Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- X (1911)
- Date
- 1911-08-09
- Page
- Seite 154 (sequence 181)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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— 154 — Bevölkerung in den südafrikanischen Städten und Dörfern eine fluktuierende ist. Aus diesem Grunde ist leider eine große Zahl von Büchsen in Verlust geraten und wahrscheinlich vernichtet worden. Diesem Übel ist nicht leicht abzuhelfen. Wir haben spezielle Aufforderungen an die Ortsgruppen ergehen lassen, uns die neuen Adressen rechtzeitig einzusenden. Leider war der Erfolg ein geringer. Dies ist ebenfalls ein Grund dafür, daß wir für die Herausgabe einer hochwertigen Nationalfondsmarke eintreten, weil wir der Meinung sind, daß der Markenverkauf die Hauptbasis der Sammlungen in Südafrika bilden sollte. Der Verkauf von Telegrammformularen und Nationalfondspostkarten liefert noch immer geringe Erträge. Die Gründe haben wir bereits in unserm letzten Bericht angeführt. Wir verweisen nochmals auf die glänzenden Leistungen derNationalf onds- Klubs insbesondere in Johannesburg, Pretoria und Cape Town. In den übrigen Orten wird die Nationalfondsarbeit von den Subkomitees der zionistischen Vereine geleistet. Die Statistik zeigt genau, welche südafrikanischen Zentren sich durch ihre Tätigkeit besonders ausgezeichnet haben. In diesem Zusammenhang sei besonders auf die Beträge von Krugersdorp, Kimberley und Bulawayo hingewiesen. Wir möchten an dieser Stelle unsern Mitarbeitern im Nationalfondsbureau, den Herren J. Janower und J. Kisselhoff, unsern Dank zum Ausdruck bringen, welche seit Begründung des N. F.-Bureaus und des geschäftsführenden Ausschusses der südafrikanischen zionistischen Federation sich mit uns in die Arbeit teilten. Ganz besonders seien aber die wertvollen und schätzenswerten Dienste unseres Sekretärs, des Herrn I. Abrahams hervorgehoben. Schließlich möchten wir die große Hilfe anerkennen, die uns Herr Dr. Bodenheimer und das Hauptbureau angedeiben ließen, deren Vorschläge und Instruktionen für die Organisierung der Arbeit in Südafrika von großem Nutzen waren. Indem wir unsere Loyalität und Ergebenheit für die große Sache beteuern, geben wir dem lebhaften Wunsche Ausdruck, daß Südafrika nach Kräften zur Verwirklichung unseres Ziels beitragen möge. Johannesburg, im Mai 1911. B. J. Chaimowitz, Nationalfondskommissär der Südafrikanischen zionistischen Federation.