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Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen · 1913-01-01 · 2 und 3 (1913) · p. Seite 6

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Journal
Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen
Volume
1 (1912-1913)
Issue
2 und 3 (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Für seine Beziehungen zu Wien in demselben Zeitpunkte scheint auch die Unterschrift im Originalstatut der Chewra Kadischa zu sprechen, die wohl einem Sohne Karl Abrahams zuzuweisen ist. Es wären also die Daten Wurzbachs nachzuprüfen, wobei in jedem Falle die Möglichkeit nicht ausgeschlossen bliebe, dass der kaiserliche Hofagent anfangs in Wien nicht dauernd ansässig war. Ueber die Person der Erblasserin, die als die einzige der Familie im Judentum verblieb, während ihr Gatte und sämtliche Kinder zum Katholizismus übergingen, ist mir. nichts näheres bekannt. Aus ihrem väterlichen Familiennamen Frey- Städter im Totenprotokolle,9) sowie aus ihren Beziehungen zu den Gemeinden Mattersdorf und Szerdahely (Testament Punkt 2) würde man versucht sein ihren Heimatsort in Freistadt, in Ungarn zu suchen, aber die Grabschrift kennt diesen Namen nicht und bezeichnet sie, als die Tochter eines Eisik Schlüchtern. Der Vater mag immerhin aus Schlüchtern in Baden nach Ungarn eingewandert sein. Mehr als eine vage Vermutung ist jedoch diese Annahme nicht, zumal auch die Legate in anderen Ursachen, so in dem Rufe der Frömmigkeit, dessen sich die Gedachten Gemeinden erfreuten, ihre Begründung finden können. Im Zeitpunkte der Errichtung des Testamentes scheint das seinerzeit auf 5 Millionen geschätzte Vermögen Karl Abrahams schon stark zusammengeschmolzen zu sein, so dass die für öffentliche und wohltätige Zwecke ausgesetzten Legate nicht gering erscheinen. Das Andenken an die, wie aus dem Testamente hervorzugehen scheint, in geistiger Einsamkeit verstorbenen Frau'0), lebte in der Gemeinde fort. Unter den fünf Namen, die am Versöhnungsfeste 1826 in dem neuerbauten Bethause während der Seelenandacht verlesen wurden, findet sich auch der ihrige.* 11) Der Text des für ewige Zeiten fixierten Nachrufes ist bei Jellinek, Worms und Wien, S. 8, abgedruckt. 9) Sie starb nach dieser Quelle am 22. Jänner 1813, 81 Jahre alt, in der Leopoldstadt Nr. 499. 1«) Charakteristisch ist die Stelle in der Grabschritt ,ביגיץ יאנחד W“iS —-יי■ »«♦.•*י■ . Trotz ihres Reichtumes erwählte sie es in Kummer und in Schmerz zu 11 IW i imr לל leben.“ n) Husserl, Gründungsgeschichte des Stadttempels S. 136. וי •. # היד^ןלייייזי , ,, ... . ״** ׳"י"*t י,^^*$***ד 1%״ ■״״*י י**,^& *" **T* ן ״* ,?ו,*»!*?*?«t TTמדיי ״ ifw* ן s| * **י ** מגי» ^***״״ ״ י*<***ר*^;1^י **:sr» •*¥**$& * a *?**3 *5״r*s$*• *sST ' TT** i rr»ל*ד5 ־? n י ד •»®י* יןורדלדק? ‘r*י?* ייי *־!*srr *לרץ n* *T® ־י ק*9***'?'** ^ייי י . ssrsr>t5r •י** ’,st 35׳ T* tx *TT' *1 *3r* *?“*״jft r ״*EX* י י ־־ י=־ג*;£]rnr: *■;r; >.x*r -rg**^* t* **״״** **tj’ - *״«*״*״**yT!S ■ ** *#«ץ ו^1יי>גוד.גמ.7,דדי־.י V.- -־-*■—יr'ej- Eine illustrierte Seite aus dem Gebetbuehe der Baronin Leonora Wetzlar.

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