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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 283

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 283 (sequence 283)
Language
German
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…/9038125-9038422--1632-9038703
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desprodUkten, und uniter ihnen jüdischer Landesprodiukte, ein erfreuliches Zeichen. Nicht nur Wein und Seife, auch Zement, Mazzoth, Textilwaren usw. wurden exportiert und die Exportziffern all dieser Erzeugnise sinid im Steigen begrifen. Die Einnahmen der Regierung haben sich verringert, da sie zum großen Teil Einnahmen aus der Einwanderung waren: Weitgehender Import, verschiedene Steuern bei der Übertragung von Bodenkäufen an Juden usw. Trotz alledem beträgt der Überschuß der Regierung aus;dem Finanzjahr 1926—27 nach Deckung aller Ausgaben noch immer die beträchtliche Summe von LE 560.000.— (Im vorhergehenden Finanzjahre betrug der Überschuß LE 909.720.—). Die Preise im Großhandel fielen im Jahre 1926 um 5°/0 im Vergleich zu 1925, das Lebens-Minimum sank dauernd (außer einer kurzen Periode Mitte 1926, als die Regierung die Einfuhr von Vieh aus Syrien wegen der dort herrschenden Viehseuche verbot). Die Mietpreise in Tel-Awiw fielen bis auf ein, Drittel Im Jahre 1924—25 betrugen sie L 3.— pro Zimmer monatlich, während sie heute nur L 1.— betragen. Trotz dieses Fallens der Preise in den letzten Jahren sind doch heute noch die Preise im Vergleich zu denjenigen von vor dem Kriege weit höher als in anderen Ländern. Die allgemeinen Kosten der Lebenshaltung betragen z. B. in Palästina 246°/0 mehr als vor dem Kriege. In England beträgt dieser Index 175— 179°/0, im benachbarten Ägypten 156—162%. Die Krisis und die Stadt. Zweifellos litten die Städte wert mehr unter der Krisis als die Kolonien, da der größte Teil der Einwanderung in die Städte strömte. Von' den 46.000 Einwanderern der Jahre 1923—25 (wenn wir nur die im Lande Verbliebenen rechnen) ließen sich 80°/o (37000Ï in den Städten nieder, und von ihnen wiederum 65°/0 (24000) in Tel-Awiw. Laut der im Jahre 1923 erfolgten Zählung der Regierung war ein Drittel der palästinensischen Bevölkerung, nämlich 250.000, Städter. Vom jüdischen Jischuw, der im Jahre 1925 138.000 Seelen zählte, waren 114.000, d. h. 80°/„ Städter. Die Stadt nimmt stets einen großen Teil der Einwanderung in sich auf und beschäftigt eine große Anzahl von Arbeitern. Von den 31.820 Arbeitern (Mitgliedern der Algemeinen Arbeiter-Organisation) leben 75° /„ (23.450) in den Städten und von diesen wiederum! ungefähr die Hälfte (10.640) in Tel-Awiw; in Haifa befinden sich 6180 Arbeiter, in Jerusalem 4990. Selbstverständlich wurde die jüdische Stadt, die sich für den Strom der Einwanderung eingerichtet hatte, durch die Uniterbrei hung der Einwanderung schwer betroffen. Im Jahre 1925 bestanden z, B. in Tel-Awiw allein über hundert kleine und größere Hotels und Speise-Anstalten, von denen die meisten zugrunde gegangen sind1 und geschlossen wurden. Die Krisis im Häuserbau und1 in all

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