Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XV (1927)
- Date
- 1927-08-30
- Page
- Seite 75 (sequence 75)
- Language
- German
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abgeschlossen und ihre Resultate drücken sich in den beigefügten Tabellen aus; über die Arbeit des dritten Jahres können wir nur eine Übersicht und ungefähre Ziffern geben, da dessen Resultate erst nach dem Kongreß genau bekannt werden. Wir schlössen in unseren Bericht auch das Jahr 1924/25 ein, trotzdem es eigentlich zur Periode von vor dem fetzten Kongreß gehört; doch wurde eine vollständige Übersicht über die Schekel-Aktion jenes Jahres noch nicht veröffentlicht. Die Schekel-Aktion 1924/25. Das Jahr 1924/25 war bekanntlich das Jahr des vorigen! Kongresses, für das das System des föderativen Schekels noch gültig war. Die Schekelblocks wurden seitens der Exekutive den Föderationen und den Zentralkomitees der Parteien in den verschiedenen Ländern zugesandt; diese verteilten sie an ihre Ortsgruppen und1 je nach der Zahl der verbreiteten Schekel wurde die Zahl der Delegierten zum Kongreß bestimmt. Diese Tatsache der .parteilichen Konkurrenz war bei diesem System des föderativen Schekels gewiß ein Ansporn zur Verstärkung des Schekel-Absatzes, doch andererseits gab dieses System stets Anlaß zu Beschwerden, daß manche Kreise dieses System dahin ausnutzten, ihre Delegation zum Kongreß unrechtlich zu vergrößern. Die Schekel-Aktion des Jahres 1924/25 ergab, wie uns die nachstehende Tabelle zeigt, sehr gute Resultate. Diese Resultate, die in der Schekel-Aktion sowohl im Bezug auf die Anzahl der verkauften Schekel (638.233) als auch in Bezug auf die Geldeingänge idafür (L 24.297.—) einen Rekord bedeuten, zeugen davon, wie sehr es der zionistischen Organisation gelang, in die breiten Schichten des Volkes einzudringen und von der Möglichkeit der potentiellen Entwicklung der zionistischen Organisation. Wenn wir auch die Rekordziffer zum Teil auf den relativ niedrigen Preis des Schekels und auf andere zufällige Faktoren, zurückführen, so können wir doch daraus den sicheren Schluß ziehen, daß die zionistische Organisation ohne besondere Anstrengung auf V2 Million Schekel jährlich rechnen, kann, wenn natürlich die Föderationen, und die Parteileitungen in den verschiedenen Ländern die Schekelaktion auch in den kongreßlosen Jahren nicht vernachlässigen. Aus den Ziffern der ersten Tabelle sind folgende Tatsachen hervorzuheben: 1. Die Schekel der Föderationen betrugen 65°/0 des Gesamtbetrages, die Schekel der Landes-Fraktionen betrugen 35°/0 inklusive der 30.000 Schekel aus Rußland. 2. Die Föderationen entrichteten 3/4 des Schekelpreises, die Fraktionen nur 3. Kongreß-Polen allein setzte im Jahre 1924/25 a/3 a^er Schekel ab. 4. Der durchschnittliche Preis eines Schekels im Jahre 1924/25 war 9,1 d engl., iy2 d weniger als im Jahre vorher. - 75 -