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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1968-06-01 · 6 (Junio, 1968) · p. [Seite]

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXX (1968)
Issue
6 (Junio, 1968)
Date
1968-06-01
Page
[Seite] (sequence 18)
Language
German
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BOLETIN informativo JUNIO 1968 Monumentale Aufgaben... (Schluss von Seile 17) denn die arabischen Delegierten schreckten nicht vor Beleidigungen, oft antisemitischer Art, zurueck. Auch dann, wenn Goldberg, wie in der Pueblo-Affaere, gezwungen war, etwas zu verteidigen, was nach allen jetzt vorliegenden Informat i o n e n, nicht verteidigungswert gewesen waere, tat er es mit jenem selbstverstaendli chen Sinn der Pflichterfuellung, die diesem Manne eigen ist. Jetzt, da er die Vereinten Nationen verlaesst, weil er als Privatmann besser dem Frieden dienen kann, hat der Praesident jene traurige Vorstellung wiederholt, die wir beim Ausscheiden des Gesundheits- und Bildungsministers Gardner schon erlebten, der das “Verbrechen” beging, den sozialen Problemen des Landes den Vorrang vor den militaerischen Abenteuern zu geben. Der Briefwechsel war, wie im Falle Goldberg, kuehl- und zeigte, dass Johnson sehr schwer eine Kritik seiner engsten Mitarbeiter ertr a g e n kann. DER MARSCH DER ARMEN Es ist keine Frage, dass Humphrey, der “glueckliche Krieger”, wie man ihn nennt, von einem Teil der Gewerk- -chaftsfuehrung (Meaney), von den Politikern des Suedens, der Geschaeftswelt, einem grossen Teil der Senatoren und des Repraesentantenhauses unterstuetzt wird, ja die Minderheiten, wie Polen, Ungarn und nicht zu vergessen die Juden, die erneut um Israel aufgrund der letzten Nasserbrandreden besorgt sind, unterstuetzt wird. Aber ebenso wahr ist, dass Humphrey sich von seinen einstigen libe«- ralen Freunden entfremdet hat und im Gegensatz zu Kennedy und Mc Carthy die Jugend in ihm nicht den Mann sieht, der faehig waere, die immensen Probleme des Landes mit adequaten Mitteln loesen zu helfen. DER RUECKTRITT GOLDBERGS Waehrend der Kampf um das Weisse Haus jeden Tag komplizierter und hektischer wird, finden auf der politischen Buehne des Landes Ereignisse statt, die nicht uebersehen werden duerfen. Arthur Goldberg, der fuer drei Jahre die Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen repraesentiert hat, verlaesst seinen Posten - unter Umstaenden, die zu einer tiefgehenden Diskussion gefuehrt haben. Als Arthur Goldberg vor drei Jahren von Lyndon B. Johnson gewaehlt wurde, Nachfolger Adlai E. Stevensons zu werden, war er einer der neun Richter des Obersten Bundesgerichts; eine lebenslaengliche Position, und jeder Jurist mit einiger Begabung traeumt davon, eines Tages auf einem der verfuegbaren neun Stuehle zu sitzen. Aus Pflichtgefuehl, ja Patriotismus, gab Goldberg seine Stellung auf und folgte dem Rufe seines Praesidenten. Nach drei Jahren resignierte er. Nobel, wie der Mann ist, bestreitet er, enttaeuscht zu sein, Differenzen oder gar eine Abkuehlung seiner persoenlichen Beziehungen zum Praesidenten. Wer aber den Text der Pressekonferenz des Praesidenten studiert, in der er bekannt gab, dass Arthur Goldberg seinem Rufe gefolgt sei und handlungskunst so oft geprieden beinahe kuehlen Abschiedsbrief liest, den Johnson Goldberg geschrieben hat, wird zu dem Schluss kommen, dass Goldbergs charitable Darstellung ueber sein Ausscheiden, ein Akt der Grosszuegigkeit gegenueber Johnson ist, fuer den dieser sich bisher nicht revanchiert hat. Keiner hat so viel getan wie Goldberg, um eine friedliche Loesung des Vietnamkonfliktes herbeizufuehren. Aber obwohl Johnson Goldbergs Versen hat, waehlte er zwei andere Maenner, Verhandlungen, wenn es dazu kommt, mit Hanoi zu fuehren. In den endlosen Debatten um den Konflikt im Mittelosten hat Arthur Goldberg trotz seiner offenkundigen Sympathien, die Politik seiner Regierung nicht nur dem Buchstaben, sondern dem Geiste nach erfuellt. Wer diese Debatten erlebt hat, hat sich ueber die Geduld Goldbergs oft wundern muessen, Wie sehr die sozialen Probleme im Vordergrund stehen, wie sehr Rockefeiler und G a r d n er die Beziehungen zwischen Immensitaet der Probleme und den ungenuegenden Mitteln, mit ihnen fertig zu werden, richtig sehen, kann der “Marsch der Armen” nach Washington, den der ermordete Martin Luther King bereits fuer April geplant hatte, beweisen. Dieser Marsch hat mit einer Vorhut von 150 Fuehrern der Neger, der Portorikaner, Mexikaner usw. begonnen, die bei den verschiedenen Ministerien vorsprechen, um ihre Forderungen zu unterbreiten. In den. folgenden Wochen werden mehr und mehr der Armen nach Washington kommen, eine Weltstadt wird errichtet werden und einige Tausende von ihnen wollen in Washington so lange bleiben, bis der Kongress jene entsprechenden Massnahmen in Gesetzesform gegossen hat, die mit der seit Jahren stagnierenden Arbeitslosigkeit, der Unterernaehrung von Millionen Amerikanern Schluss machen, und ein garantiertes Minimumeinkommen schaffen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass dieser Kongress kaum die berechtigten Wuensche der Armen erfuellen wird — und so blickt man mit einiger Sorge auf die Zusammenballung von Hunderttausenden Menschen in Washington. Ausbau der limvanderunuszentren” (Tel-Aviv, JEP). Die neuen “Einwanderungs-Zentren” der Sochnut, die vor allem für Akademiker und Fachleute bestimmt sind, sollen erheblich ausgebaut werden. Im Laufe dieses Jahres sollen mehrere neue Zentren eroeffnet werden, und die Zahl der verfügbaren Platze wird von 1.900 auf 6.900 erhoeht. Die Olim, die in diese Zentren aufgenommen werden, koennen dort mit ihren Familien bis zu sechs Monaten voellig kostenfrei bleiben und erhalten in dieser Zeit intensiven hebraeischen Unterricht. Vertreter der Presse besuchten zwei Zentren in Natania und Naharia und konnten feststellen, dass über den Unterricht hinaus die Vertreter der Eingliederungsabteilung der Jewish Agency sich in individueller Weise bemühen, für die Olim nach Beendigung des Aufenthalts im “Zentrum” staen d i g e Beschaeftigungsmoeglichkeiten zu finden. Einordnung muss bei (Jerusalem, SBC). — Der Vorsitzende der Sochnut A. L. Pincus erklaerte auf der Wochensitzung der zionistischen Exekutive in Jerusalem, dass Alija und Einordnung praktisch nicht voneinander zu trennen sind und bei der der Sochnut bleiben Sochnut verbleiben müssen. Die Einordnung beginnt als Planung schon vor der Alija in den Auswanderungslaendern, wo nur Beamte der Sochnut sich mit den Alija-Kandidaten befassen koennen. iZEIGENSCHUJSS Ul 30. dISRAELI> nada más fácil! AIR FRANCE es la "mejor solución ya que TEL AVIV no está sino a tres escalas de SANTIAGO Desde París/Orly numerosas conexiones le permitirán llegar a TEL AVIV fácilmente, ya que Air France, en colaboración con El Al, le ofrece 16 vuelos semanales, a su elección, en sus lujosos Boeing y sus confortables Caravelle. avotresercm AIR FRANCE LA RED AEREA MAS EXTENSA DEL MUNDO

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