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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 284

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 284 (sequence 284)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1633-9038704
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denjenigen Wirtschaftszweigen, die mit dem Baufach verbunden waren, der Niedergang des Handels unld die Auswanderung — all dies verschärfte den Eindruck, als ob die Krisis eine „K r i s i s d e r Stadt" sei. Doch ist auch dies nicht richtig; denn gerade in den Krisenjahren haben sich in den Städten eine Reihe von Wirtschaftszweigen und Unternehmungen; entwickelt, mit denen weite Perspektiven für eine Entwicklung des Landes verbunden sind. Gerade in der Zeit der Krisis wurde eine Reihe von industriellen Unternehmungen geschaffen und das Verlangen nach Produkten aus unseren Betrieben vergrößerte sich. Wir haben diese Erscheinung folgenden Faktoren zu verdanken: 1. Im Februar 1926 befreite die Regierung eine Reihe von Rohstoffen von der Entrichtung eines Einfuhrzolles, sodaß gewisse Industrien dadurch ihre Produkte verbilligen konnten. 2. Einer Reihe von industriellen Unternehmungen gelang es nach den ersten Jahren der Versuche und des Tastens, sich an den Absatzmarkt und seine Bedürfnisse anzupassen und die Produktion entsprechend zu vervollkommnen. 3. Einer Reihe von Unternehmungen gelang es auch, einen nichtjüdischen Absatzmarkt im Lande zu finden, ebenso ihre Produkte in das nahe Ausland, insbesondere nach Syrien, zu exportieren, was d'en jüdischen Produzenten vom jüdischen Konsumenten unabhängiger machte. 4. Wegen der herrschendien Handelskrise hat eine Reihe von Handelshäusern von Europa den palästinensischen Kaufleuten die Kredite gesperrt, die dadurch gezwungen waren, mehr im Lande zu kaufen und die Landesproduktion vorzuziehen, die ja jederzeit und. in kleinen Mengen zu kaufen war. Wenn.' auch die BaustofSbetriebe, die im Jahre 1925 eine so bedeutende Aufgabe erfüllten, von* der Krisis sehr ernst berührt wurden und1 ein großer Teil von ihnen zu existieren aufgehört hat, so sind auch sie durchaus nicht aus dem Aktivum der Industrien Palästinas zu streichen. Die meisten Produktionsmittel und Maschinen, die diese Betriebe erworben hatten, bestehen noch im Lande und mit einer neu erwachsendh Blüte des Bauwesens werden auch diese Betriebe wieder zu arbeiten beginnen. Eine Reihe solcher Betriebe befaßt sich gegenwärtig mit dem Verkauf der bereits hergestellten Waren und nach dem Verkauf der Bestände beabsichtigen sie die Arbeit, wenn auch in beschränktem Maße, wieder aufzunehmen. Einige kleinere undmittlere Betriebe setzen auch heute ihre Arbeit fort und1 verfertigen Baumaterialien für die auch heute in geringem Maße vorhandene Baubewegung, auch für arabische Bauten. So fährt die Zemientfabrik „Nescher" fort zu arbeiten und findet für ihren Zement nicht nur in Palästina sondern auch in den angrenzenden Ländern Absatz. - 284 -

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