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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 76

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 76 (sequence 76)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1425-9038496
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Die S c h e k e 1 a k t ion im Jahre 1925/26: Der letzte Kongreß führte bekanntlich den Einheitsschekel ein, durch weiches System die Verbreitung dies Schekels besonderen Schekel-Landes- Komitees übertragen wurden, die sich' in all denjenigen Ländern bilden sollten, in denen mehr als eine zionistische Partei besteht. (Die genaue Formulierung dieses Beschlusses erscheint in diesem Rechenschaftsbericht unter den Beschlüssen des Aktionskomitees.) Dieses neue System, litt im ersten Jahre, wie jede Neuerung, an mangelnder Erfahrung. Auch bildete die Schaffung eines gemeinschaftlichen neutralen Schekelkomitees in manchen Ländern ein: Hindernis für die natürliche Entwicklung des neuen Systems. Nur in einigen Ländern wurden diese Komitees rechtzeitig geschaffen und in den übrigen vergingen Monate ohne jede Schekel-Aktion. Außerdem stieß das neue System auf ein sehr wichtiges Hindernis, das die Schekelaktion des Jahres 1925/26 und in gewissem Maße wohl auch die Resultate des Jahres 1926/27 beeinflußte: Der Wetteifer unter den Parteien, der zur Zeit des föderativen Schekels ein Haupt-Antrieb für die Parteien bildete, möglichst viel Schekel abzusetzen, hörte mit der Einführung des neuen Systems fast auf, da die Anzahl der Delegierten zum Kongreß nicht mehr von der Anzahl der verkauften Schekel abhing, sondern von ihrem direkten Einfluß auf die Konigreßwahlen.-Wenn wir dabei die Tatsache bedenken, daß das vorige Jahr kein Kongreßjahr war, so können wir die ungenügenden Resultate der Schekelaktion verstehen, wenn auch nicht rechtfertigen. Der Preis des Schekels: Der entsprechende Beschluß des Kongresses lautete: „Den Preis des Schekels bestimmt die Exikutive; doch darf er keinesfalls geringer sein als ein englischer Schilling oder der Gegenwert dieser Summe in anderen Ländern, auch soll sein Preis nicht unter demjenigen des Jahres 1924/25 bestimmt werden. Das Aktionskomitee hat das Recht, den Preis des Schekels für Palästina, Rußland und Jemen auch unter diesen Minimalpreis zu bestimmen." In Übereinstimmung mit diesem Beschluß setzte die Exekutive den Schekelpreis auf das Minimum; eines englischen Schillings oder des entsprechenden Gegenwertes in anderen Ländern fest. Bei dieser Gelegenheit ist darauf hinzuweisn, daß, trotzdem von manchen Seiten das Fallen der Schekel-Anzahl auf den hohen Preis zurückgeführt wird, es eine Reihe von Ländern gibt, von denen die Forderung nach einer Erhöhung des Schekelpreises zu einer der zionistischen Welt-Organisation würdigen Höhe kommt. Die Resultate der Aktion: Die Einnahmen aus der Schekelaktion des Jahres 1925/26 betrugen laut der nachstehendien Tabelle L 14.000.— (inklusive der für die Landes-Komitees gemäß den Beschlüssen, des Kongresses gewährten 10°/„), eine im Vergleich zum Vorjahre geringe Summe. Die verkauften Schekel betrugen ungefähr 200.000 und der Durchschnittspreis betrug 1 Schilling, 4 d. - 76 -

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