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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 77

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 77 (sequence 77)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1426-9038497
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Wenn wir die Resultate dieses Jahres mit denjenigen des Vorjahres im einzelnen vergleichen, so sehen wir einen ungeheuren Kontrast in den Resultaten insbesondere von Polen, Ost- und West- Galizien und Erez Israel. Dagegen sin'di die stetig guten Resultate der Aktion in Südafrika hervorzuheben. Ebenso verdient England besondere Erwähnung, das die Anzahl seiner Schekel verdoppelte, sowie die Tschechoslovakei und Jugoslavien, denen es gelang, in dem kongreßlosen Jahr fast die gleiche Anzahl der Schekel abzusetzen, als im Vorjahre. Mit besonderem Bedauern erfüllt das Resultat von Bulgarien, wo in den vorhergehenden Jahren eine Neigung zum Aufstieg zu bemerken war. Die S c h e k e 1 a k t i o n von 1926/27 : Wenn das erste Jahr in dlem System des Einheitsschekels die Einführung des neuen Systems noch nicht voll gerechtfertigte, so erreichte das Jahr 1926/27 doch diejenigen Verbeserungen in dem System der Schekelaktion und in den Wahlen zum Kongreß, die durch die Einführung des neuen Systems bezweckt waren. In 20 Ländern, in denen mehr als eine zionistische Partei existiert, wurden laut den Beschlüssen des Kongresses neutrale Schekel^Komitees geschaffen, denen, die Leitung der Schekelaktion übertragen wurde. Wenn auch die endgültigen Resultate der Schekelaktion dieses Jahres noch nicht zu übersehen sind, da der Schekelverkauf auch nach dem Entscheidungstag, nach dem. die Anzahl der Delegierten aller Länder festgesetzt wird, fortgeführt wird, so geben doch die Ziffern, die wir heute schon übersehen können, ein Bild davon, daß in allen Ländern eine Besserung der Ziffern erreicht wird und daß der Einheitsschekel sich das Bürgerrecht in der zionistischen Bewegung erworben hat. Das Fortfallen des Wettbewerbes der Parteien, das in der Aktion des Jahres 1925/26 ein Hindernis bildete, verliert immer mehr seine Bedeutung und1 eine Reihe von zionistischen Führern erkennt immer mehr die reinigende Kraft des neuen Systems und Iseine große Bedeutung in dem Wahlkamipf, der durch eine umfassende zionistische Propaganda befruchtet werden, kann. Ein objektives Urteil über die Folgen des neuen Systems kann erst nach Beendigung der Kongreßwablen abgegeben werden, doch schon heute kann darauf hingewiesen werden, daß das neue System keinen Grund zu Klagen darüber bieten wird, daß manche Parteien sich de® Schekel s bedienen, um m ehr Delegierte zum Kongreß zu schicken, als ihnen eigentlich rechtlich! zukommt. Laut Beschluß der Sitzung des Aktionskomitees wurde der Entscheidüngstag der Schekelaktion auf den 20. Juni festgesetzt; 'doch kamen aus verschiedenen Ländern die dringendsten Bitten um eine Verlängerung dieser Frist und die Exekutive1 beschloß unter Zustimmung des Präsidenten des Aktionskomitees die Frist bis zum 8. Juli 1927 zu verlängern. Ebenso beschloß das Aktionskomitee, die Zahl der Schekel, die für die Entsendung eines Delegierten im Laufe von zwei Jahren nötig war, von 4000 auf 300O herabzusetzen. Es ist anzunehmen,. — 77 —

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