Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXX (1968)
- Issue
- 5 (Mayo, 1968)
- Date
- 1968-05-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/8553624-8560271-9195108--5448-8560355- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
10 BOLETIN INFORMATIVO MAYO 1968 EIN JAHR JUEDISCHE ARBEIT (Fortsetzung DIE CENTRA Unsere Gemeinde ist Mitglied der Centra, des Consejo Mundial de Sinagogas und des Leo Baeck-Institutes. Wir fassen diese Mitgliedschaften nicht als rein nominelle auf, sondern bemuehen uns staendig, mit diesen bedeutenden Organitasionen Kontakt zu erhalten und mit ihnen zusammen zu arbeiten. Das trifft vor allem auf die Centra zu, die ursprünglich als Vereinigung der Gemeinden mitteleurop aeischen Ursprungs in Lateinamerika gegruendet worden ist, heute aber ihren Wirkungskreis erheblich vergroessert hat. Auch hier gehoert unser Gteneral-Sekretaer der erweiterten Exekutive als Mitglied an, waehrend der Berichterstatter Mitglied des aus 9 Personen bestehenden Direktoriums der Centra ist und in dieser Eigenschaft fuenf bis sechsmal im Jahre an den in Buenos Aires oder Montevideo stattfind en d e n Sitzungen des Direktoriums teilnimmt. EIN NEUER SIDUR Der Congreso Mundial de Sinagogas hat einen hervorragenden Sidur herausgegeben, der von Rabbiner Marshall Meyer bearbeitet und von Rabbiner Marcus Ederry ausgezeichnet ins spa-- nische uebersetzt worden ist. Dieser Sidur ist vielen von Ihnen bekannt, da wir ihn seit einiger Zeit den Jungens, die bei uns Barmizwah werden, ueberreichen. Wir beabsichtigen, diesen Sidur bei uns einzufuehren und haben daher eine groessere Anzahl Exemplare importiert, die wir an unsere Mitglieder selbstverstaendlich zum Kostenpreis abgeben, wie Sie aus der letzten Nummer unseres Gemeindeblattes ersehen haben. Nach fast 30 Jahren muss einmal auch insoweit Ordnung geschaffen werden, der Eine betet nach Sachs, der Andere nach Roedelheim, der Dritte nach Joel usw. Das fuehrt immer wieder zu Unzutraeglichkeiten, die durch Benutzung eines einheitlichen Gebetbuches unschwer beseitigt werden koennen. Da dieser Sidur auf durchaus konservativer Basis beruht, koennen irgendwelche Bedenken gegen ihn nicht erhoben werden. Das Direktorium wuerde auch gern ein einheitliches Gebetbuch fuer die Hohen Feiertage einfuehren. Der Consejo Mundial hat einen von den gleichen Herren zusammengestellten Mac h s o r ebenfalls von hervorragender Qualitaet herausgeben. Wir koennen aber aus finanziellen Gruenden diesen nur dann importieren, wenn sich unter unseren Mitglieder eine groessere Zahl von Interessenten hierfuer findet. Ich verweise Sie diesbezueglich ebenfalls auf die entsprechenden Notizen in unserem letzten Gemeindeblatt und bitte Sie, sich baldigst in unserem Gemeindebuero einschreiben zu lassen. von Seite 9) UNSER CISROCO Meine Damen und Herren: In den Geschaeftsbericht des Praesidenten unserer G emeinde gehoert unbedingt ein Wort ueber den Cisroco. Leider gibt es viele von uns die glauben, die Aufgabe des Cisroco sei beendet, die materielle Situation uns e r e r Mitglieder sei im allgemeinen so, dass das Bestehen einer derartigen Wohlfahrts-Organisation ueberfluessig ist. Das Gegenteil ist der Fall. Meine Freunde, der Cisroco unterstuetzt immer noch eine grosse Anzahl juedischer Menschen, die zu uns gehoeren, besonders in Faellen von Krankheit und sonstigen Schwierigkeiten, er wird aber auch von zahlreichen Mitglie dern des chilenischen Jischuws in Anspruch genommen, da eben hier keine aehnliche Organisation besteht. Die besondere Fuersorge des Cisroco gilt unseren aelteren und alten Menschen. Sein ueberaus zweckmaessig schoen eingerichtetes und hervorragend gefuehrtes Altersheim hat sehnlichen Unternehmungen zum Vorbild gedient. Wenn man taeglich im engsten Kontakt mit dem Cisroco steht, dann weiss man, was dort in aller Stille geleistet wird und kann erst dann den Wert dieser Arbeit in ihrem ganzen Umfange ermessen und wuerdigen. Wir danken den Herren, die zum Teit seit vielen Jahren an der Spitze des Cisroco und des Altersheims stehen, fuer ihre hingebungsvolle Taetigkeit, fuer ihre Arbeit im Interesse unserer beduerftigen, kranken und alten Brueder und Schwestern, eine Arbeit, die sie mit beispiellosem Enthusiasmus durchfuehren. Wie alljaehrlich, meine lieben Freunde, moechte ich Sie auch heute in diesem Zu-, sammenhang daran erinnern, dass unsere Gemeinde einen Fonds fuer verschaemte Arme hat, der sich lediglich aus freiwilligen Spenden erhaeit. Aus diesem Fonds unterstuetzen wir Brueder und Schwestern, die ohne eigenes Verschulden in eine unvorhergesehene Notlage geraten sind, sich aber scheuen, an eine Wohlfahrtsorganisation heranzutreten. Es gehoert zu den elementarsten Pflichten einer juedischen Gemeinde, dort nach besten Kraeften Hilfe zu leisten, wo man Hilfe braucht, ohne viel zu fragen und auch ohne erst gerufen zu werden. Ich bitte Sie, auch im kommenden Geschaeftsjahre an diesen Fonds zu denken und uns dadurch weiterhin in die Lage zu versetzen, dieser unserer juedischen Pflicht wie bisher nachkommen zu koennen. INSTANDHALTUNGS¬ ARBEITEN Auch im vergangenen Jahre mussten wir einige dringend notwendige Reparaturen im Hause vornehmen lassen,, die wir auf ein Mindestmass beschraenkt haben, die aber gemacht werden mussten, weil sie fuer die Instandhaltung des Hauses unbedingt erforderlich waren. Insbesondere sahen wir uns gezwungen, die 105 Sessel in der Synagoge, die sich in schlechtem Zustand befanden, reparieren und mit neuen Bezuegen versehen zu lassen. Derartige unbedingt noetige Ausgaben haben die an sich schon sehr angespannte finanzielle Lage unserer Gemeinde natuerlich unguenstig beeinflusst. Ueber die Erhoehung auf jedem Gebiete des taeglichen Lebens kann ich mir wohl weitere Ausfuehrungen . ersparen, da jeder Einzelne weiss, in welch erschreckender Weise saemtliche Preise im vergangenen Jahre gestiegen sind und sich dadurch auch vorstellen kann, wie sich unsere allgemeinen Unkosten erhoeht haben. DIE NEUE BEITRAGS¬ ORDNUNG Direktorium und Repraesentanten-Kollegium haben sich daher gezwungen gesehen, auf Grund des ihnen gemaess Art. 31 Abs. A unserer Satzungen zustehenden Rechtes die Mitgliedsbeitraege festzusetzen, Gebrauch zu machen. Es ist ein Grundbeitrag von 10 % des monatlichen Mindestgehaltes fuer Santiago festgesetzt worden. Dieser Beschluss hat den Vorteil, dass der Mindestbeitrag, der selbstverstaendlich wie bisher, jedem, der ihn nicht zahlen kann, ermaessigt wird, fuer alle Zeiten fest bleibt und nicht alljährlich ein neuer Beitrag festgesetzt werden muss. Da wir es aber fuer sozial ungerecht halten, dass der Grundbeitrag fuer alle Mitglieder der gleiche ist, haben wir noch drei weitere Beitragsstufen eingesetzt. Es ist nicht zu rechtfertigen, dass ein Angestellter mit zwei oder drei Mindestgehaeltern grundsaetzlich dasselbe zahlen soll wie der Inhaber eines grossen Geschaeftes, ein Handwerker, der mit zwei oder drei Arbeitern arbeitet, den gleichen Beitrag entrichtet, wie der Besitzer eines grossen Unternehmens . mit einigen hundert Angestellten und Arbeitern. Es ist daher eine Sonderkommission ber u f e n worden, die etwa 200 Mitgliedern eine Einstufung in eine hoehere Beitragsklasse vorgeschlagen hat. Ich kann mit Freude konstatieren, dass unsere Mitglieder fuer unsere Massnahme i n allgemeinen Verstaendnis gehabt haben. Mit den ihnen vorgeschlagenen Beitraegen waren nur etwa 20 dieser. 200 Mitglieder nicht einverstanden. Sie wurden gebeten, sich dieserhalb mit dem Praesidenten in Verbindung zu setzen. Soweit dies geschehen ist, was bei dem groessten Teil bereits der Fall war, hat man sich in freundschaftlicher Form ueber die Einstufung geenigt. Wir hbffen, dass wir mit diesen neuen Beitraegen im kommenden Geschaeftsjahre einigermassen ausko m m e n koennen, in das wir, wie Sie aus dem Finanzbericht ersehen werden, mit einem erheblichen Defizit hineingehen. Voraussetzung ist natuerlich, dass sich nicht etwa im Laufe dieses Geschaeftsjahres s o wie es im vergangenen Jahre der Fäll war, Situationen ergeben sollten, die keiner von uns allen vorausseh'en kann. DANK AN DIE MITARBEITER Bevor ich meinen Geschaetsbericht beende, erlaube ich mir ein Wort des persoenlichen Dankes an meine Kollegen des Direktoriums und des Repraesentanten-Kollegiums fuer ihre Mitarbeit auszusprechen, ganz besonders danke ich auch den Beamten unserer Verwaltung und des Kultus, die uns die Durchfuehrung der Gemeindegeschaefte durch ihre aufopfernde Taetigkeit ermoeglichten. Lassen Sie mich schliessen, meine Damen und Herren, mit dem Wunsche, dass das nunmehr beginnende Geschaeftsjahr sein moege ein Jahr erfolgreicher Arbeit zum Wohle unserer Gemeinde, ein Jahr erfolgreicher Arbeit zur friedlichen Weiterentwicklung Chiles und der Medinat Israel, vor allem aber ein Jahr des Friedens fuer die gesamte Menschheit. Haei@heFzuiiig«ln und Poekelzungen Hauch-und Poekelf leiseh Beste Qualitaet ANNELIESE FLEISCHMANN (ehemals Gustavo Fleischmann) Frei Haus — Telefon 274463 calefacción Raming Merced 488 Tel. 394244 Providencia esq. Carlos Anlúnez Tel. 254345 Fábrica. Sania Rosa 5590 Tel. 582326 IHR REISEBUERO SPORTSTOUR In- und Auslandsreisen. Hotel Reserven & Ausfluege Teaiinos 304 Ecke Huérfanos im Gebaeude des Hotel Panamericano. Tel. 68832 — 83770 63100 »LA UND ROM AT" AUTOMATEN - WASCHAälSTAlT - JETZT IN El GOLF Sie waschen-schleudern und trocknen Ihre Waesche in knapp 1 Stunde selbst. Bis 5. kg.: E9 15.— Von 5 - 9 kg.: E? 20.— Trockenreinigung (Drycleaning) in 35 Minuten Bis 1 1/2 kg.: E<? 20.— Von 1 1/2 bis 3 1/2 kg.: E? 28.— Modernste Amerikanische Westinghouse Maschinen Automatische Bügelapparatur in ca. 60 Tegen MM WM/MM TMM- S’ÊfiË ÊF r*> Apoquindo 3479 -— 1 Block oberhalb Teatro El Golf Gute Parkmoeglichkeilen