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Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen · 1916-01-01 · 1-3 (1916) · p. Seite 27

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Journal
Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen
Volume
2 (1916)
Issue
1-3 (1916)
Date
1916-01-01
Page
Seite 27 (sequence 27)
Language
German
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־•,'•ז ־־' י" ׳ *־: m&,י 27 geschlagen wird, kann ich nicht glauben. Ist aber אלדני zweimal Ver- Schreibung für אדוני■ so ergeben sich andere Schwierigkeiten, deren Erörterung zu weit führen würde. Das Buch ist nicht das ständige Handexemplar Elias gewesen, denn es zeigt im Innern nur zu Beginn und an vereinzelten späteren Stellen seine Schrift: deutsche Wortbedeutungen und Hinweise auf den Bibeltext. Ob־• die Punktierung der Stämme, die sich gegen Ende des Werkes findet, von ihm herrührt, ist unsicher. Wie ich aus der Hand auf dem Vorblatt und aus dem Einband erkenne, war G. B. de Rossi der letzte Besitzer oder einer der letzten. Die Abstammung Ferdinand Lassalles. Briefliche Mitteilungen von Prof. Dr M. Brann (Breslau) an den Herausgebe ־. Ueber die Abstammung Ferdinand Lassalles wird nicht viel mehr, als ich bereits gesammelt und im Anschluss daran zusammengestellt habe, zu ermitteln sein. Zuerst das urkundlich Feststehende : Die Breslauer Krankenverpflegungs Gesellschaft besitzt ein Aufnahmebuch, das von 1793 bis 1859 regeimässig, und zwar in jüdisch-deutscher Sprache, geführt worden ist. Darin heisst es S. 123: ״Rabbi Chajjim Lassal ben R. Feitel Braun ist aufgenommen worden mit Eintrittsgeld von 100 Thir., Chaudesch Geld 10 Slbrgr “ Dann steht S. 141 d. d. Chol ha־Moed Sukkoth 579 (= 1818): ״R. Chajjim ben R. Feitel Lassal (sonst Braun) ist fol 123 dieses Buches als in dieser Chewro auf genommen mit ein Eintrittsgeld von 100 Thlr notiert. Diese Aufnahme ist jedoch durch ein damals dabei stattgefundenes Missverständnis nicht zustande gekommen. So wurde derselbe dato zum Mitgliede der Chewro Kadischo mit ein Eintrittsgeld von 80 Thlr. Curand auf und angenommen, wovon er die Hälfte bald, die andere Hälfte aber dato 3 Monat entrichtet. Chaudesch-Geld zahlt er mi-Chaudesch Tischri ho Owar (d. h. vom vergangenen Tischri an) kol Chaudesch (jeden Monat) 8 Groschen Curand.“ Unterschrift mit deutschen Buchstaben: ״Heymann Lassal״ Ueber seines Sohnes Ferdinand Geburt gibt Auskunft das Hebammenbuch der Frau Wohlfahrt, die ich noch gekannt, und der ich etwa vor einem Menschenalter die Leichenrede gehalten habe. Dort heisst es bei den Eintragungen des Jahres 1825 unter Nr. 605: ״Rosalie, geb. Heitzeld (offenbar Schreibfehler für Heitzfeld oder Heutzfeld), Rossmarkt Nr. 6, gebar den 13. April einen Knaben Ferdinand). Dauer der Geburt 6 Stunden, Geburt gut, Kind gesund, Nachgeburt 1/i Stund in Gegenwart des Herrn Dr. Henschel.“ Im Testament des Hei mann Oppenheim, der hier am 1. April 1842 gestorben ist, und dessen Begräbnis Anlasszu den Geiger-Tiktinschen

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