Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen
- Journal
- Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen
- Volume
- 2 (1916)
- Issue
- 4, 5 und 6 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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12 Temesvär. Auszug aus dem Statut vom Anfang des 19. Jahrhunderts in deutscher Wiedergabe. M. Löwy, Skizzen zur Geschichte der Juden in Temesvär, S. 39—41; siehe auch S. 37. J S. 21, Z. 1 von oben, statt בנון lies בנין. S. 22, Z. 2 von oben, statt הדבר lies הדבר; Z. 4 von unten, statt במחור״ם lies במהור״ם; Z. 7 von unten, statt הה״ר lies הריר. S. 23, Z. 5 von oben, statt?יצ״ס) lies ק״פ; Z. 9 von oben (יע״א) unrichtig, scheint Abbreviatur eines Ortes; Z. 10 von oben, statt —פ lies ק״פ; Z. 15 von unten, statt חב״ח lies הב״ח; Z. 11 von unten, statt נכנסים lies נכנסים; Z. 2 von unten, statt יהריו lies יחדיו. S. 30, Z. 1 von oben, statt החתנים lies החתנים. III. Die jüdischen Bewohner Preßburgs im Jahre 1736. Archiv für jüdische Familienforschung etc., II, Nr. 1—3, S. 2—16 S.-A. 18 Seiten. S. 6. Zu campanator communitatis vgl. auch Güdemann, Geschichte des Erziehungswesens und der Cultur der Juden in Deutschland, III, S. 95. S. 8, Nr. 11. Elias Posoniensis iurisdictionis Hebraeus wird als geschickter Siegel¬ Stecher erwähnt bei Gabr. Kolinovics, Nova Ungaria Periodus. Vgl. Albert Wolf, Etwas über jüdische Kunst und ältere jüdische Künstler in Grunwald, Mitteilungen, Heft XV, S. 24. S. 14, Nr. 15. Zu Ahron Herlingen vgl. jetzt noch Pribram, Urkunden und Akten zur Geschichte der Juden in Wien, erste Abt., Band I, S. 350. Etwa um 1754 bittet der königl. Bibliothekschreiber Aaron Wolf um die Verleihung einer (zu schaffenden) Inspektorstelle über die Wiener Judenschaft und die nach Wien kommenden fremden Juden. Die Inspektorstelle wird wohl nicht geschaffen worden sein, hingegen finden wir 1762 die verwitwete Bibliothekschreiberin Veronica Aaronin1) mit der Befugnis ausgestattet, ein Garkuchel zu halten. (Pribram 1. c., S. 365, § 17 und 18.) Daß die Behörden sich der Garkuchler als ״Inspectoren“ bedienten, kann unter anderem auch aus dem zitierten Aktenstücke ersehen werden. Das Gewerbe bleibt in der Familie. Ester Aaronin, die Frau des Judentrakteurs David Mandl, Fischerstiege Nr. 450 (David Mendl bei Taglicht, S. 241), Passauerhof Nr. 408 bei der Marienstiege, ist eine Tochter der Veronica Aaronin. Offenbar hat es der aus Tabor in Böhmen stammende Mandl der Mutter seiner Frau zu verdanken, wenn er 1782 die Toleranz in Wien auf eine Gastwirtschaft und dies für unbestimmte Zeit erhielt. Das Gewerbe übte er jedoch schon früher aus, wie wir aus der Notiz über den Tod zweier Kinder vom 12. und 29. September 1778 im Wienerischen Diarium ersehen können. Als ״David Tracteur“2) finden wir ihn sogar schon 1776 bei Taglicht, S. 225. 1789 führt er bereits den Familiennamen König. Die letzte, mir handschriftlich vorliegende Familienliste datiert aus dem Jahre 1797 und gibt den Famile’nstand folgendermaßen an: Ester, 46 Jahre, Gattin; Moses, dermalen bey G. H. Toscana Inf.-Reg., 20 Jahre, Mendl 19 Jahre, Regina 13 Jahre, Kinder; Juditha, Schwester des Familienvaters. Außerdem enthält die Liste die Namen von Rabbiner und Schulsinger, was auf einen Gottesdienst im Hause hinweist. 1807 ist er noch in Wien nachweisbar. (Pribram, II, S. 175, Nr. 8.) Maschla, Maria, Marianna Wolf, eine andere Tochter Ahron b. Benjamin Wolf Herlingens, war die Frau des Emanuel Engel, der ebenfalls 1782 auf eine jüdische Traiterie für unbestimmte Zeit toleriert wurde. Er ist Emanuel Moises2) in der Toleranzliste von 1787 bei Pribram, I, S. 586. In der Folge nennt er sich nur Emanuel Engel. Nach seiner Preßburger Abstammung zu schließen, gehört er der Familie Engel (Enikl)- Oppenheimer an. Siehe Wachstein, Inschriften II, S. 16, n. 2 und S. 477.s) Er ist derselbe Medl (Mendl) Engel, der in der Antwort Moses Kunitzers an den Arzt Isak Frankenstein, d. d. Wien 1, 5. 575 (המצרף I, Nr. 23), erwähnt wird. היום בבקר כאשר נקראנו מאת איש חמודות ר׳ מעדל עננעל יהי׳ לכפר דעבליננ ואתה מלת פרטית את בן התנו הנביר ר׳ יצחק קאמאנדא בזריות ואנכי על כפי נשאתי את בן הנמול לקחת את ברכתך בהנקב שמו... Der hier erwähnte Camondo heiratete 1809 Fanny, die Tochter Emanuel Engels. Um dieselbe Zeit war er Buchhalter bei Gebrüder Schmittner, später Saldokontist im Hause J) Nachträglich finde ich, daß Ahron Herlingen 1755 in Wien gestorben ist. Taglicht, Nachlässe der Wiener Juden, S. 198, Nr. 153, ״Moyses Aron“. Als Familienmitglieder werden daselbst angegeben: Witwe Fradel (d. i. unsere Veronica Aronin), Kinder, Rahel 12 Jahre, Joel 7 Jahre, Ester (die im Texte weiter unten behandelte Ester Mandl) 3 Jahre, Mascha (die ebenda behandelte Marianna Engel) 8 Monate. 2) Hiernach Monatsschrift f. Geschichte u. Wissensch., 5. Jahrg., S. 298, zu berichtigen. 8) Die Seite 477 genannten Mitglieder der Familie Engel-Oppenheimer figurieren in den Listen Emanuel Engels und später in denen seines im Text noch zu nennenden Sohnes Arnold, woraus auf Verwandtschaft zu schließen ist. Außerdem wird noch Moses Alexander Engel genannt, also ein Bruder Abrahams, wohl identisch mit משכיל יקר שלם במעלות ותמים מסודות ר׳ משה ענגעל נ״י מווין an den Moses Kunitzer sein Responsum המצרף I, Nr. 43, d. d. Wien, Don. 21. (so!) 5. 5517 richtet. Den Doppelnamen Groß; Engel möchte ich von Or/^Rpnlrpl“ ahlpifpn Verl Ha711׳ mPtno Rptnprlrnnrr InQrhrtffpn 1 r. IR rt *1