h e r Zähne des Herrn Blum zu erwähnen, der in Philadelphia eine solche Fabrik besaß. Die Fabrik arbeitet mit einem Betriebskapital von LE 6000.— und beschäftigt 50 Arbeiter. Die Produktion beträgt 15.000 Zähne täglich; die Fabrik erhielt bereits Bestellungen aus idem Auslände, insbesondere aus England, und sie ist imstande, jährlich 4 Millionen Zähne zu liefern. In Chedera wurde eine J a 1 o u s i e n-, P tanke nu n d K isten-Fabrik von Herrn öolzmann eröffnet, der von der PJCA einen EukalypÜuswalidl von 25.000 Bäumen für 5 Jahre pachtete. Die Fabrik arbeitet mit einem Betriebskapital von LE 7000 und' beschäftigt 40 Arbeiter. Ihre Jahresproduktion beträgt 900 m8 Planken, 4 bis 500 m3 Bretter. Im Jahre 1926 lieferte die Fabrik an die Mazzoith-Fäbrik in Haifa 5000 Kistchen für die Versendung der Mazzoth. Die Fabrik führt gegenwärtig Verhandlungen wegen der Belieferung des Marktes mit Kisten für den Orangen-Export. Ebenso zeigt auch die k o o p e r a t i v e I n d u s t r i e des Landes eine schöne Entwicklung. Im Jahre 1927 gab es 75 kooperative industrielle Beitriebe, die 849 Arbeiter beschäftigten. Von ihnen befindet sich mehr als die Hälfte, nämlich 40 Betriebe, in Tel Aviv und 25 Prozent in den Kolonien. Das Betriebskapital dieser Kooperativen beträgt? LE 25.000.—, davon sind LE 19.000.— in Maschinen investiert und LE 4000.— in Materialien. Die jährliche Produktion beträgt LE 14.000.—, davon in Tel Aviv allein LE 9950.—. (Das Anwachsen der Industrie in Erez Israel in den letzten Jahren und die inneren Veränderungen, die wegen der Bau-Krise eingetreten sind, zeigen uns vor allem die Ziffern von Tel Aviv, wo sich die meisten jüdischen Industriezweige konzentrieren (59,2°/0). Im April 1924 befanden sich in Tel Aviv 61 industrielle Betriebe, die insgesamt 837 Arbeiter beschäftigten; bis September 1926 wuchs die Anzahl der Betriebe auf 170 und die Anzahl der beschäftigten Arbeiter auf 1780. Im Jahre 1925 nahmen unter diesen Betrieben die Baustoff-Betriebe den ersten Platz ein, in denen 26 Prozent des gesamten' in die Tel1 Aviver Industrie investierten Kapitales arbeiten (LE 148.000.- von einer Gesamtsumme von LE 586.000.-), an zweiter Stelle steht die Textilindustrie mit 7°/0 (LE 43.000.—), an dritter Stelle die Holz-Industrie zusammen mit der Bautischlerei mit 6°/0 (LE 39.400.—). Ende des Jahres 1926 rückte die Textilindustrie mit 14% (LE 89.000.—) von einer Gesamtsumme von - 288 -

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