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Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen · 1913-01-01 · 4, 5 und 6 (1913) · p. Seite 42

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Journal
Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen
Volume
1 (1912-1913)
Issue
4, 5 und 6 (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 42 (sequence 42)
Language
German
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4L> Mantua mit an den Rabbiner und Dr. Cazes12). In Venedig übervorteilte mich ein Gelehrter, Jekuthiel, der mir einen „En Jaacob" gab gegen einen „Sohar" samt den Tikkunim, „Chessed Abraham44 und eine Gemara „Berachotlv'; er schädigte mich um mehr als 6 fl. Alle Rabbiner i m Lande Italien sind Sabbathianer oder Betrüger. Am 9. Ab empfand ich das Fasten sehr unangenehm. Am 10. Ab war ich in Guastalla. Am 12. in Reggio. am 13. in Modena, Dienstag, am 14. Ab in Bologna, wo ich eine Frau aus Zorndorf in Deutschland traf. Am 15. Ab kamen aus Mantua Signor Sulami und Signor Sanguinetti aus Modena mit einem kranken Mädchen. Selbigen Tages reiste ich mit der Sänfte nach Florenz. Statuten des Jüdischen Kunstarchivs in Berlin. 1. Das jüdische Kunstarchiv ist eine Zentralstelle, in der alles einschlägige Material über bildende Kunst gesammelt wird. 2. Von einem Kunsthistoriker geleitet, steht es in Verbindung mit dem Gesamtarchiv der deutschen Juden zuBerlin, Oranienburgerstrasse 28. 3. Im Falle der Auflösung des Kunstarchivs geht das Aktenmaterial an das oben genannte Archiv über. 4. Das Kunstarchiv sammelt alle ü o k u m e n t e und Nachrichten (auch photographisches Material) über j ü d i s c h e Kunstdenkmäler und jüdische Künstler aller Länder und Zeiten. 5. Das Archiv wendet sich in erster Linie an alle jüdischen Künstler mit der Bitte um Ueb erlassung allen einschlägigen; Materials. Die Künstler werden gebeten um a) Ausfüllung eines Fragebogens, b) Ueberlassung von Photographien und Reproduktionen ihrer Werke. c) Einsendung von Literatur über ihr Schaffen (Artikel in Zeitschriften, Zeitungen aller Sprachen, Rezensionen etc.) d) Ein Verzeichnis der Besitzer verkaufter Werke, besonders, öffentlicher Galerien. Falls das Material nur leihweise überlassen werden kann, so wird dessen Rücksendung in zu vereinbarender Frist garantiert, 6. Das Material des Archivs wird nur zu wissenschaftlichen Zwecken benutzt. Im Falle der Veröffentlichung von Reproduktionen wird» die Genehmigung der Künstler vorher eingeholt. 7. Das Archiv enthält auch eine Lichtbilderzentrale. a) Zweck der Lichtbilderzentrale ist, für Vorträge über jüdische Kunst und jüdische Künstler geeignetes Material zu beschaffen, b) Die Lichtbilder werden auf Kosten des Archivs hergestellt und:, sind dessen Eigentum. n) Aron ben Josef Baruch Cazes.

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