Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- X (1911)
- Date
- 1911-08-09
- Page
- Seite 153 (sequence 180)
- Language
- German
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153 spenden erfahren haben. Während 1909 für Golden-Bnch-Eintragungen £ 345.11.06 eingegangen sind, hat dieser Spendenzweig 1910 £ R14.ll.ll. eingebracht. Auch die Olbaumspenden, welche 1909 £ 106.1.6 betrugen, stiegen 1910 auf £ 254.18.4. Diese Zunahme ist jedoch der besondern Aktion zur Pflanzung eines Haines zum Andenken an König Eduard VII. zuzuschreiben. An der Zunahme ist auch die Landspende bis zu einem gewissen Grade beteiligt. Für diese neue Spende wurden 1910 £ 55.18.16 gesammelt. Es muß zugestanden wei-den, daß der Anteil Südafrikas an der Landspende, dem wichtigsten Zweig der Nationalfondsarbeit, noch ein sehr geringer ist. Wir hoffen jedoch, daß nach der Konferenz und der Publizierung der Statistik im* „Zionist Record" eine lebhaftere Tätigkeit zu Grünsten des Landerwerbs sowie auch der Siedlungsgenossenschaft in den verschiedenen Zentren einsetzen wird. Betreffs der Landspenden glauben wir den geringen Erfolg dieses neuen Sammelmittels darauf zurückführen zii müssen, daß die Fertigstellung des Diploms sich so sehr verzögert hatte. Das Diplom ist vor allem deshalb von großem Werte, weil es nicht allein dem Spender eine Genugtuung bereitet, sondern durch die Verwendung als Zimmerschmuck ergibt sich Gelegenheit, den wißbegierigen Besuchern die Ziele und Erfolge des Nationalfonds auseinanderzusetzen und in allen Kreisen der südafrikanischen Judenheit zu popularisieren. Mit Bedauern muß in dem Verkauf der N. F.-Marken ein Rückgang festgestellt werden. Während 1909 für £ 227.12.11 verkauft wurden, ist im Jahre 1910 nur für £ 156.10.4 Marken abgesetzt worden. Wir schreiben dies vornehmlich dem Umstand zu, daß unsere Marken nicht abwechslungsreich genug sind und was noch wichtiger ist, daß der Preis der Marken für Südafrika viel zu niedrig angesetzt erscheint. Wir hören, daß auch die neue demnächst erscheinende Marke noch billiger sein würde und wir möchten in dieser Richtung nochmals wiederholen, was wir in unserm letzten Kongreßbericht schrieben: „Wir sind der Meinung, daß eine künstlerisch ausgeführte Marke von beträchtlich höherem Wert als die ausgegebene (von xji Penny) in Südafrika großen Nutzen bringen würde. Marken im Werte von 6 d und 1 sh könnten als Quittungen für kleinere Spenden zu Gunsten des Nationalfonds gute Verwendung finden und würden mehr Vertrauen erwecken als die Sammelbüchlein, die sich für Südafrika nicht eignen. Eine solche Marke würde auch leicht bei öffentlichen Festen und andern großen Versammlungen Käufer finden. Wir bringen diese Anregung zu Ihrer Kenntnis, doch würden wir empfehlen, sie nur bei einem Minimum von Kosten auszuführen, da wir nicht beurteilen können, ob sieh solche höherwertige Marken auch in andern Ländern bewähren würden." Wir setzen voraus, daß dieser Vorschlag anscheinend nicht ausgeführt werden konnte, wir bedauern jedoch die Tatsache, daß statt des erhöhten Markenpreises die neue Marke sich noch um die Hälfte billiger stellen soll. Diese Marken mögen ja für Europa nötig sein, für Südafrika sind sie jedoch nicht geeignet. In den Erträgnissen aus den Büchsen ist leider ein Rückgang zu verzeichnen. Dies ist zum großen Teil dem Umstände zuzuschreiben, daß dio