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Blätter · 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 107

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blätter
Volume
4 (1918)
Issue
8 (8.1918)
Date
1918-08-01
Page
Seite 107 (sequence 109)
Language
German
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107 Mar t ha Munk- Köln: Der Esra darf nicht an die Agudohgruppen angeschlossen werden, da der Esra-Verein sich seinen Vorstand nicht selbst, wie die Agudohgruppen wählen kann. Direktor Lange stellt fest, daß die gange Versammlung einstimmig für die G r ü n dun g des Esra ist. Antrag Cohen, eine Kom- ׳Mission zu gründen, wird einstimmig angenommen. Die Versammlung schlägt folgende Mitglieder vor, die aus Zuruf gewählt werden: Jettka Stein-Berlin, Martha Munk-Köln, Kl. Goldstein-Posen, Erna Cohen-Köln, Kurt, Matzdorf-Posen, Martha Feilchenselü-Fürth, Erich Klibanski-Frankfurt. Direktor Lange teilt mit, daß Herr R o se n h e i m -F ra nk s u rt a. M. sowohl brieflich als auch telephonisch den Wunsch geäußert habe, daß bei Wanderungen als auch bei Kursen die Mädchen und Knaben bezw. Herren und Damen von einander getrennt werden, mit Rücksicht aus die Anschauungen und Verhältnisse im Osten. Jakob Cohen-Köln wendet sich gegen diesen Antrag. Was sür den Osten paßt, paßt nicht für den Westen. Dem Reinen ist alles rein. Direktor Lange führt 'aus, daß es auch nur mit Rücksicht auf die Anschauungen! der östlichen Brüder geschehen soll. Der Midrasch sagt einmal: Es ist ein Fluch, wenn die Damen die Herren belehren. E i s e n b e r g - Straßburg Littet, die Ergebnisse und evtl. Nichtlinien der Esra-Kommission in allernächster Zeit den Gruppen durch Rundschreiben bekannt zu geben. Neuberg er-Frankfurt möchte nicht, daß der Esra evtl, ein eigenes Organ gründet; alles, diese Bewegung betreffend, gehöre in die ״Blätter". Isak Rosenheim-Frankfurt a. M. begründet den obigen Wunsch seines Vaters. Zur Debatte: Antrag Fulda Seite 1 (Mitgliedsbeiträge). Antrag Frankfurt a. M. Seite 3 (Rundschreiben zu Rauschhaschono). Frl. Lippstadt begründet den Fuldaer Antrag. Neuberger begründet den Antrag! Frankfurt. Aus die Dauer ist es unmöglich, einen einheitlichen Mitgliedsbeitrag sestzusetzen. Stein-Berlin: Ein fester -Beitrag für alle Gruppen ist nicht vovzuschreiben. So erlauben die Schulbehörden z. B. nicht, daß die Kinder!einen Beitrag zahlen, der nicht von der Schuldeputation bewilligt ist. Beantragt, keinen festen Beitrag für die einzelnen Gruppen sestzusetzen, aber der Beitrag an die Organisation'von den einzelnen Gruppen kann erhöht werden!. Direktor Lange befürwortet den Vorschlag Stein. Lehrer Kahn- Alsfeld führt aus, daß in Alsfeld nichts übrig bleibe, wenn von Mk. 2.— Mk. 1.— abgegeben werden muß. Unterschiede dürfen aber keine gemacht werden, dies entspräche der demokratischen! Natur des Judentums keinesfalls. Beantragt pro Monat 50 Psg. Mitgliedsbeitrag. Direktor Lange bedauert, daß die Agudoh keinen Zwang ausüben! kann, wie z. B. bei der Hindenburgspende ein Zwang bestehe, da man nicht eher losgelassen wird, bis man gegeben hat. E i s e nb e rg - Straßburg: Wenn die Agudohb eiträge in der ״Frankfurter Zeitung" wie die Hindenburgspende verössentlicht werden könnten; würde auch mehr gegeben. Wendet sich gegen Herrn

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