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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 281

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 281 (sequence 281)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1630-9038701
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Der Häuserbau. Wie aus dem Bericht des Einwanderungs43ep<arte[ments hervorgeht, fiel von- Monat zu Monat die Einwanderungsziffer. Es ist demnach eine natürliche Erscheinung, daß die Verringerung der Einwanderung, insbesondere der Einwanderung aus vermögenden Schichten, aut diejenigen Wirtschaftszweige ihre Wirkung ausübte, die für sie geschaffen waren. Vor allem war davon das ganze Bauf a c h und alle Baustoff-Industrien berührt. Im Jahre 1926 verringerte sich die Investierung in das Bauwesen im Lande (inklusive der arabischen Bautätigkeit) gegenüber dem Jahre 1925 um 44°/0 (Die Ziffern : LE 1,112.441— gegenüber LE 2.007.237.—), In Tel Aviv, dem Zentrum der jüdischen Bautätigkeit, betrug der im J. 1926 im Häuserbau investierte Betrag nur LE 236.000.— (gegenüber einem Betrag von LE 1.436.000.— im Jahre 1925 und LE 408.000.— im Jahre 1924). Die Investierung im Häuserbau hat sich also im Jahre 1926 um 85°/0 gegenüber dem Jahre 1925 verringert. Dieser große Rückgang im Häuserbau beeinflußte naturgemäß insbesondere die Baustoff-Iridustrie-Betriebe, die innerhalb der jüdischen Industrie des Landes den ersten Platz eingenommen hatten. Von 37 Betrieben zur Herstellung von Bauziegeln gingen im Jahre 1926 25 Betriebe ein. Die „Silikat"-Fabrik stellte ihre Arbeit ein; die meisten Baumeister und' Bauunternehmer entzogen sich ihren Verpflichtunigen und schlössen ihre Bureaus. Die Folge davon war, daß die meisten Bauarbeiter und Bauhandwerker arbeitslos wurden. Von den 8000 Arbeitslosen (Mitglieder der Arbeiter-Organisation) sind1 ca. 3200, d. s. 40°/0 Bauarbeiter; von den 5000 arbeitslosen Handwerkern waren ca. 60°/o in mit dem Baufach verbundenen Arbefefächern beschäftigt gewesen (Tischler, Tüncher, Fliesenleger usw.). Im Zusammenhang damit hörte natürlich die Existenzmöglichkeit für viele Kaufleute und Kommissionäre für Baumaterialien auf. Die Bedürfnisse der Einwanderung. Außer dem Baufach wurden durch die verringerte Einwanderung auch andere Wirtschafts-Gebiete in Mitleidenschaft gezogen, die die Bedürfnisse der Einwanderung erfüllt hatten. Fast alle B odenkaufs- Ge Seilschaften wurden geschlossen. Die Gesellschaften „American Zion Commonwealth" und „Haifa Bay Co.", die im Jahre 1925 eine große Anzahl von Arbeitern beschäftigt hatten und im Jahre 1926 im Begriffe waren, größere Kolonisationsarbeiten in Angriff zu nehmen, waren gezwungen, ihre Arbeiten einzuschränken, und1 trugen damit zur Vergrößerung der Zahl der Arbeitslosen bei. Viele1 Restaurants und Speiseanstalten sowie Lebensmittel-Geschäfte gingen zugrunde, da ihre Kunden, die arbeitslos geworden waren, nicht mehr bezahlen konnten. Die großen Hotels und Restaurante, die für die reichen Einwanderer — 281 —

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