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Blätter · 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 96

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blätter
Volume
4 (1918)
Issue
8 (8.1918)
Date
1918-08-01
Page
Seite 96 (sequence 98)
Language
German
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96 Zü beteiligen. Aber der B.J.A. unterbreitet folgenden Vorschlag: Der B.J.A. will ein eigenes Organ herausgeben; das räumlich von den Blättern getrennt ist, aber in der äußeren Form sich an dieselben anlehnt; dieses Organ soll sämtlichen Agudisten regelmäßig Zugehen. Interne Angelegenheiten des B.J.A. sollen in einem Sonderheft erscheinen, das selbstverständlich nur den Mitgliedern des B.J.A. zugestellt wird. Die Feldnachrichten des B.J.A. sollen auch weiterhin gesondert erscheinen; Redner betont, daß der B.J.A. als erster ״!Feld- Nachrichten" an seine Mitglieder versandt hat. Oskar E i s e n -b e r g - Straßburg beantragt die einzelnen Themata im Anschluß an die vorliegenden Anträge zu behandeln, um so eine doppelte Diskussion zu vermeiden. Schildert die Art, nach welcher in Straßburg Schiurim innerhalb der A.I.J.O. abgehalten werden. Z. B. hält ein! Rabbiner einen Ehumisch-Schiur; er übersetzt zuerst und erklärt dann. Die Gründung eines sogenannten Führerrats hat sich dort glänzend bewährt. Dieser hat die Aufgabe, mit den Schülern des betr. Schiurs alles zu wiederholen. Es sind Zirkel, bestehend aus einer kleinen Anzahl Schüler, die einen Führer aus dem Führerrat haben, zu diesem Zwecke gegründet worden. Auch die Grammatik nimmt in diesen Zirkeln eine Stellung ein. In der nächsten Stunde prüft der Rabbiner durch Stichproben, ob die!Schüler alles richtig aufgefaßt haben. N e u b e r ge r - Frankfurt a. M. betont geschästsordnungsmäßig^ daß die Gäste nicht bei den Delegierten׳ sitzen dürfen, sondern ans der Empore Platz nehmen müssen. Er bittet die einzelnen Redner, sich angesichts der Fülle des noch zu bewältigenden Materials möglichst kurz zu fassen. Frau Breslauer - Kempen bittet um Ratschläge, wo sie Lehr- Kräfte für ihre Gruppe, die aus 42 Mitgliedern besteht, hernehmen solle. Es werden nur zwei Kurse, und zwar von zwei Damen, abgehalten.!Die haben dort keine Lehrkraft und keinen Berater zur Seite. Herr Lehrer Kah n - Alsfeld: Zrib Geschäftsordnung: Beantragt Schluß der Debatte. Rabbiner Blum- Pieschen führt aus, daß das Lernen bei den einzelnen Gruppen vollständig individuell zu behandeln ist. Es können hier keine bestimmten Richtlinien ausgestellt werden. Wohl aber ein Kurzes Ideal: 1. man richtet Vorträge nach der alten! Schiurim-Weise ein; 2. es wird ein evtl. Vorarbeiten der Schülev» verlangt; 3. es wirb ein evtl. Nacharbeiten der Schüler verlangt; 4. es wird nur vorgetragen, und die Schüler hören nur zu. Max Cohen-Köln: Zur Vorstandsfrage: Es soll nicht von der Zahl der Mitglieder, sondern von der Arbeit der Gruppen! abhängen,. wieviele Delegierte entsandt werden können. Der Vorstand (jetzt 5 Mitglieder) ist zu erweitern. Es gibt Gruppen mit großer Mitgliederzahl, die kaum! arbeiten, und solche mit geringer Mitgliederzahl, die außerordentlich׳ viel leisten. (Zuruf aus der Versammlung: Welche Gruppe arbeitet nicht ihrer Mitgliederzahl entsprechend?) Wir sind unter uns, so daß ich es frei aussprechen kann: Die Gruppe Hambürg leistet z. B. gar nichts. Er empfiehlt, daß sich kleine Gruppen zu einer Bezirks- oder Provinzialgruppe zusammenschließen׳ müssen, die sich in׳ regelmäßigen Zwischenräumen! treffen. Eine solche Bezirksgruppe muß natürlich einen Delegierten! im Vorstand haben.

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