Blätter
- Journal
- Blätter
- Volume
- 4 (1918)
- Issue
- 8 (8.1918)
- Date
- 1918-08-01
- Page
- Seite 98 (sequence 100)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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— 98 — um Stoff für!die Blätter. An Kritik der Blätter fehlt es nicht, aber an Mitarbeit aus den Jugendgruppen. Halberstadt ist die zuständige Zensur für die Frankfurter Redaktion, aber für Stofs wird von dort aus nicht gesorgt. Direktor Lange bedauert, daß es vorkommt, daß - Mitglieder beleidigt find, wenn sie ungeeignete Artikel zurückerhalten. Eine Trennung der Spendenliste von den- Blättern ist wegen der Kosten unmöglich. Herr Spanier-Düsseldorf verlangt mehr Propaganda in den Blättern. Dr. Birnba u m ist nicht im Saal. Frl. Ruth Alexander-Berlin beantragt einen Abonnementspreis für die Blätter von 1—2 Mk. sestzusetzen. Die teueren Brief- Umschläge sollten jetzt weggelassen und durch Streifbänder und Pakete ersetzt werden. Sie bemerkt, daß die Berliner Jugendgruppe keine Aufforderung zur Sammlung von Beiträgen für die Blätter erhalten hat. Dr. Birnbaum-Berlin: Es müßte ein Zwang bestehen, daß die einzelnen Gruppen Artikel liefern, die doch geeignete Leute zum Schreiden beauftragen können. Ursache des Artikelmangels ist nur Faulheit ' der Mitglieder. Rundschreiben sind zwecklos: 20 Pfg. pro Exemplar könnte verlangt werden. Die Spendenliste muß regelmäßiger und öfters erscheinen. Jugendgruppe München: Wir beantragen Schluß der Debatte mit Ueberweisung der Frage über den Inhalt der Blätter an eine provisorische Kommission, die eventl. morgen noch diese Frage durchzusprechen hätte (unter Anhörung der Rednerliste).. Jakob Cohen-Cöln beantragt Schluß der Debatte über die Blätter. Stein-Berlin wendet sich gegen diesen Antrag. Abstimmung. Ergebnis: Antrag München mit 66 gegen 44 Stimmen angenommen. Die Versammlung schlägt Mitglieder für diese Kommission vor. Direktor Lange: Zur Geschäftsordnung! Wie viele Mitglieder soll diese Kommission haben? Beantragt 3—5. Frl. Lipp st adt - Fulda beantragt, daß alle Gruppen, die Anträge zu dieser Angelegenheit gestellt haben, in der Kommission vertreten sind. Abstimmung: Ergebnis Antrag Lipstadt angenommen. 7 Mitglieder. Die Kommission wird durch Zuruf gewählt und besteht aus: Max Cohen-Köln, .Harry Levy-Berlin, Dr. Silberberg-Posen, Frl. Ehrentreu-München, Markus Seckbach-Halb erstadt, Lea Kober-Breslau, Rahel Falk-Frankfurt. Herr Jak o b stad t - Posen beantragt, einen Frankfurter Herrn in die Kommission zu wählen. Beantragt weiter, daß die Kommission nicht morgen zusammentritt, da sie sich betr. Wichtigkeit der Frage nicht überstürzen darf. Der Gruppenverband müßte auch in der Kommission vertreten sein. Max Cohen: Der Gruppenverband ist durch Herrn Direktor Lange vertreten. Frl. Erna Cohen-Cöln schlägt vor, daß die Kommission heute abend׳ zusammentritt. Kahn und L ewi son : Antrag aus Schluß der Debatte. Angenommen.