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Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen · 1916-01-01 · 1-3 (1916) · p. Seite 26

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Journal
Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen
Volume
2 (1916)
Issue
1-3 (1916)
Date
1916-01-01
Page
Seite 26 (sequence 26)
Language
German
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26 Germania in Nova scilicet civitate sita super amne Eyseh . . . Da Elia hier aber schreibt: מכפר איפשהם, so meint er damit doch wohl seinen Geburts- und nicht bloss seinen Heimatsort, an dem er sich etwa nur lange aufgehalten hätte.8) Nach der Schreibung ist es Ipsheim, ebenfalls an der י^#יי.& 7*# w JL ■ , $ ׳£ ■ד* S*4jfc Aisch und unweit von Neustadt gelegen, westlich von Uffenheim, nicht Ippesheim, nördlich von Uffenheim. 2. Das Wort Frankfurt ist sicher;",bei M. Horovitz, Die Inschriften des . . . Friedhofes . . . Frankfurt a. M. findet sich jedoch nichts, was hier verwertet werden kann. Die beiden anderen Worte (vgl. die Reproduktion) lese ich Worms und Biblis, nordöstlich von Worms. 3. Die Stundenzählung legt nahe, dass die dritte Notiz schon in Italien geschrieben ist. Wie Elia an zwei Stellen seiner Werke bezeugt, hat er sich im folgenden Jahre ״in der Provinz Venezia“ aufgehalten. Das Spiel mit Buchstabensummen liebt er auch später. — Berliner4) vermutet bei einer Unterschrift vom 18. Juni 1557 in den römischen Gemeindeakten — Jehuda Levi b. Elia L$vi Aschkenasi — dass sie von einem Sohne Elia Levitas herrühre. Ist dieses Datum richtig, woran zu zweifeln kein Anlass vorliegt, so kann trotz der Namensgleichheit der bei Berliner Angeführte nicht der Sohn sein. Denn Elia selbst sagt wiederholt, er sei ״kinderlos“ und seine Söhne seien ״von ihm gegangen“. In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass ein späterer Besitzer, Mordechai bar Ascher Halevi — mit derselben Abbreviatur wie in Cod. Scaliger 9 und 14, also wohl der Gleiche — an zwei Stellen der Inkunabel (fol. 12. und 1371.) die identische hebräische Bemerkung eingetragen hat: Um volles Geld habe ich es mir errichtet (!) ♦ אליה מלמד V/J) מבני אודני Dass dies bedeute: von den Einwohnern Udines durch Vermittlung Elias . . . wie mir von geschätzter Seite vor- *) Gegen einen späteren Aufenthalt Levitas in N. ist Bacher in Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des ׳Judentums 37 (1893), 398 ff, zu ergänzen durch L. Lamm in Löwensteins Blättern für Jüdische Geschichte und Litteratur 5 (1904). 97 ff. Lamm führt ebd. 4 (1903), 79, Ipsheim unter den Orten an, von denen jüdische Einwohner urkundlich erwiesen sind. *) Censur und Confiscation. S. 5 Anm. 2; Juden in Rom II, 1. S. 84.

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