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... Bericht der Jüdischen Haushaltungsschule zu Frankfurt a.M. für die Zeit vom ... bis ... · 1905-01-01 · 7 (1903-1904) · p. [Seite]

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Journal
... Bericht der Jüdischen Haushaltungsschule zu Frankfurt a.M. für die Zeit vom ... bis ...
Volume
7 (1903-1904)
Date
1905-01-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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die jüdische Lehrerin, wenn sie nicht das Glück hat, an einer Schule angestellt zu werden, was bei der heutigen antisemitischen Strömung selten gelingt, als Privatlehrerin meistens wenig innere Befriedigung und geringen pekuniären Erfolg hat. In dem Beruf einer Hausgehülfin dagegen —nur nehmen auck hier das Beispiel unserer Zöglinge — findeü'di^ Mädchen, nach sechsmonatlicher Lehrzeit bei uns,fft)fortUßU^ bezahlte Stellungen. Hier hat das Mädchen'"Völle Peüsiött'j freie Wäsche, für sie wird immer das-Krankengeld-und zumeist die Invaliditäts-Marke ganz bezahlt, aw ihre Toilette werden keinerlei Ansprüche gestellt," in vielen FamilieU bekommt sie im Gegenteil Hauskleider, sowie gute abgelegte Sachen ihrer Dienstgebevinnen zum Geschenk, sie kann ihr Unterkommen ihrem religiösen Sinne gemäß wählen, denn gutes häusliches Hilfspersonal wird bei allen Glaubensrichtungen gesucht und geschätzt. Sie wird bei vielen Anlässen beschenkt, fast nie-braucht sie ihren Gehalt für ihre Bedürfnisse anzugreifen, und bald füllt sich ihr Sparkassenbuch, das die Grundlage zu ihrer späteren Versorgung bilden soll. Wie sorglos lebt sie im Vergleich zur Modistin, zur Schneiderin und zur Verkäuferin! Sie umgiebt der Schutz der Familie, in der sie lebt, und das Beispiel wie der Zwang behüten sie vor gefährlichen Einflüssendie andern jungen Mädchen, welche abends spät -ihre Arbeitsstätte verlassen müssen, nur zu oft nahe kommen. Nicht wollen wir damit sagen, daß alle jungen Mädchen Köchinnen oder Dienstmädchen werden müssen, aber das Vorurteil, daß der Stand der Hausgehülfin ein minderwertiger, ein weniger achtbarer sei wie ein anderer, möchten wir bekämpfen und die Vorteile, die unserer weiblichen jüdischen Jugend dieser Beruf bringt, ins rechte Licht setzen. Da alle die jüdischen Mädchen mehr oder minder hoffen in der, . Ehe eine Versorgung zu finden, sollte-doch (Y

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